13 Schritte


Ein Selbsthilfetool für Traumapatienten. 
Im Verlauf dieser langen, informativen Seite, findest du viele Anregungen, die dir helfen können, wenn es dir nicht gut geht. Geführte Meditationen, 13 Ideen wie es dir besser geht, ein Video wo ich die 13 Schritte genau erkläre, das Handout für das Kartenset, was du auch ohne Kartenset lesen kannst und vieles mehr. Wenn es richtig brennt und es dir schlecht geht, am besten immer direkte Hilfe suchen! Örtliche Hilfetelefone anrufen, Beratungsstellen oder einen Termin mit mir machen.

Die 13 Schritte sind auch für alle, die sich wirklich tief verändern wollen, die ihre Mitte bewußt spüren möchten und in diesem Leben als der Mensch schlüpfen möchte, der sie im Innen immer waren.  Oder wenn wir als Begleiter arbeiten und andere Menschen während ihrer Metamorphose einen roten Faden reichen möchten. 
Die Analogie des Schmetterlingsprozess – das hört sich so lieblich und nett an. Das ist es aber nicht. Sowenig wie unser Heilungsweg nach einem Trauma lieblich und nett ist. Zumindest denkt das die Raupe nicht, zumindest denken wir das zu Beginn unseres Weges nicht. Und auch nicht, wenn wir mitten drin stecken und kein Licht mehr sehen und keine Ahnung haben, wie lange alles brauchen wird und ob wir jemals irgendwo ankommen. Doch als ich schlüpfte als Schmetterling, als der Mensch, der ich wirklich tief in mir bin und auf diesen Weg der Metamorphose zurückschaute, fühlte ich mich tatsächlich lieblich, nett und frei. Ich bin auf die Metamorphose des Schmetterlings gestoßen als ich mitten in meiner schlimmsten Zeit meiner Therapie. Ich hatte meine schlimmsten Prozesse nicht, wenn ich in der Therapie saß, sondern nachts, alleine zu Hause. Und genau für diese Momente suchte ich nach Hilfe und fand sie beim Schmetterling. Als ich die wissenschaftliche Beschreibung der Metamorphose das erste Mal las, dachte ich, die schreiben über mich. Wie das Immunsystem der Raupe die erste Generation Imagozellen des Schmetterlings tötet und die Stammzellen so ewig lange nicht ahnen, was sie eigentlich sind und vor allem der Weg, wie sich der Schmetterling hilft – entspricht unseren Heilungswegen. Ich habe diese Analogie erforscht in den letzten Jahren, habe eine Gesetzmäßigkeit gefunden, die ich in 13 Schritte geteilt habe. Spannend ist, dass sich dieses Energiekreuz, was sich daraus ergibt, wiederfindet in unserem Jahreszeiten, in den Chakren und Medizinrädern der alten Weisheitslehren genauso wie im Dreiakter der Heldenreise, wie Aristoteles ihn beschrieb oder Josef Champell, der Fachmann für Archtypen oder bei Fritz Riemann und seinen vier Grundformen der Angst. 

Diese Analogie funktioniert wie ein Leitfaden und gleichzeitig wie ein ausgleichendes Energiesystem. Wir wissen plötzlich wo wir sind mitten im Gewirr des Labyrinths und wir wissen was noch kommt, was als nächstes kommt und vor allem das es enden wird. Und Milliarden von Schmetterlingen beweisen, dass es funktioniert. 
Ich bringe seit mehreren Jahren Menschen mit Traumaerfahrungen diese 13 Schritte der Metamorphose bei und spüre die erfolgreiche Wirkung. Sie ersetzt keinen Therapeuten, keinen eigenen Weg, sondern sie sind ein Sicherungsseil an dem wir uns entlanghangeln können, wenn wir uns in die Tiefen einer Veränderung begeben.

Ich möchte den Schmetterlingsprozess und die 13 Schritte möglichst vielen Menschen mit Trauamerfahrungen zugänglich machen, denn er kostet nichts und die Erfahrungen die wir damit selber machen, haben wir immer dabei, auch in den dunkelsten Momenten. Mögen wir alle heile werden. In diesem Leben. AHO
Nina Schmitz, Dezember 2016 

Parallel mit der tiefen Arbeit der 13 Schritte, gibt es hier ein Mentaltraining, was dich wieder positiv ausrichtet. 100 Tage nächtlich hören, damit die Verändeurng auch eine tiefe Wirkung hat:
https://soundcloud.com/ninaschmitz68/ninaschmitz-gluckspragungapril2017


Die 13 Transformations-Schritte 

1. Bereitschaft: Ich finde die Motivation für meine Transformation
2. Ziel: ich setze ein Ziel für meine Transformation 
3. Disziplin: ich zünde tägliche Tapas der Selbstliebe für meinen Weg

4. Klarheit: ich zünde herzenstreue Wahrheit über mich
5. Eigenverantwortung: ich übernehme die volle Verantwortung für mich
6. Bedingungslose Ehrlichkeit: ich erkenne mich im Spiegel der Anderen

7. Mut/freier Fall: ich finde den Mut ins kalte Wasser zu springen
8. Stille/Halten: ich stelle mich dem Feuer in mir und fühle
9. Handeln: wahres Handeln ist Dankbarkeit und Empathie

10. Gnade: Nachsicht, Flexibilität, Gleichmut
11. Leichtigkeit: Spaß und Spiel
12. Verbindung: Demut, Vermählung von weibl. und männl. Anteil

13. Bedingungslose Liebe: Mitte, Vollendung, Universum, Ich
 
Gratis gibt es für jeden detaillierte Informationen als PDF via Mail. Bitte PN an nina@ninaschmitz.de

Hier gibt es gratis ein mini 13-tägigen Retreat-Prozess, als Vorgeschmack auf meine bald kommenden Onlinekurse und die einjährige Ausbildung in den 13 Schritten, die im Herbst 2017 beginnt:
http://schamanin.ninaschmitz.de/2017/03/13-tage-der-gnade.html
 
Du kannst das Kartenset zu den 13 Schritte käuflich erwerben: 
25,- Euro plus Porto. Bestellen unter: nina@ninaschmitz.de

13 Karten der Heilung - 13 Schritte im Schmetterlingsprozess

Hier das Handbuch des Kartensets:

Die 13 Transformations-Schritte mit den Karten:

 


Hier ein Teil meiner Forschung:
Mein 60-tägiges Retreat im Schmetterlingsprozess beginnt hier:
http://ninaschmitz-schamanin.blogspot.de/2015/03/schmetterlingsprozess-tag-160.html
und endet mit diesem Fazit, den 13 Karten der Transformation:
http://ninaschmitz-schamanin.blogspot.de/2015/05/schmetterlingsprozess-tag-6060.html
Die Innere Kind Übung von Leonard Shaw findet ihr hier am Ende des Artikels unter Übung: http://schamanin.ninaschmitz.de/2015/03/schmetterlingsprozess-tag-960.html
oder unter "Labels" rechts am Rand den Begriff "Innere Kind Übung" anklicken, dann kommen mehrere Artikel von mir dazu! 

13 Ideen wies mir besser geht hier: http://schamanin.ninaschmitz.de/2017/01/wie-kann-ich-meine-energie-besser-oben.html oder anrufen!!! Im Notfall immer anrufen. 0178 5373368

Hier die Aufzeichnung vom Online Kongress Traum-A-Frauen, wo ich all dies hier erkläre. Auch für Menschen gut, die mich als Therapeutin kennen lernen möchten

 



Meditation hat mich geerdet und mich gelehrt wie ich mich mit meinen Gefühlen halte. 
Ich biete einen Meditaionskreis in den 13 Schritten an. Ich komme aus der Vipassanameditaion nach Goenka, die ich seit 2013 täglich praktiziere. Termine auf Anfrage.

Hier erkläre ich in Kurzform, wie du meditieren kannst. Du kannst gleich heute selber beginnen:
Vipassana wird "Hellblick" übersetzt und es geht um die Gefühlsbetrachtung, eine Arbeit am Selbst. Buddha fand diese Methode als er die 40 Tage unter dem Baum saß und lehrte sie danach über 45 Jahre in seiner Schule. Wir sitzt im Schneidersitzt oder auf einem Stuhl, wenns geht ohne sich anzulehnen und schließen die Augen. Wir konzentrieren uns auf unseren Atem. Auf die Art, wie der Atem eintritt in die Nase, wie er die Nasenflügel berührt, wie er beim Austreten wärmer ist und die feinen Haare unter der Nase bewegt. Wir bleiben mit der Konzentration auf dem Bereich um die Nase. 
Doch schon nach einigen Minuten wird unser Geist abschweifen. Gedanken, Geräusche oder das pieksende Knie lenken uns ab. Wir haben ein ganzes Universum an Gefühlen und Widerständen, die uns ablenken. Sobald wir uns dessen bewußt werden, gehen wir wieder zurück mit der Aufmerksamkeit auf den Atem an der Nase. Das ist alles.  
Wir entscheiden uns vorher wie lange wir meditieren wollen - 20 Minuten oder eine Stunde und stellen den Timer. Und jedesmal, wenn uns Gedanken hochtreiben wollen, so dass wir beinah aufspringen, werden wir uns bewußt, dass wieder ein Ablenkungsmanöver stattfindet und gütig und behutsam kehren wir zurück zur Aufmerksamkeit des Atems an der Nase. Bis der Timer klingelt und wir die Augen wieder öffnen. 
Es dauert und braucht viel Üben, bis wir die Konzentration wirklich halten können. Wenn wir eine Minute dauerhaft beim Atem an der Nase bleiben, ist das gut! Wir dürfen hier Geduld und gnädig sein mit uns üben. Das wirkt sich auch gut auf den Alltag aus. 
Goenka erklärt das so: es gibt angenehme, unangenehme und neutrale Gefühle. Die einen wollen wir unbedingt behalten, die anderen unbedingt loswerden. Das löst Ablehnung oder Begehren in uns aus. Beides ist vom Ego gesteuert. In dieser Meditation verlangsamen sich die Sinnenseindrücke und das Denken und so können wir die Zusammenhänge zwischen Sinneswahrnehmungen und den daraus bedingten Re-aktionen besser verstehen und uns aus dieser Bedingtheit lösen. Das ist der Hellblick, den wir durch die Vipassana erlangen. Wir können die verborgenen Gründe für unsere Gefühle entdecken. Wir können uns selber erkennen. Andere nennen das auch Erleuchtung.
Durch die Übung des langen Sitzens findet unser Körper zur Ausgewohgenheit. Es kommt zu einer Reinigung im grobstofflichen Körper (Muskulatur) wie auch im feinstofflichen Körper (Energiekörper und Emotionen)
Hier ist vielleicht noch wichtig, dass es fünf typische Widerstände gibt, die während der Meditation auftauchen. Kennen wir sie, erkennen wir sie und können gelassener re-agieren: 1. Müdigkeit 2. Unruhe 3. Zweifel 4. Ablehnung 5. sinnliches Begehren
Mit der Zeit fördert diese Meditation unsere Konzentrationsfähigkeit. Innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Es stellt sich ein Gefühl von innerem Frieden ein, von Liebe und Aufmerksamkeit. 

Um die Vipassana gut und tief zu lernen empfehle ich ein 10 Tages Retreat nach Goenka, zB hier:  https://www.dhamma.org/de/schedules/schdvara


Hier ein Artikel von mir:

Hier zwei geführte Meditationen:
Frei zum Downloaden, abspielen und verfielfältigen!!!!

Körperscan Meditation für jeden Tag, 13:02 Minuten: https://soundcloud.com/ninaschmitz68/korperscan-meditation-1302-minuten

Geführte Meditation in die eigene Matrix, Selbstheilungskräfte entdecken, Füllekanäle öffnen, Imagozellen aktivieren. Für tägliche Anwendung: 28:01 min, aus dem Schmetterlingsprozess.
Mit dieser Medittion lernst du eine einfache Form der Matrixheilung, die du selber immer wieder anwenden kannst!!!
Viel Erfolg und Spaß auf deiner Reise! Ich empfehle diese Mediation eine Woche jeden Tag zu machen, damit sich die Ideen gut setzen und dann wirken lassen und bei Bedarf wiederholen!


Die Heldenreise einer Drachenreiterin - eine geführte Meditation ins Feuer.

28 Minuten geführte schamanische Reise. 
Die Heldenreise im Dreiakter, wie wir sie klassisch in allen Büchern und Filmen kennen ist ein Heilungs-Geschichte. Aus der Dramaturgie sind diese 13 Schritte entnommen mit der ein Held sich seinen Weg für die Rettung seiner Welt gegen die Antagonisten erkämpft.
Wir nutzen dieses alte Wissen über die Gesetzmäßigkeiten von Prozessen für den eigenen Weg.

Möge die Reise gelingen.

Das Kartenset "Die Heldenreise der Drachenreiterin" - ein Zusatzkartenset der 13 Schritte im Schmetterlingsprozess - ist bei mir erhältlich. PN an mich. 25,- Euro plus Porto.





Der Schmetterlingsprozess als Zyklus:
Der Schmetterlingsprozess beginnt seinen Zyklus mit dem Dasein als Ei, was zur Raupe wächst und sich vollfrisst. Von Beginn an hat die Raupe die höher schwingenden Zellen, die später einmal Schmetterling werden in sich. Imagozellen werden diese Zellen genannt. In ihnen steckt das Wissen, wie diese Seele eigentlich gemeint ist. Frei, bunt, fliegend.
Das erste Leben des Schmetterlings besteht daraus die Grundlage, die Nahrung für den großen Transformationsprozess zu erschaffen. Die Raupe frisst und frisst und frisst. Sie hat keinen Sex, keine wirkliche Verbindung, weil erst der Schmetterling dazu fähig ist. Die Raupe ist das Sinnbild für unser getrenntes Dasein, für Dualität, für die Idee, wir wären unser Körper und du bis in einem anderen Körper, getrennt von mir. Die Raupe ist Sinnbild für Einzelgängertum, für Unabhängigkeit –  mit der Wahnidee, sie würde Individualität sichtbar entwickeln, dabei kann man Schmetterlinge im Raupenkostüm kaum vor einander unterscheiden. Sie frisst, nimmt, frisst und frisst noch mal, bis sie so angehäuft ist von all der Nahrung, dass sie langsam still wird von den trägen Bewegungen. Und hier kommen wieder die Imagozellen ins Spiel und rufen, immer lauter werdend in ihr. Ihre Trägheit, das Wissen das dieses getrennte Leben einer Transformation bedarf, damit Verbindung stattfinden kann, lässt sie anhalten. Es ist der ein mutiger, tiefer Phönixschritt, den die Raupe dann tut. Sie hat den Mut sich selber festzuzurren. Sie verlässt ihre alte Welt und geht in tiefstes Retreat. Sie geht in die sprichwörtliche Höhle, sie fesselt sich selber. Ich habe schon oft in 10-tägigen Schweigeretreats gesessen, in denen ich mich aber zwischendrin bewegen konnte sonst hätte ich die 12 Stunden Meditation niemals ausgehalten. Ich weiß, wie tief ich in mein Unterbewusstsein eindringen kann jedes Mal, wenn ich mich der Welt entsage und ins Retreat fahre. Aber das was die Raupe da tut, das ist wie Buddha es tat. 40 Tage bewegungslos sitzen. Seine Idee war solange zu sitzen und zu meditieren bis er alles Leiden in sich aufgelöst hatte und er war erfolgreich. Das Lehrte er in den über 40 Jahren danach in seiner Schule, so wie es heute noch immer in den Vipassanaretreats gelehrt wird. Die Raupe geht noch einen Schritt weiter und ich ziehe meinen Hut vor diesem Mut, vor dieser Hingabe an ihre eigene Transformation. Sie fesselt sich selber bewegungslos in einem hautengen Nest, ihrem Cocon. Und es ist keine Winterschlaf dem sie sich da hingibt, sondern ein Feuerlauf, ein Krieg, einem tiefen schmerzhaften Kampf. Und wie wir alle hat auch die Raupe Angst davor sich aufzulösen, sich zu transformieren. Das zeigt die Reaktion ihres Immunsystems.
In der ersten und längsten Transformationszeit passieren verschiedene Aktionen gleichzeitig. Die Raupe beginnt sich komplett zu verflüssigen. Sie löst sich auf. Ihr erstes Dasein wird zu Brei. Gleichzeitig erwachen die Imagozellen in ihr, genährt vom Brei – ja, die neuen Zellen fressen die alten auf – wächst eine erste Generation Imagozellen heran. Doch das Immunsystem der Raupe sieht in diesen Zellen natürlich eine Gefahr ihres Daseins. Und auch wenn die Imagozellen höher schwingen und doch später die wunderschönen, der Seele der Raupe doch freiheitsschenkende Flügel verleihen werden, bringt das Immunsystem der Raupe diese Feinde um. Die komplette erste Generation der Imagozellen wird getötet.
Wie oft habe ich das in mir erlebt. Es ist wie Aschenputtel, die das erste Mal auf den Ball kommt und nicht schüchtern am Rande steht sondern gleich vom Königssohn entdeckt, bewundert von allen, ihren wunderschönen Tanz zeigt. Doch dieser erste Tanz, ihre Freiheit von der Dienerschaft, von der Erniedrigung macht ihr so große Angst, dass sie davon läuft. Davon, zurück in ihr altes Dasein und sie tut so als wäre sie nie dagewesen auf dem Fest. Zumindest einen kleinen Augenblick lang, bis der Freiheitsdrang der Imagozellen sie wieder ruft. Doch diesmal sind die Imagozellen schlauer geworden als beim ersten Mal. Sie teilen sich, sie teilen sich jedes Mal wenn sie vom alten Immunsystem der Raupe angegriffen werden. So stirbt jedes Mal ein Teil, doch ein anderer Teil überlebt. Und diese überlebenden Imagozellen der zweiten Generation tun sich zusammen. Sie bilden sogenannte Cluster. Dieses Stadium der Transformation das kennen wir alle nur zu gut. Wir trauen uns uns der Auflösung der alten Fakeideen, der Rollen und Masken hinzugeben, wir sind bereit uns aufzulösen, denn der Ruf der Imagozellen ist laut und wird immer deutlicher hörbar. Es muss einen anderen Weg geben, es muss. Ein Sehnen, eine Ziehen im Herzen, der immer deutlicher werdende Traum von einem anderen Leben voller Liebe und Entfaltung schenkt uns den Mut uns aufzulösen. Doch dann werden all unsere Widerstände in uns wach. Die Angst uns ganz zu verlieren, Nichts zu sein, das die Transformation nur eine Illusion ist oder unsere Imagozellen, sprich Träume viel zu groß wären als das sie jemals zum Schmetterling würden könnten, übermannt uns. Wir rennen zurück, wir geben auf, wir verdrängen, wir geben der Abwehr nach. Und dann beginnen die Imagozellen wieder von vorne zu schwingen, bis ihr Ruf unüberhörbar wird und wir einen zweiten neuen Vorstoß wagen. Und ein paar neue Schritte machen, einen Neuen Versuch wagen. Und wir haben etwas gelernt und verändert und es geht schon besser, aber noch nicht gut und so entsteht eine Hin und Herbewegung. Ja, es gibt Raupen die sterben in diesem Stadium, manch Cocon ist gefüllt mit Leichen. Doch die meisten Schmetterlinge schlüpfen, weil die Imagozellen laut und deutlich schwingen und rufen. Weil unser innere goldener Kern weiß, wie wir eigentlich gemeint sind und er will leben. Wir sind die Generation der Transformation und wir sind dazu fähig – alle – diese Transformation zu vollbringen. Die erhöhten Frequenzen die unsere Erde jetzt umspielen, lassen die Imagozellen hörbarer, deutlicher werden. Jeder von uns hat die Fähigkeit zur Transformation in sich. Alle hohen Kulturen kannten diese Transformation und nach dem Abstieg der Energie nach Atlantis ist es jetzt erstmals wieder möglich dass wir alle hier diese Prozesse durchlaufen und zu Schmetterlingen werden. Zu dem wie wir eigentlich gemeint sind.
Clusterbildung der eigenen Erfolge in uns und Gruppenbildungen im Außen sind notwendig. So macht es uns der Schmetterling vor. Überall in seiner wabernden Zellmassen entwickeln sich Gruppen von Imagozellen. Der Widerstandskampf des alten niedriger schwingendem Immunsystem der Raupe kämpft, die Imagozellen lernen aus jedem Kampf, teilen sich wieder und wieder und wieder, schließen sich zusammen zu Gruppen, die immer größer werden. Sie geben nicht auf, die Liebe gibt niemals auf. Sie überlebt jeden Krieg, jeden Kampf, jeden Tod. Die Cluster der neuen Zellen werden immer größer und kräftiger. Der Zellbrei der Raupe dient als Nahrung, jede Information, jede Erfahrung, jeder Bissen der Raupe, den sie jemals zu sich genommen hat, dient dem Neuen zum Wachsen. Das ist ein wichtiger Hinweis, weil wirklich jede Erfahrung und gerade die noch so schlechten unsere Nahrung sind. Gerade die Transformation der tiefsten und unangenehmsten Erfahrungen, bringen die lichtesten und buntesten Farben später hervor. So wie es der heilige Lotus uns vormacht. Sein Same wächst im Schlamm, im tiefsten Modder findet er seine Nahrung, seine Standfestigkeit um hoch oben über der Wasseroberfläche seine Blüte zu zeigen. Die Cluster im Zellbrei des Cocons bilden eine Art Kommunikationslinien untereinander. Sie verbinden sich miteinander. Sie geben die Informationen wie sie im Kampf gegen das alte Immunsystem überleben weiter, stärken sich damit gegenseitig. Und so wachsen die neuen Zellklumpen immer mehr und werden immer stabiler. Da ist über eine große, lange Zeit nichts von einem Schmetterling zu sehen. Und das ist wichtig für uns zu wissen. Denn wie oft geben wir auf, weil wir den Schmetterling in uns noch nicht sehen können.  Alles was wir in uns fühlen, das wie wir eigentlich gemeint sind, ist da. Es ist vorhanden und es wird sich zeigen, wir werden es leben. Wenn wir weiter zum Licht streben. Never ever give up. Wie der Same, der im dunklen Boden wächst und wächst und nicht mal weiß ob er in der Dunkelheit wirklich die richtige Richtung einschlägt und gen Sonne wächst. Es zieht ihn einfach in eine Richtung, die Liebe zieht in die richtige Richtung, doch so lange bleiben wir unter der Erdoberfläche und wissen es nicht deutlich – werden wir wirklich dort ankommen. Ja, wir werden, wenn wir weiter machen und die größten Widerstände tauchen immer dann auf, wenn wir kurz vor dem Durchbruch sind. Unser System weiß es, nur unser Bewußtsein nicht. Und die Urangst der Raupe das sie sich völlig aufgeben wird, mobilisiert alle Kräfte des Kampfes in uns. Wir kennen sie alle, die Bequemlichkeit, die Angst sich zu verlieren, die Angst die alten Schmerzen noch mal erleben zu müssen. Über so viele Jahre haben wir uns eingerichtet mit der Überlebensstrategien im Raum des Nichtsfühlen zu landen als Schutz vor Schmerzen. Hier sind wir doch sicher, hier ist doch alles gut, nur irgendwie etwas leer und wir lenken uns davon ab. Die Welt hier bietet mehr als genug Ablenkung. Und wir wundern uns, warum die vielfältigen Angebote des Fernsehens, der Sexindustrie, des Kaufrausches uns nicht länger als ein paar Sekunden beglücken. Wir bauen ganze Theorien darüber, warum Glück immer nur kurzzeitig sein kann. Doch in uns schwingt etwas, dass immer wieder und wieder und wieder gen Sonne zieht. Der Traum vom ewigen Glück ist beständig wie die Unendlichkeit. Und wenn wir endlich anfangen ihn als Wahrhaftigkeit anzuerkennen, dann haben die Kraft in uns gefunden, die uns durch diese dunkle Zeit gehen lässt. Und mit jedem Schritt finden wir mehr Liebe in uns. Glück ist das fließen der Liebe in unserem Herzen. Glück ist wenn wir auf unser Herz hören und uns uns selber hingeben. Ich mag es nicht mindern in Zufriedenheit und Stille – da ist mehr, da ist tiefstes dauerhaftes Glück in uns. Und wir wissen es alle, wenn wir genau hinschauen in unser Herz, hinter die Mauern der Verdrängung, des Aufgebens, der Hoffnungslosigkeit.
Und wenn wir an dieser Stelle weiter gehen, weiter wachsen gen Sonne, dann durchbrechen wir plötzlich die Erde und kommen ins Licht. Dann begreifen die Cluster verbunden mit all den anderen Zellklumpen im Cocon, dass wir etwas sind. Wir sind Schmetterling!!!! An irgendeiner Stelle ist der kritische Massepunkt erreicht und dann kippt das System. Die Zeit bis hierhin ist mühsam, ja. Doch wir können uns unterstützen in Gruppen, in Verbindungen. Wir können uns Mut machen über die Kommunikation, über Kunst, über Musik. Über Berührung. Wir können alle von unseren erfolgreichen Schritten auf diesem Weg erzählen und nehmen dabei die anderen noch nicht so an den Glauben an die Transformation gebundenen Menschen mit. Es ist so lange Glaube, bis in mir der kritische Massepunkt kippt. Dann ist es plötzlich Wissen, dann ist die Weisheit für immer geboren, dann ist Erwachen plötzlich da. Es ist weder spektakulär, noch wild – eher still und ehrfürchtig. Denn dann bauen sich plötzlich und in windeseile alle die Cluster um. Erst in dem Moment wo der Kritischemassepunkt erreicht ist, bemerkt jede der Zellen in seinem Zellklumpen was er eigentlich ist und baut sich um. Der eine ist pinker Punkt im Flügel, der andere Mittelstück im Fühler, der dritte ist Bein, Haar, Haut. Im Gegensatz zu der wochenlangen Auflöse- und Clusterbildungsphase, dauert der Umbau von Zellklumpen zum Schmetterling nur wenige Tage. Wenn jeder Teil im Körper plötzlich weiß, was seine Aufgabe ist und was er zu tun hat, was sein eigentlicher Sinn ist, geht es unglaublich schnell. Wenn die Gewissheit, dass ich wirklich so gemeint bin siegt und aller Widerstand die Kanäle freigibt, dann ist es eine Frage von wenigen Stunden, dass alles auf GO geschaltet wird. Dieser Moment ist magisch. Ich sitze vor dem Spiegel und schaue dabei zu, wie sich die Flügel bilden und wie wunderschön sie sind. So genau so bin ich gemeint. Genauso habe ich mich immer gesehen in meinen Träumen. Genauso. Ich bin so glücklich. Endlich da sein. So schön.
Doch noch ist es nicht fertig. Wir sitzen im Cocon, fertig umgebaut. Es ist eng. Ich brauche eine kleinen Verschnaufpause in der meine Hülle langsam aber sicher immer dünner wird. Ich habe mich versteckt in meinem Cocon üpber lange Zeit. Auch wenn die anderen ahnen, wie ich gemeint bin, weil sie aus Büchern wissen, wie diese und jene Raupe nach der Transformation aussieht, niemand da draußen weiß wie ich wirklich aussehe. Weiß das mein Kampf mir Narben gemacht hat, dass ich schief und krumm bin, ganz komisch bunt, anders als alle andern.... genauso, wie ich immer sein wollte. Mit pinken Streifen und Glitzer und einem Blick der alles durchdringt und einem Herzen das Wahrhaftigkeit lebt. Und meine Fühler sind länger damit ich andere berühren kann und meine Haut ist zart, damit ich berührbar bin. Jetzt nehme ich Anlauf mich dort zu zeigen. Puh, ich hab Herzklopfen. Alles regt sich. Ich spüre, dass meine Schutzhülle immer dünner wird. An einigen Stellen ist sie schon abgefallen und ich zeige mich.
Ich weiß nicht was mir bevorsteht wenn ich geboren bin. Ich weiß nicht, ob ich wirklich fliegen kann und ob ich all die anderen Schmetterlinge finden werden von denen ich träume. Ich hoffe auf meine Energie, mein Wissen von der Liebe die mich bis hierher getragen hat, dass sie mich weiter trägt ins Rampenlicht des Lebens, an die Sonne und das ich mich zeige, so wie ich bin, so wie ich immer gemeint war. Mit meinen schrägen Farben, mit meinen Narben der Kämpfe, mit meinem Wissen und all der tiefen Liebe für dieses Leben. Ich will mich verbinden, mit Blumen, mit anderen Schmetterlingen und ich will so viele Eier legen wies nur eben geht, damit diese Spezies, die so viele Hürden überwinden muss um hier anzukommen auch eine Chance hat. Damit nach und mit mir möglichst viele viele andere Schmetterlinge schlüpfen können und dieses wundervolle Gefühl erleben Schmetterling zu sein.
Mögen alle, alle Raupen sich verwandeln, mögen Scharen bunter Schmetterlinge fliegen in diesem Sommer. Mögen wir uns paaren und Eier legen noch und nöcher. Mögen wir alle zu Königinnen und Königen werden und dableiben wenn wir im Ballsaal plötzlich der Mittelpunkt unseres Lebens werden. Mögen wir bleiben und das Leben genießen.

Nina Schmitz, 21. März 2015