Freitag, 15. Mai 2015

Schmetterlingsprozess - Tag 60/60


Achtung: wenn du den Anfang des 60 Tage Retreats lesen möchtest, es beginnt hier: http://schamanin.ninaschmitz.de/2015/03/schmetterlingsprozess-tag-160.html

15. Mai 2015 Ich bin jetzt wie ich gemeint bin! 13 Schritte zur Heilung - hier mein Fazit aus diesem Prozess: 
Ich hab ein System entdeckt in der Art wie Heilungswege aussehen. Es ist nichts Neues, es ist uralt, keltisch, wie östlich und findet sich in allen Weisheiten wieder. Das voranschreiten passiert in einer Spirale. Der Weg durchläuft eine Reihenfolge und ich finde sie überall wieder. Westen, Norden, Osten, Süden oder Erde, Luft, Feuer, Wasser, die sieben Chakren von unten nach oben. Vier Ausrichtungen, vier Elemente, die Mitte um die sich alles dreht. Ich mache 13 wichtige Schritte aus, die ich wieder und wieder wiederhole und dabei immer höher komme, heiler werde und glücklicher.
Entgegen der Idee alles Beginnt mit dem Sonnenaufgang, begann ich mit dem Sonnenuntergang, im Westen. Mutter Erde, im Tarot die Scheiben. In der Basis im Muladarachakra und nach einer Weile aufsteigend auch im  Svadhistanachakra. Mein erster Schritt war die 1 - BEREITSCHAFT. Sie brauchte die Notwendigkeit, die Einsicht das eine Transformation nötig ist als Motivation. ICH WILL. War mein Ausgangspunkt. Ich will ein anderes Leben und ich bin bereit dafür alles zu geben. Der zweite Schritt war mein 2 - ZIEL. Ich habe still und tief in mir geforscht, wie ich denn eigentlich gemeint bin. Wie ich gerne wäre, wie ich mich sehe und wo die Unterschieden waren zu dem, wie ich handelte. Ich definierte mein Ziel. Ich wollte so werden wie ich gemeint bin. Ich wollte mein Potential schöpfen, leben. Ich konnte mich nicht mehr im Spiegel ertragen – dauert wusste ich genau, wie sich die anderen verändert sollten, aber ich bewegte mich kein Stück – ich springe gerade schon in Schritt vier – komme also später auf diese Idee zurück. Ich brauchte Erdung, Kraft  - mein Denksystem wollte immer ausweichen – es bot sich mir damals die Meditation an, wodurch ich mich tief mit der Erde verbinden konnte. Der dritte Schritt und mir fast der wichtigste, weil er so schwer einzuhalten ist, ist die 3 - kontinuierliche DISZIPLIN – sie ist nicht mein Feind oder Druckmacher, sie ist mein Freund, der die Realisation eines Zieles erst möglich macht. Ohne kontinuierliche Disziplin verändert sich nichts – ist und bleibt alles nur hohles Gerede. Wer sich verändern will, braucht tägliche Tapas. Und der Feind ist der Widerstand der täglichen Übungen. Der Ego, der nicht will, dass wir heilen. IN dieser Phase der Heilung geht es sehr sehr viel um die Schattenintegration. Der Ego, der sich in allen möglichen Varianten zeigt möchte gesehen, geliebt und integriert werden. Wodurch er sich auflöst und transformiert. Ich rufe in diesem Feld immer wider meine Krafttiere zur Hilfe, meine Erdverbundenheit, den Schoß von Mutter Erde, die mich trägt.
Um tiefer einzudringen in die Heilung wandere ich nun in das nächste Feld. Der Norden, die Luft, die Schwerter der Wahrheit. Tiefe plutonische Urkraft. Ich gehe in den Winter, in die tiefsten Tiefen meiner Seele und stelle mich mir. Ich schaue der Wahrheit ins Gesicht. Ich zeige mich mir und anderen authentisch. 4 – HERZENSTREUE nenne ich diesen Schritt. Meine Treue mir selber gegenüber. Dies ist ein anfänglich ekelhafter Schritt, weil ich mir so viele Stellen eingestehen muss in denen ich mich und andere belogen habe, Fake ist so verbreitet und beliebt. Die Überlebensstrategie des So-tun-als-ob aufzugeben bedeutet Mut und den Sprung ins kalte Wasser, ins Nichts. Weil erstmal fühlt es sich so an, als ob nichts von einem übrig bliebe, weil der Face alles war auf den isch das frühere Leben stützte. Doch wir brauchen die reinste Wahrheit um wirklich in der bedinglosen Liebe anzukommen, brauchen wir diesen vierten Schritt unabdingbar. Mit diesen schritt kommt gleich der fünfte Schritt einher: ich übernehme die 5 – EIGENVERANTWORTUNG. Ich nehme alle Projektionen zurück. Ich nehme alle Delegationen zurück. Ich werde mir gewahr, dass ich Regisseur meines Lebens bin und alles selber inszeniere. Es gibt keine Ausnahmen, kein Schicksal, keine böse Welt der ich ausgeliefert bin. Soviel Widerstand erlebte ich an dieser Stelle, dabei liegt in diesem Schritt die Freiheit, die Selbstermächtigung, die Eigenmacht mich zu heilen. Ohne diesen Schritt habe ich keine Chance auf Heilung. Der Schritt sechs ist ähnlich wie Schritt vier und fünf, 6- BEDINGUNGSLOSE EHRLICHKEIT doch die Umsetzung bringt hier einen Unterschied: ich erlaube meinem System den freien Fluss von Energie. Wie ein Adersystem fließt meine Energie raus in die Welt und des Außen fließt wieder zu mir herein. Projektiere ich die Eigenverantwortlichkeit in Form von Schuld nach Außen, dann verstopfe ich meine Adern der Liebesempfangskanäle. Dadurch kann ich niemals satt werden und werde im Mangel stecken bleiben. Wenn ich Fülle will, ist es lebensnotwendig, dass ich aufhöre zu projektieren und beginne meine Empfangskanäle wieder liebevoll zu reinigen. Bedingungslose Ehrlichkeit ist nötig, wenn ich wirklich heilen will. Dann fällt aller Stolz, alles Beleidigtsein von uns ab. Wenn wir wissen, dass wir unsere Empfangskanäle befreien, wenn wir Projektionen zurücknehmen, dann fällt es nicht schwer, uns und anderen einzugestehen, dass wir falsch lagen. Wenn wir begreifen, dass Rechthaberei der Stopfen in unserem System ist, der uns kontinuierlich im Mangel hält, geben wir ihn gerne Preis. Dann fließt die Energie wieder und hierrüber wird klar, dass wir uns im Manipurachakra befinden, dem Sitz unserer Energie, dem Kraftzentrum. Ich rufe hier Freya an meine Seite. Die Schwertkämpferin und weibliche Urkraft. Die Weisheit – Weisheit ist nicht milde oder freundlich – Weisheit ist ehrlich, wahr und tief und bedeutet immer eine neue Konsequenz im Handeln. Möge Freya mit ihrem Mitgefühl, mit ihrer Zärtlichkeit, ihrer Umsicht und Güte das Schwert führen. Möge die Weiblichkeit erwachen in uns allen, die uralte Weisheit, die im Spiegel tiefstes Glück erblickt.
Nun wechseln wir in das dritte Feld. Im Osten geht die Sonne auf, der Frühling kommt mit geballter Kraft. Das Feuerelement, Vater Sonne. Die Stäbe im Tarot. Hier ist der Phönixprozess zu Hause und die Drachen sind unsere treuesten Verbündeten hier im Anahatachakra. Ich rufe die Feuer, die verbrennen sollen, was alt und modrig ist. Ich rufe die Kraft der Reinigung ins Feld, der tiefsten Reinigungskraft. Hier im Feuerprozess sind es drei Schritte, die wir gehen. Der erste Schritt ist 7- MUT für den freien Fall. Ich springe ins eiskalte Wasser, ich bin bereit ins Ungewisse zu gehen, der Feuerbrunst zu vertrauen, dass mein ehrlicher heiler Kern überleben wird – der Rest soll lichterloh brennen. Stehe ich dann im Feuer, brennt es vor Schmerzen. Das hier ist kein schöner Zustand und er tut weh. Wehre ich mich, dauert es länger. Renne ich weg, waren alle vorherigen Schritte umsonst und ich beginnen wieder von Neuem. Wie oft habe ich das geprobt, bis ich zu Schritt acht bereit war. 8 – HALTEN – STILLE – stillhalten. Ich setze mich dem Feuer aus. Ich bin bereit zu fühlen. Ich bleibe still auf meinem Meditationsplatz sitzen, agiere keine Gefühle mehr aus, erzähle keine Geschichten mehr im Außen, sondern bleibe auf meinem Arsch sitzen und fühle. Schmerz, Ekel, Widerstand, Mordgelüste, Rache, Neid, Eifersucht – alle diese tabuisierten Gefühle kommen dann nach und nach hoch. Glaube keinem wenn er dir erzählt, dass er diese Gefühle nicht kennt. Wir versuchen alle sie loszuwerden, sie zu verdrängen, zu verleugnen – das nützt alles nichts – an der einen oder anderen Stelle überrumpeln wir uns – dann können wir sagen, dass sind die bösen Anderen, die uns das antun – dann wirft uns das Heilungsspiel wieder zurück auf Start, weil wir Schritt 4 – 6 ignoriert haben. Auch ok, dann fangen wir halt noch mal an. Doch wenn wir hier sitzen bleiben und fühlen, fühlen, fühlen – diesen ekelhaften gemeinen Gefühlen erlauben, dass sie da sein dürfen, zu 100 % bejahen, lieben integrieren – ich darf für die nächsten 10 Inkarnationen neidisch sein – nimm dir dein schlimmsten Tabu (was willst du so gar nicht sein – wovon bist du überzeigt, dass das nur die anderen haben, aber du nicht?) und erlaube dem Tabu das es da sein darf für immer und alle Ewigkeiten. Lieb es, frag es was es brauch. Halte es. Halte es im Arm. Bis es aufhört zu zappeln, bis es weich wird, bis du es 100% lieben kannst – und genau dann, wenn du gar kein Problem mehr damit hast, dass dieses Gefühl da ist, dann transformiert es sich. Das ist der einzige Weg, wie wir Unangenehmes los werden können, indem wir es nicht mehr loswerden wollen, sondern lieben. Der dritte Schritt im Feuer ist 9 - HANDELN. Aus der Stille kommt eine neue Intuition. Eine neue Bereitschaft – eine Prozessbereitschaft. Wir zeihen Konsequenzen nicht für die Anderen – für uns, für unser Handeln, für unsere nächsten Schritte und wir handeln sie. Hier entfaltet sich die Drachenkraft. Wenn alle Widerstände sich transformiert haben wir plötzlich eine immense Kraft zur Verfügung. Eine Durchsetzungskraft sondergleichen mit der wir überall hin reiten können. Die uns trägt und alles realisiert. Lasst uns die Drachen rufen und zu Drachenreitern werden. Hier am Ende des Phönixprozesses haben wir unsere eigentliche Energie zurück. Die, die uns heilig und ewig zur Verfügung steht. AHO.
Nein, hier ist unser Weg nicht zu Ende, hier beginnt er vielmehr. Wir wandern nun in das Feld des Südens, des Wassers. Die Kelche, die zeichen deer Liebe im Tarot. Hier ist der Schmetterlingsprozess beheimatet. Ich rufe hier Jesus an unsere Seite, Hüter der männlichen Kraft. Sei da und hüte die Emotionen des Wassers, die Flexibilität, lass Maria Magdalena an deiner Seite sein und umhüllt diese Prozesse. Wir steigen auf durch das Vishudachakra und der zehnte Schritt ist die Geduld, die Flexibilität. In meinem Kartenset 13 Days of Grace ist dies alles enthalten – 10 - GNADE, größte Gnade sei Teil unsere Heilung. Nachsicht mit uns selber, mit unseren Fehlern, mit der Langsamkeit. Schenk uns Gleichmut, Mitgefühl und Erlösung. Hier im Fühlen unseres Selbst folgt dann der elfte Schritt und wir erheben uns weiter ins Ajnachakra. Was nun folgt tut gut und ist erstaunlicherweise fast so schwer in der Annahme wie das Feuer zuvor: 11 – LEICHTIGKEIT darf nun geboren sein. Spiel und Spaß unterstützen und beschleunigen unsere Transformationsprozesse enorm. Hier kommt die Angst erneut, was wenn ich meine Opferrolle aufgebe und nicht mehr schwer bin, keine schweres Leben mehr habe, sondern leicht. Es ist ein mutiger Schritt, der Abschied auf Polarisierenden Opfer/Täterschaft, der Abschied aus dem Unterschied. Wir sind gleich, gleich schön, gleich unschuldig, gleich liebenswert. Der Mörder wie der Engel sind eins. Und aus der Aufhebung der Polarität entsteht der zwölfte Schritt der Heilung: 12 – VERBINDUNG mit Menschen. Verbindlichkeit. Berührbarkeit. Tiefstes DASEIN im EINSSEIN. Jetzt sind wir geschlüpfte Schmetterlinge, die frei und lustig fliegen. AHO.
Und mit diesem zwölften Schritt der Heilung verlassen wir den äußeren Kreis der vier Elemente, der vier Felder und tauchen ein in die Mitte. Hier im Sahasrarachakra in der Krone unseres Seins sind wir verbunden mit allem göttlichen was ist, welchen Namen wir ihm geben ist so schnuppe. Hier ist 13 – BEDINGUNGSLOSE LIEBE – hier ist alles heil, rein und möglich. Hier steppt der Bär, hier ist unsere Party, hier manifestiert sich jeder Wunsch, jede Idee. Mögen wir alle hier landen und viel Spaß miteinander haben. Und von dort aus immer wieder in die vier Felder um uns herum tauchen und neue Lektionen mit nach Hause in unsere Mitte bringen. Möge die bedingungslose Liebe sich aller Tiefe hier auf der Erde zeigen. Im Innern wie im Außen. Möge jeder von uns der Freiheit dieser Energie dienen. Mögen wir heilen, alle, in diesem Leben. AHO.
Übrigens können wir alle diese Schritte unbedingt und tiefstens mit YOGA begleiten und beschleunigen. Denn dort dehnen wir die Chakren aus, schicken neue Energie hinein. Wir machen uns beweglich. Tägliches Yoga wird nicht umsonst seit Jahrtausenden in Indien gelehrt. Praktiziert. Do your practice. Die tägliche Praxis bringt uns ans Ziel. AHO


Finde dich in der Welt ganz neu.
Der Wechsel ist jetzt da. Sommer 2014
Papier und Pergament, 40 x 54 cm, Gold, Acryl, Bleistift


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