Donnerstag, 6. Oktober 2011

Steve Jobs

Because the people who are crazy enough to think they can change the wolrd, are the ones who do!

Freitag, 17. Juni 2011

Ich erzähle über das Projekt Happy Together in Berlin



Hier erzähl ich das erste Mal über mein Projekt Happy Together in Berlin.
Und es war eine meiner größten Mutproben selber vor der Kamera zu sprechen! Oh, Yeah! Wenn Betti Kenney mich nicht so gut gecoach hätte, wär das nie so gut geworden! Danke Betti!!! Es ist ein erstaunliches Phänomen, dass sich jede Idee für ein kreatives Projekt am Ende als der eigene Weg der vorraus-geahnten eigenen Schritte entpuppt... will sagen, ich entwickele ein Projekt darüber, wie man mutiger werden kann und meine größte Lektion an jeder Ecke ist selber mutiger zu werden.... manchmal verzweifel ich ja an meinen eigenen Ideen, aber ich kann nichts machen, ich brenn eben nur für diese eine, gerade aktuelle Idee und dann gibts halt kein drum rum, dann muß ich durch.
Was ich in diesem Projekt das erste Mal erlebe, dass ist die dauernde, von allen Seiten kommende Hilfe. Ich bin noch nie so viel und kräftig unterstützt worden. Coaching, Stipendien, jeden Tag die aufmunternden Worte meiner besten Freunde, allen voran mein Kameramann Ralf Schlotter, der mich unermüdlich antreibt. Zum Glück hab ich es ja auch "Happy" und "Together" genannt und diese beiden starken Worte realisieren sich auch mit jedem Schritt mehr.
Meine Vision eine ganze Gruppe, nein, eine Horde von Menschen dazu zu bringen gemeinsam kreativ Musik, Tanz, Kunst und Film zu machen - etwas zu realisieren aus dem Nichts heraus, sich zu wagen schräg, anders und gleichzeitig normal zu sein - einfach so wie man ist. Sich gegenseitig helfend zu tun, wovon man schon immer geträumt hat - sie geht auf. Diese Vision geht auf. Es ist verrückt. Ich selber habe so lange nicht daran geglaubt, dass meine Idee funktioniert, aber es funktioniert. Jedesmal, wenn wir uns alle gemeinsam wieder vorgewagt haben und stolz lachend das Ergebniss betrachten, dann wird die Magie klar, die einem starken Willen folgt. Und seine eigenen Kreationen: einen Film, ein Bild oder sich selber singend auf einer Bühne zu erleben - dieser Stolz, den man dann fühlt, der verändert dein Leben für immer. Nachher ist nichts mehr so wie vorher, weil Du weißt, dass hast du erreicht. Du hast es Dich gewagt. Auch wenn die Angst und der Wiederstand riesig waren. Man weglaufen wollte - diesmal, mit der Gruppe und deinem Willen, hast du dich anders verhalten als sonst und hast dich getraut und jetzt stehst du da und niemand wird dir jemals im Leben diese Erfahrung nehmen können. Ab jetzt kannst du dir immer und immer wieder diesen Weg ins Gedächtnis rufen, den du hier gewagt hast und kannst es wiederholen. Es ist sooo unglaublich wichtig sich mit Erfolgserlebnissen, mit Mutproben zu belohnen. Selbst wenn es nicht dein Arbeitsfeld ist, aber diese Idee von "so fühlt es sich an ins kalte Wasser zu springen" "wenn ich es da geschafft habe, schaff ich es überall wieder", die ist so nachhaltig, dass Du sie auf jede weitere Situaition übertragen kannst.

Macht mit oder macht es nach, denn es ist das beflügelnste Gefühl, was mir dieses Leben je geschenkt hat. Wenn Du wirklich willst, dann geht es und Du kannst Dir helfen Deinen Willen auszurichten in dem Du um Hilfe bittest und Dich mit anderen zusammen tust! Together ist Happy!



Dienstag, 7. Juni 2011

NO RETURN - ein Kurzfilm von Nina Schmitz

Endlich auch auf YouTube:   





Was im Leben bringt dich dazu endlich anzuhalten? Wie groß muß der Schmerz sein, damit man aufwacht? Und wievielen Menschen brichst du das Herz auf diesem Weg, bis Du endlich Dein Leben selbst in die Hand nimmst? Und wo ist der Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt?

Sally ist 32 Jahre, alkoholabhängig und einsam. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter Rosa in einem heruntergekommenen Wohnwagen am Rande der Stadt.
Völlig unverbunden und mit sich beschäftigt entscheidet Sally, dass Rosa besser bei Pflegeeltern groß werden soll. Doch als das Kind, nichtsahnend beim Abschied vor Schmerzen nicht aufhört zu schreien, erwacht Sally endlich in letzter Sekunde aus ihrer depressiven Starre und setzt sich in Bewegung. Sie rennt um das Leben ihrer Tochter und rettet die kleine Rosa und damit ihr eigenes Leben.

Dieser Film ist die Einleitung zu dem Projekt Happy Together in Berlin. Von Herzen, Nina Schmitz

Mit großen Dank an alle, die mir bei der Realisation geholfen haben:

Darsteller:
Sally: Alexandra Saraval
Rosa: Marie Elin Schmitz
Mann: Christian Weitkemper
Frau: Jolanta Anastasia Bokuniewicz

Crew:
Kamera: Hans Hässler
Licht: Plamen Altanow Johanna Stoinski
Ausstattung: Oliver Kostecka
Ton: Markus Bergen Andreas Kuschner
Maske: Sarah Clauss
Schnitt: Sebastian Gollek
Sound: Michael Stapper

Regie: Nina Schmitz
Drehbuch: Nina Schmitz
Produzent: Nina Schmitz / GalaxyON Production

Musik: 1. Song Michael Stapper 2. Song (NoReturn-Song)
Text: Nina Schmitz Melanie Mulenga
Komposition: Nadine Beneke
Vocal: Rachel Göpfert
Mischung: Markus Bergen Michael Stapper

Drehort: Chapiteau Düsseldorf
www.chapiteau-düsseldorf.de
2008 - 2010

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Freitag, 1. April 2011

stürmische zeiten...

sagt meine freundin.  ja! mein teebeutel sagt: glück ist bewußtsein!
in mir tost ein wirbelsturm. chaos, wild durcheinander, alles neu, alles anders.
wenn es weh tut, dann sind das die widerstände gegen die eigene wahrheit. still bleibe ich stehen.
ich spüre meinen widerstand, meinen eigenen boykott, meinen schreck, wenn plötzlich was gutes auf mich zu kommt. oh mein gott, ich bleibe stehen und warte. mitunter dreh ich mich um und geh weg.
ich habe herzklopfen, so laut, sogar fremde bleiben stehn und sehn mich beunruhigt an.
es zieht mich weg, der reißende fluss des lebens rauscht an mir vorbei. ich weiß genau, ich muß hineinspringen, es geht kein weg mehr dran vorbei, aber ich hab herzklopfen wie verrückt!
jeden tag. morgen spring ich, nein, heute. jetzt.
du pappnase, du stehst schon mitten drin, deine füße sind pitsch nass, mekrst du das denn nicht?
du hast dich schon soweit vorgewagt, dass es kein zurück mehr gibt. nie wieder zurück.
ich habe dieses alte ufer verlasse auf dem ich mich jahrelang ausgeruht habe.
good bye, mein lieber, du warst ein treuer freund.
oh, mein gott, es stimmt.

Samstag, 19. März 2011

Edgar Wettbewerb - Bitte helft uns!

voted unter diesem link für uns, damit wir diesen edgar wettbewerb gewinnen und eine bundesweite postkarten kampagne bekommen für unser film projekt!

hier klicken und voten:
http://apps.facebook.com/edgar-design-contest/design/589

und sehr gerne könnt ihr diesen link auf eure pinwand posten.
das ist teamwork!

lets celebrate heaven on earth.
ich danke euch für eure unterstützung.
ich verspreche auch, dass ich weiter ganz tolle kolumnen verfasse! und euch immer zum lachen bringe!


liebst, nina



Donnerstag, 17. März 2011

Ich bin bereit! ABSCHALTEN

Wie kommt ihr nur darauf, dass wir zu bequem sind und nicht auf etwas verzichten würden, damit wir überleben?
Wie kommt ihr darauf, dass unser täglicher Strom uns wichtiger ist, als das wir überleben?
Wie kommt ihr darauf, dass wir nicht fähig wären mit neuen Umständen umzugehen?
Wie kommt ihr überhaupt darauf, dass eine Leben mit anderer Energie, in anderen Umständen überhaupt schlechter wäre als dieses?

Es wird Zeit, dass wir alle ins kalte Wasser springen, Gewohnheiten sind noch nicht mal bequem, sondern nur verstaubt - wer sagt denn das ein neues Leben nicht viel schöner ist, nur weil wir auf die alten Gewohnheiten wie Atomstrom verzichten müssen?

Ich möchte gerne aus Fehlern lernen und leben!!!
ABSCHALTEN! Und zwar alle!

Sonntag, 13. März 2011

Nina Schmitz über Ihre und Laras Kolumne „Ich will einen MANN !!!“

Ich war gestern das erste Mal aus, nachdem unsere Kolumne so erfolgreich gestartet ist... alle haben es gelesen ‡ das ist unglaublich für mich. Ich freue mich so darüber! ‡ ‡ ‡ *** Nachdem wir nun schon so lange an diesem Projekt arbeiten, wurd es so Zeit, dass wir endlich in die Öffentlichkeit gehen und einen Teil des Projektes „Happy Together in Berlin“ zeigen. Vielen, vielen Dank für die Resonanz, für die Komplimente und vor allem für das Gefühl begleitet zu sein!

In den Gesprächen über Laras Kolumne folgt dann gleich nach dem Beifall die Frage, ob ich denn schon einen Mann gefunden hätte. Und ob sie denn auch in der Kolumne vorkommen würden. ‡ ‡ ‡ ‡ verschwiegen lächelnd drehe ich mich um....

Natürlich, irgendwie kommt jeder Mensch, den ich kenne und jemals gekannt habe in allem was ich schreibe vor. Und ja klar, ich bin Single und schaue mich auch nach Männern um, ich hab nicht eine Tochter, sondern gleich mal zwei davon. Ich bin auch Lara, aber am besten ist es so zu beschreiben: alle Figuren sind ein Teil von mir. Ich bin Lara, ich bin aber auch Jap und Poupette und ich bin auch ihre lesbische Freundin Coco, obwohl ich nicht lesbisch bin, ich bin Gunna.
Und ich bin auch Georg, der sein Herz so lange schon verschlossen hat, dass er gar nicht mehr bemerkt, dass er es verschlossen hat. Vielleicht bin ich sogar am meisten Georg oder die 75 jährige Poupette... ich habe keine Ahnung, wie es sich wirklich anfühlt 75 zu sein. Außer vielleicht von den schwerfälligen letzten Monaten meiner beiden Schwangerschaften – da zumindest dachte ich immer, so muss man sich mit 80 fühlen... Wer mich kennt weiß, dass diese Leoparden-Leggins tragende und mit pinker Plüschjacken Mofa fahrende Oma mir mehr ähnelt als Lara – klar schau ich auf die Erinnerungen an meine liebe Oma (die niemals Leopard oder Pink getragen hätte!) wenn ich als Poupette schreibe, aber was da zusammen kommt in einer Figur ist eine zusammengezogene Erfahrung. Im gewissen Sinne Realität, aber nicht tatsächlich gelebte Wirklichkeit.
Leider schreibt das Leben eben nicht wirklich Filme, auch wenn man sich oft so fühlt. Der dramaturgische Bogen spielt sich im wirklichen Leben meist im Innern ab. Man erkennt die Zusammenhänge in sich. Gezeigt im Film würde die Betrachter nichts kapieren, weil Ihnen Deine gelebten Erfahrungen fehlen, durch die Du Deine Causalität begreifst. Was tun wir Autoren um dieses Problem zu lösen? Wir bringen den Inneren Konflikt nach Außen, machen ihn durch eine Figur im Außen sichtbar. Wir machen den inneren Schweinehund z.B. zu einer Figur. Und ja klar, dann schau ich als Autorin: gibt es einen Menschen der diese Idee von Trägheit, nicht vom Fleck kommen wollen verkörpert und dann zieht man seine eigenen Erfahrungen und diese Person zusammen zu einer fiktiven Figur, die mir nützlich ist für diese Geschichte.
Gibt es diese Figur dann in echt? Nein, sie ist maximal ein Spiegel dessen, was ich über jemanden gedacht habe. Interpretationen sind spekulatius, ist doch klar. Und das kommt natürlich von Spekulation, nicht von diesen Keksen. Vielleicht kommt es auch von Weihnachten und den Geschenken, bei denen man nie weiß, was wirklich drin steckt. Was ich sagen will ist, dass wir unsere Interpretationen über einen Menschen nicht verwechseln sollten mit dem Menschen selber. Niemand kann wirklich sagen ob sie stimmen unsere Interpretationen. Niemand kann sicher sein.
Natürlich habe ich all diese Männer gekannt, über die ich schreibe. Aber Gunna ist nicht der eine oder der Andere, sondern er ist eine Verschmelzung mehrerer und die Situationen die Lara erlebt sind meine komprimierten Lebenserfahrungen aus 43 Jahren.
Oder Jap: ich lerne von meiner großen Tochter und von der Kleinen auch, wie Jap sein könnte – aber vor allem kann ich mich an meine Jugend erinnern und an meine gelebten Gefühle, die ich an Jap weitergeben kann. Das macht die Figur erst lebendig. Ich glaube Marie würde sich beschweren, wenn jemand denken würde, sie wäre Jap. Und das würde vor allem auch ihr schauspielerisches Talent schmälern, wo sie diese doch spielt. Wer Marie erlebt und sich den Miss Kittykats Streifen auf der Fanseite ansieht, weiß was ich meine!
Wenn ein Film etwas über einen Autoren aussagt, dann ist es der Klang, die Farbe, die Schwingung und die Lebenserfahrung die durch die Blume gesprochen dahinter steht. Alle Personen entspringen meiner Phantasie und jede Einzelne ist ein Teil von mir.
Ich bin Happy Together in Berlin und das meine ich wörtlich mit allen Nuancen die dazugehören! Ich bin glücklich in Berlin und ich bin zusammen mit vielen Freunden. und dieses wundervolle Geschenk, was mich diese Stadt immer wieder erleben lässt, was ihr Menschen hier mich immer wieder erleben lasst, ist zu diesem Projekt geworden.
Ich bin so dankbar über meine letzten drei Jahre hier in Berlin, die mein Leben aufs grundlegendste verändert haben. Ich bin so dankbar für all die Freunde und Wegbegleiter. Und ich möchte diese Erfahrungen weiter geben, weil sie mir den Arsch gerettet haben.
Ja, meine Freunde: ihr habt mir meinen verdammten Arsch gerettet und ich bin euch Tränen-in-den-Augen-stehend dankbar dafür! Ich kann das erste Mal in meinem Leben sein, wie ich bin und !!! ich werde dafür geliebt. Und das ist das großartigste Gefühl, was mir je begegnet ist.
Und wenn ich das kann, dann kann das jeder. Ich bin weder besonders, noch weiß Gott wie talentiert oder mutig – ich habe ganz normale Vorraussetzungen, die jeder von Euch auch erfüllt! Diese Hoffnung ist es, die ich weitergeben möchte. Ich möchte erleben, dass diese Welt ein Stückchen schöner wird. Bunter, schräger – eben so, dass jeder darin Platz hat. Du und ich. Juden, Schwarze, Weiße, Frauen, Künstler, Müllmänner, geniale Erfinder, einfache Menschen, wie-wild-kompliziert-denkende Menschen, wilde-Sexorgien -Menschen, genauso wie prüde-stille Menschen – und jeder wird schon jetzt seine Gefühle dieser Aufzählung gegenüber bemerken: die einen halte ich für schrecklich, die anderen für toll und meine innere Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
So ist Leben. Keiner außer ich selber weiß, wie wild oder prüde ich sein muss um ich zu sein. Alles darunter bewerte ich dann als zu prüde und alles darüber als zu wild. Und kann ich diese Bewertung auf meinen Nächsten übertragen? Nein.
Wenn ich wirklich anfange authentisch ICH zu sein, dann erlebe ich, dass ich gleich mal mehrere meiner alten Bewertungen rauswerfen muss um mich über meine eigene Moral und meine Glaubenssätze hinwegzusetzen.
Ich fand z.B. meditieren immer blöd, dachte das wäre was für Spiris, aber nun muss ich feststellen, dass es mich erdet, beruhigt und glücklich macht, also werf ich doch meine Bewertung über Spiris über Bord und geh lieber Meditieren als mir dieses Glück entgehen zu lassen, oder? Oder ich geh gern tanzen in soner Testosteronbar um die Ecke und fand die Kerle erst unerträglich. Inzwischen lieb ich sie, wir haben jedes Wochenende soviel Spaß miteinander – und ich habe meine Bewertungen über die dauer-abschleppenden-One-night-Stand-Männer geändert. Ich muss ja nicht mit ihnen bumsen, aber meine Freunde können sie sein!

Ich wünsche mir für jeden Einzelnen, dass er es schafft, so zu leben wie er ist. Sich so zu verändern, dass er erleben kann, was zu ihm gehört. Was immer sein Weg auch bedeutet. Ob er den Hass auf Schwule überwinden muss, weil er endlich einmal selber mit nem Mann schlafen sollte. Ob jemand die Bibel lesen sollte um sich zu entwickeln und meint das ginge gar nicht: doch, es geht. Wir alle sind eine sich permanent verändernde Masse. Da nichts bleibt, wie es jetzt ist und Du in einem Jahr schon wieder ein ganz anderer Mensch sein wirst, probier es aus. Geh und lebe dein Leben, verändere Deine Einstellungen den Dingen gegenüber, die du Dir verbietest. Mach es einfach.
Mein Leitspruch ist da simpel: Go for it!

Und um die Frage zu beantworten: Nein, ich suche keinen Mann. Mein größtes Baby ist dieses Projekt. Es ist mein Traum, meine Vision Es ist mein absolut größtes Bedürfnis dieses Projekt, diese Lebensidee hinaus zutragen und sichtbar zu machen.
Wahrscheinlich bin ich wirklich mehr Mann als Lara. Zumindest mein Exmann wird das jetzt Freude strahlend bestätigen: ich lebe für meine Arbeit – ja, Du hast Recht! Ich liebe meine Arbeit und ich bin heil froh, dass meine Töchter immer Teil meiner Arbeit sind!!! Für einen Mann ist da irgendwie gerade gar kein Platz! Obwohl, da fällt mir gerade auf, dass auch alle viel-arbeitenden-Männer Frauen haben, die bekommen das ja auch beides unter einen Hut – na vielleicht sollte ich das noch mal überdenken und mal wieder einen Mann suchen: ich sollte mir wohl meine Lara mal als Vorbild nehmen!

Nina im März 2011

Sonntag, 6. März 2011

Das Internet ist die höchste spirituelle Form der Welt: Eins-Sein

Habt ihr eigentlich schon mal den Gedanken gehegt, dass dieses wachsende Internet, die Verbindungen die uns allen ermöglicht werden weltweit in alle Bereiche, Gedanken und Regionen zu wandern, ein Abbild der spirituellen Vision von EINS-SEIN ist???? Alles Wissen ist im Internet gesammelt. Alles Sein auf dieser Welt ist über das Internet miteinander verbunden und hier in Berlin an meinem Computer kann ich ALLES anschauen und in Alles eintauchen.
Das Internet ist eine spirituelle Manifestierung des Eins-seins. Unity. Alle Menschen sind miteinander verbunden. Alles Wissen vereint. Stellen wir uns vor, dass das Internet, also all die Server in der Wüste wären ein Kopf, ein Geist, dann ist unser Geist eins.
Und wir alle speisen diesen Geist mit Nahrung, Erfahrungen, Wissen, Meinungen. Jeder einzelne Nutzer tut das mit jedem Kommentar, Gefällt-mir Klick oder Wikepedia-Eintrag. Jeder ist Teil des Ganzen.
Alle Materie ist miteinander verbunden, selbst der leere Zwischenraum zwischen Dir und mir ist Materie, die verbunden ist. So wie unser Unterbewußtsein wie angestöpselt erscheint an einen großen universalen Geist, der uns alle mit Moral, Ordnung und Instinkt ausstattet. Lebenserhaltend.
Das Internet zeigt diese Idee in der möglichen Kommunikation, als wäre das Internet der Eins-Geist mit Millionen von Armen, Nevenbahnen, die uns alle verbinden. Ich liebe dieses Bild, weil dieser Eins-Geist nicht ein mir fremder Gott ist. Wir sind es selber, die diesen Eins-Geist erschaffen, jeder von uns trägt seinen Teil dazu bei!
Das ist genau das Bild von dem Buddha redet: wir sind alle verbunden und eins, wir selber sind Buddha und haben alles Wissen in uns um erleuchtet zu sein, wenn wir uns dessen bewußt werden. Dann wäre das Internet sozusagen Gott! Also auf eine sehr abstrakte Weise und natürlich nicht im christlichen Sinne, also nicht in dem, den die Kirche lehrt.
Ich finde, dass ist endlich mal ein spiritueller Alltagsgedanke, der dieses komische Gerede von Eins-sein sichtbar und spürbar macht. So einfach ist Spiritualität: wir gehen einfach ins Internet und erleben Eins-Sein in all seinen Nuancen, Varianten, Facetten!
Nun brauche wir nicht anfangen das Internet wie einen Gott anzubeten, sondern können endlich uns selber anbeten und lieben, denn wir sind es, die das geschaffen haben. Wir alle gemeinsam.
Und welche Gewichtung Inhalte bekommen liegt an jedem Einzelnen, wie er sich einbringt!

Weiter so, Welt! Wir sind auf einem guten Weg!
An einem Sonntag voller Sonne und Hoffnung!
Nina




Samstag, 19. Februar 2011

Bitte Leben berühre mich.

Mein Leben wandelt sich gerade in einer rasanten Geschwindigkeit. Jeden Tag stürmen neue Erkenntnisse auf mich ein. Atemlos gebe ich mich dem hin. Dabei ist es ganz still um mich. Ich habe mich zurückgezogen. In mein stilles Kämmerlein. Ich meditiere, so viele Stunden es mein Tag erlaubt und mein Körper mit macht.
Alles fing an, als ich bemerkte, dass fast jede meiner Handlungen dazu diente, dass ich mich von mir selber ablenke. Da gibt es die offensichtlichen Handlungen wie Ausgehen, aber auch Arbeiten, selbst Lachen diente dazu mich selber nicht zu fühlen.
Ich bin so taff, so unnahbar, immer freundlich und vor allem immer ehrgeizig am Computer schreibend. Jede mögliche Sekunde nutze ich zum Arbeiten. Ich bin korrekt, der Ehrlichkeit verpflichtet und immer gerade raus und immer voran. So schnell, so zielstrebig. Keine Pause, kein Anhalten, kein Genuss – ich bin so streng. Unglaublich streng. Mit mir! Würde ich so mit meinen Kindern umgehen, wie ich mit mir umgehe, würden man mir die Kinder wegnehmen. Ich trenne mich von meinen besten Freunden, weil sie einen Fehler gemacht haben. Als würden wir nicht alle und dauernd Fehler machen – so what? Es tut mir so Leid, Mimi und Oliver. Ich bin wirklich eine Deppin, weil ich durch Rechthaberei meine Liebsten nicht nur verletzt habe, sondern verloren.
Kein Mensch weiß von meinen weichen Seiten, von meiner Hilflosigkeit, von meiner Verletzlichkeit. Das ich mich manchmal bodenlos und verloren fühle, einsam und so unendlich hilflos. Und das ich alles dafür tue, dass dies niemandem auffällt.
Vielleicht wissen es auch alle und ich meine ich könnte es verstecken?
Ich weiß, ich bin damit nicht alleine. Wahrscheinlich gibt es kaum jemanden da draußen, der nicht genauso ist, aber diese Mauer, diese Abgetrenntheit von mir selber und damit von Euch Anderen macht so einsam.

Mir ist klar, nur ein Mensch, der sich selber durch und durch liebt, kann andere lieben. Und danach schreit mein Herz: ich möchte lieben, nichts anderes als lieben. Ich möchte meine Kinder umhüllen und tragen, ich möchte meine Freunde berauschen und meinen Liebsten verführen. Als wäre das Leben ein ewiger Flirt.
Also!
Nun konnte ich meinen Ehrgeiz doch mal für was wirklich Wichtiges einsetzen: 
mich lieben lernen. Mich.
Also voran, Schmitze!
Meine Angst vor dem Schritt, alles was in mir wartet zu fühlen, hat diesen Tag unendlich hinausgezögert, aber irgendwann war er da.
Es ist unglaublich, was ich da alles fand in mir. Erst war es Wut, dann Trauer und Einsamkeit, so viele alte Geschichten, die mir von ihren Gefühlen erzählen, ganz neue Blickwinkel. 
Ich danke meinen Begleitern in dieser Zeit. Ich lasse nichts aus: Familienstellung, Gechanneltes Heilwissen, Bachblüten, Homöopathie, Buddhistische Lehre, von Byron Katie, meinem alten Lehrer Chuck Spezzano bis zu Lama Ole Nydahl ist alles da. Danke Rayk und Andreas! Ich liebe Oshos Kundalini Meditation und einfach stillsitzen und fühlen. Das ist fast die beste Übung, sich selber eine Zeit festzusetzen (wenigstens eine Stunde!) und sich aushalten lernen. Ich sitze mich selber aus.
Und was finde ich dabei? Mich in allen Nuancen.
Ich bin das alles: die Strenge, die Weiche, die Lustige, die Ernste, die Wilde, die Ruhige – ich bin alles und das ist gut so.
Ich lerne die Bewertungen, die ich selber über mich erfunden habe, wieder aufzulösen. Zu schlecht, zu klein, zu hässlich, zu langsam... zu,zu,zu.... bin ich gar nicht, es ist alles gut, wie es ist. Meine Falten, meine Langsamkeit, meine Fehler und Mängel – alles gut so.
Ich kann mich anders sehen: ich erkenne in der dauernden antreibenden Stimme, die ich immer so stressig in mir fand, meinen Willen, meine Kraft, die ich bitten kann mir zu helfen, wenn ich sie brauch und wenn ich Pause brauche, sag ich ihr einfach: Shut Up!
Ich habe gelernt, dass ich meinen Schmerz wegweinen kann und das das maximal eine Stunde dauert, dann ist er dauerhaft verbrannt. Wie meine kleine Tochter immer sagt: „Weinen tröstet, Mama. Darf ich in deinen Arm kommen und etwas weinen?“ Ja, bitte und danach wird wieder getobt.
Ich habe gelernt, dass meine Wut nur etwas vor mir selber verdecken möchte, meist, dass ich Angst habe in meinen Spiegel zu sehen und mir einen Fehler nicht eingestehen möchte. Ich habe gelernt zu sagen: Du hast Recht und ich habe mich getäuscht. Ich habe diesen Fehler begangen. Ich konnte es nicht besser, aber jetzt kann ich es besser. Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst.
Soviel ist passiert in diesen Wochen, dennoch weiß ich, dass ich erst ganz am Anfang stehe von etwas ganz Gewaltigem, von etwas Großem – ich kann es in mir vibrieren spüren und ihr kennt es alle: LIEBE.
Jetzt bin ich für alles bereit. 
Ich habe den Mut hinein zu springen, mitten in die reißenden, eiskalten Fluten.
Deshalb schicke ich mein Flehen, hinaus ins Universum, ein Gebet: 

Bitte Welt, renn meine Mauern ein.
Berührt mich.
Bitte lass mich finden, wie ich meine Tore öffne.
Ich möchte leben, lieben, frei sein!
Ich möchte mich trauen ICH zu sein mit allem was ich fühle und wie ich bin.
BITTE LEBEN BERÜHR MICH !!!!



Donnerstag, 10. Februar 2011

Ich will einen MANN !!! Ab 1. März

Die Kolumne von Lara Schulz startet!

Ab 1. März
und wöchentlich gehts weiter!

Hier finden Sie die Kolumne unserer Heldin Lara Schulz


Lara Schulz ist die Heldin der Geschichte Happy Together in Berlin. Gemeinsam mit ihrer Tochter Jap und ihren Freundinnen Poupette, Coco, Maggi und Kim ist sie unterwegs in ein neues Leben.


Happy Together verändert ihr Leben!
Sex and The City in Berlin
zwischen Liebe und Selbsterfahrung

Lara lässt nichts unversucht um endlich einen Traummann zu finden. Ihr Brief ans Universum (und der war wirklich sehr dick) scheint erhört zu sein, aber irgendwie nicht in einem Mann. Und irgendwas stimmt immer nicht – sie sind besetzt, verlogen und einfach zum kotzen. So kann es nicht weiter gehen, beschließt sie. Sie fängt an sich umzusehen und sich selber tiefer zu erleben. Lara ist Künstlerin, 42 Jahre, hat eine pubertierende Tochter und ist neu in Berlin, dem Mekka des Singlelebens. Sie durchstreift das Nachtleben, Singleparties, datet sich über Onlinebörsen, doch was machen, wenn man eben nicht auf ONS steht und an die große Liebe glaubt?

Sie können gespannt sein auf ihre offene, tiefsinnige und eigenwillige Beschreibung aus Laras Leben.
Ich freu mich auf Euch als regelmäßige Leser und auf Euer Feedback!
Nina Schmitz



Freitag, 7. Januar 2011

Firework - Starring Mama Gena

Für alle, die gerade schlechte Laune haben hier eine ultimativer GuteLaunePusher!
Ich könnte schreien vor Glück, wenn ich diese wundervolle Frau sehe/höre!!!!

Montag, 3. Januar 2011

3 weise Ideen

"Our greatest weakness lies in giving up. The most certain way to succeed is always to try just one more time."
Thomas Edison

"Even though you may want to move forward in your life, you may have one foot on the brakes. In order to be free, we must learn how to let go. Release the hurt. Release the fear. Refuse to entertain your old pain.
The energy it takes to hang onto the past is holding you back from a new life. What is it you would let go of today?"
Mary Manin Morrissey

"One day at a time - this is enough. Do not look back and grieve over the past, for it is gone: and do not be troubled about the future, for it has not yet come. Live in the present, and make it so beautiful that it will be worth remembering."
Ida Scott Taylor