Mittwoch, 9. März 2022

Das erste Mal im Leben - A HOLY SHIFT

 

Ich stell den Rucksack ab. 

Das erste Mal im Leben.

Und wir wandern gemeinsam, 

frei und ohne Gepäck

Du und ich. 


Ich bin eine Wanderin und

Die Zeit fliegt dahin

Und ich liege in ihr. Getragen und Bewegt.

Jeden Tag durchdringen mich ihre

Ideen, Begegnungen, auch Chancen.

Sie durchfluten mich. 

Energieströme unterschiedlichster Farben.

Die einen erkunde ich

Die anderen scheinen mich zu beschränken

Und ich darf mit der kurzen Erinnerung an mein Weiterfließen:

Hey, das ist der Sinn!

Diesen Wind hindurchlassen, 

mich meiner Strasse zu-wenden,

mich mir 

nicht zu, wie verschlossen, sondern auf, wie geöffnet 

hinwenden und meinen Weg gehen.

 


Ich bin eine Wanderin durch meine Zeit.

Ich durchtrenne diese Fäden, die mich klebrig machten

Halte die Nase in den Wind

Das, was für mich bestimmt, kommt alleine

Nicht halten. Ok.

Nicht suchen. Echt jetzt?

Nicht zerren.

Die Sucht als Krücke aufgeben.

Sie war so beliebt. 

 

Ich bin eine Wanderin auf meiner Strasse

Oh Gott, wie oft habe ich mich geweigert 

Blieb sitzen

Rannte zurück

Drum herum

Baute mir undurchdringliche Tore, 

damit ich nicht weiterkam

Verrannt in Panik

Gestrandet im eigenem Sicherheitsgefängnis.

Laut aufgeheult im Jammer. Im Morast. 

Dann aufgebäumt und geflohn und 

Am Abend bemerkt, dass ich nur ums Karree gekommen

Blind 

Die Fäden der Sucht doch nie durchtrennt.

 

Ich bin eine Wanderin durchs tiefste Tal

Heute regnets. Die Erde ganz schlammig

Doch der Wind flüsterts. Los hoch.

Los weiter. Es kotzt, wie der Regen, 

der Widerstand hoch. 

Los, das macht Spaß und Freunde. 

Der Entzug zeigt die dämmrige Feuchte. 

Verrückt, wo ich alle Drogen mied.

Ich mit Fünfzig gestrandet am Straßenrand der ewig Süchtigen.

Von Anerkennung vor allem

Von den Tausend Stimmen auf meinem Handy

Von den Helden der Filme, die mein Vorankommen ersetzten

Von ihren Küssen, sogar ihrem Sex

 

 

Ich bin eine Wanderin im Sumpf der Nebel 

Hier ist nicht viel los auf der Strasse des Lebens

Sind so viele verloren gegangen 

vor den kleinen Blechbüchsen 

Mein Herz pocht zu laut

Das Leben kommt anders, noch mehr als gedacht. 

Ich hebe den Kopf übern Tellerrand hinfort.

Hoffnung trägt mich weiter. Jeden Tag. 

Der Sommer wird kommen, die Liebe folgt auch.

Mein Feuer brennt hoch und wärmend. 

Die schönste Dunkelheit glitzert darin.

Gedreht. Gewendet. 

Die Magie des Lichtes mitten im Schmerz entdeckt.

Gewachsen. Geliebt. 

Nach Hause gekommen. 

Hab den Rucksack noch auf

Und kanns kaum glauben

 

Ich bin echt eine Wanderin. Habs Feuer durchquert. 

Erst Frühling und doch

Plötzlich sind die Strassen bunt, die Lichter an.

Da stehn sie, jubeln – alle sind sie da. 

Unfassbar. Ein Fest im Gange, wie nie erlebt

Sie winken und meinen mich

Der Wind trägt Musik, das Lachen. Tanzen.

Als wären sie immer da gewesen.

Nur ich zu blind im Nebel

Meine Freunde

Meine Liebe

Mein Sinn und Zweck. Home. 

All meine Hoffnung, all meine Träume waren immer wahr

Ich bin jetzt da. Ich bin wirklich da. Da wo ich immer hinwollte. 

Bin da, wo du schon immer warst.

 

Und das erste Mal in meinem Leben, stell ich den Rucksack ab

Und wir wandern gemeinsam, frei und ohne Gepäck.

Wir. 

Wir sind Wanderer durch diese Zeit. 

Gemeinsam. 

Im Licht der Liebe

Wilde feine Menschlichkeit 

Mutter Erde erhört

Helfende Hände und liebende Güte

Fühlende Weite gehalten 

In den Elementen 

Der Schönheit 

Im Frieden

 

 

 

 

 


Donnerstag, 3. März 2022

Free your toxid love magnet.

Selbsthilfegruppe für Gesunde Liebe  

Denn das bist du!
Du kommst gerade aus einer toxischen Beziehung und brauchst Rückenstärkung für die Trennung. Du möchtest verstehen, wie du tickst. Du möchtest lerne, wie du in dir mehr Selbstwert und Stabilität aufbaust?

Dann bist du hier richtig. Wir treffen uns jeden 1. Und 3. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im Kiezladen am Helmholzplatz-Berlin. Bitte nimm Kontakt mit uns auf, siehe unten. 

Die toxische Beziehung hat typische Symptome: Love Bombing, Projektion, Schuldsuggestition, Gaslighing, On und Off Beziehung, Ghosting – bis hin zu Gewalt. Die leeren Versprechungen von Besserung, und die zuckersüße Versöhnung, die Hoffnung und das erneute Zusammenfallen des Kartenhauses. 

Unsere Beteiligung ist, dass wir dableiben und wider bessere Erfahrungen eine Extrarunde nach der anderen drehen. Mit der Idee, wenn wir nur genug fehlende Liebe geben, dann wird sich alles auflösen und wir werden bis ans Lebensende glücklich sein. Nein, so wird es nicht kommen! Und das wissen wir auch genau.

Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen. 

Das wir Lovebombing und wirkliche Liebe nicht auseinanderhalten können – tja, dass wäre zwar vermeidbar, aber das ist menschlich. Doch, die Stelle, wo ein toxischer Partner*in seine Beziehungsunfähigkeit, seine Gemeinheiten, seine Verdrehungen der Realität auftischt – da würden andere Menschen gehen. Wieso also wir nicht? Was ist also bei uns anders? Warum sind wir so manipulierbar und abhängig? Warum enttarnen wir Liebesentzug nicht als Waffe? Und erfinden vor uns selbst so viel Ausreden? 

 Es gibt einen Weg heraus. Doch der ist nicht leicht, so nötig er ist. Das Eingestehen der eigenen Sucht und der Weg durch den Entzug ist kein leichter Weg. No Contact ist die Voraussetzung, neue Freunde finden, sich Unterstützung suchen, vielleicht sogar eine Therapie machen ein guter Anfang. Der Weg raus geht immer über unser eigenes Innen. Selbstliebe neu lernen ist der Schlüssel. 

In dieser Selbsthilfegruppe sind Menschen, die den Weg gehen und an verschiedenen Stellen stehen und aus den Erzählungen ihrer Geschichten wirst du deinen eigenen Weg erkennen und den Mut finden ihn zu gehen. Es lohnt sich. Sehr! 

 Kontakt: 

www.toxische-bezeihung.de

info@toxische-beziehung.de

für Berlin-Pankow: 

0176 31699588

0178 5373368

Sonntag, 26. Dezember 2021

Kein Weg vorbei, nur durch

Was ist dieses Gefühl, das mein Herz so schwer? Das Sehnen nach den Dopaminflashs, die überall so gehyped, als wäre Manie Glückseligkeit. So viele Jahre rannte ich den falschen Göttern nach. Tu es noch und merks nicht mal. Nenn ich es beim Namen. Die Sucht. All dies cool, erfolgreich und dauerkaufend. Ich dachte einst Mercedes fahren und zu den 500 Schönsten und Reichsten der Stadt gehören, wäre Erfüllung. Ich fiel tief. Danach. Falle noch. Immer tiefer. Falle weiter. Mit der Fackel die ewige Dunkelheit durchleuchten. Falle. Der Fall ist die beste Erfüllung. All dies scrollen, netflixen, diäten und selbst das heilige Yoga wird als Manie vermarktet. So schnell baut der Kopf auf Ego´s Befehl selbst die vegane Heilung für Mutter Erde um in eine Essstörung und tarnt die Sucht, wie ein Alkoholiker seine Flaschen versteckt. Und weiter geht’s mit dem Bodyshamingbombing auf allen Seiten stehenden Fußes gefolgt vom neuesten Trend. Niemand will sich so fühlen, also mitgemacht und beigelacht. Was ist dieses Gefühl, das mein Herz so schwer? Hoffnungslosigkeit? Einsamkeit? Gehe ich den heilenden Weg, so ist da niemand an meiner Seite. Wer will schon still und leise anders sein? Ich bin eine Süchtige und dachte immer, ich wäre Liebende. Ich bin eine Süchtige und dachte, ich wäre Ernährungsprofi. Ich bin eine Süchtige und dachte, ich wäre Businessexpertin. Mit dem dritten Burnout verlor ich all das Leben, was die Welt als einzigst glücklich mir pries. Heute, verdammt, schon sechzehn Jahre her, bin ich immernoch bemüht das alte Streben aus den Tiefen der uralten Gewohnheitsgräben neuzumalen. Ich hab mich eingeigelt, kleingeduckt, nein, unsichtbar. Ich, die früher vor Glitzer und Wildheit hervorstach. Doch bei all dem Kampf aus der Illusion das Echte des Blueprints zu filtern, verlor ist den Verstand. Oh Schreck. Das einzige Werkzeug, was uns Krönung der Schöpfung so unvergleichlich mächtig macht. Das Werkzeug, was den einzigen Ast auf dem wir sitzen, munter absägt. Wohl eher der schlimmste Feind, der je gelebt? Was ist dies Gefühl, das mein Herz so schwer? Wie kann der Betrug und die Manipulation so allumfassend fruchtbar sein? Fassungslosigkeit. Ist das mein Schweremut? Als kleines Mädchen las mir meine Mutter von den weisen Indianern tiefste Botschaften vor. Will sagen, schon seitdem weiß ich. Und wollts nicht glauben. Dachte dies sei vergangen. Doch, es ist, ich sehs. Dies Wertesystem der hiesigen Welt ist nur ein Gerüst, ein simples Baugerüst, was vor gestellt als Tarnung. Tarnung der tiefen Traumen. Tarnung der Hoffnugslosigkeit. Tarnung der Einsamkeit. Als letzter Strohhalm, so dünn und dünner. Und es kracht zusammen. Und es ist ok. Es ist ok. Es führt kein Weg vorbei. Alten Wunden wollen gehalten sein, solange bis gut. Und das entscheide weder ich noch du, wie lange die Zeit denn ist. Es tut weh. Es braucht Tränen. Jedes Ausweichen macht sofort eine Süchtige aus mir. Der Stoff des Ausweichens ist schlimmer als Heroin. Doch wer will das sehen? Die Brüchigkeit des Baugerüstmaterials. Es kracht. Und es tut weh. Und es führt kein Weg vorbei. Was ist dies Gefühl, was mein Herz so schwer? Jede vermeindlich hohe Kultur starb den gleichen Tod. Egal wie genial der Verstand. Vielleicht einfach nur Abschiedsschwere? Abschied, der Platz macht für die gute neue Zeit. Für meine Urururenkel, 13 Generationen nach mir! Ich spüre die Umarmung, die Wärme. Ich vertraue darauf. Ich will jetzt Glitzerstiefel tragen in meinem Garten, weit weg in den Bergen am Meer. Niemand wird mich sehen, doch ich werde tanzen darin. Ich versprech es dir. Ich werde leben von den Früchten aus eigener Hand. Und all die Menschen sind Familie, tanzend ums Feuer. Wie in Mutters Geschichten von einst. Die Leichtigkeit umspielt meinen Mund, umspielt die Schwere im Tanz. Wie Gezeiten, ein Paar, was zusammengehört. Wie Tränen und Lachen. Wie Schlafen und Küssen. Im Sonnenlicht der Mond auch scheint. Da ist Liebe, still und friedlich. Ruhig ists. Und Langsam. Schnecken langsam. Und dann wird’s wieder leicht im Herzen und alles ist gut.

Donnerstag, 25. November 2021

Rauhnachtskurs / spiritueller Transformationsbegleiter 2022

 


2022.  Das Jahr der Verbindung.

Sanft auf dem Herzweg.

Deutlich deinem Ziel entgegen gehen.

 

Wie wärs, wenn wir in uns einen unerschütterlichen Schutz finden? Wie wärs, wenn wir Selbstglücklich sein könnten? Wie wärs, wenn wir unsere Träume wirklich realisieren? Wie wärs, wenn wir eine Platz in der Gemeinschaft finden, der uns authentisch aufleben lässt?

 

Wir brauchen die gesamte Menschheit wenn wir in eine neue Welt eintreten wollen. Wir gehen in ein Jahr wo sich das du und ich verbinden. Dreimal die 2, dreimal die Verbindung als Ziel des Jahres. Machen wir uns auf den Weg für diesen Endspurt der Transformation. Mit diesem Kurs gehst du deinen eigenen Weg. Findest deine Antworten in dir. Dieser Kurs stellt dir die richtigen Fragen und zeigt dir den Weg, wie du mit deiner Intuition arbeitest. 

 

Was erwartet dich? Es gibt für jeden Tag eine intuitive Schreibübung. Eine kreative Malübung und ein Abendritual. Eine Steinkraft und eine Göttin, die den Tag der Rauhnächte und den jeweiligen Monat des Jahres begleiten. Und für jeden Monat des nächsten Jahres habe ich mit der geistigen Welt gechannelt. Auch das gibt es als Text zum Nachlesen im nächsten Jahr.

Du lernst die wichtigsten 3 Räucherkräuter für die Rauhnächte kennen und wie du Träume aufschreibst. Du richtest dir deinen Ritualplatz ein und nutzt all diese Angebote, so, wie es für dich richtig ist. Je nachdem, wie deine Tage über den Jahreswechsel aussehen, kannst du ein ganzes Retreat damit füllen oder nur eine Stunde damit verbringen. Und dann kannst du in den jeweiligen Monaten des nächsten Jahres weiter für dich forschen mit den passenden Fragen für die Monatsenergien. 





Ich bin Nina Schmitz, Künstlerin, Schamanin und integrative Traumatherapeutin.
Ich gebe diese Rauhnachtskurse seit acht Jahren und nun auch Online

Und wenn du an knifflige oder noch zu dunkle Stellen in dir kommst, kannst du dich jeder Zeit telefonisch melden. Während der Tage wird es das ein oder andere Abendritual auch als gesprochene Meditation geben. Ich bin während der gesamten Rauhnächte erreichbar. 


Für 190,- Euro bekommst du ein 57 seitiges PDF. Und wenn du vorab reinschnuppern möchtest, sende ich dir gerne den ersten Tag gratis. 

Paypal oder Überweisung und schon geht’s los.

Mittwoch, 3. November 2021

NOW: Children of the Urban Moon Flow Neumond / Vollmond Celebration 2021/22

NOW: Children of the Urban Moon Flow Neumond / Vollmond Celebration 2021/22



 

Termine: immer um 17 Uhr

Bitte anmelden unter 0178 5373368

4. November : Neumond in der Waage 

19. November : Vollmond im Stier

4. Dezemeber: Neumond im Schützen 

19. Dezember: Vollmond im Zwilling

2. Januar: Neumond im Schützen

18. Januar: Vollmond im Krebs

1. Februar: Neumond im Wassermann 

16. Februar: Vollmond im Löwen

2. März: Neumond in den Fischen

18. März: Vollmond in der Jungfrau


Heilige Mondin. Tanzen. Meditieren. Gefühle teilen. Malen. Tonen. Spiritualität teilen. Räuchern. Magische Rituale. Wünschen. Loslassen. Gemeinschaft. Berühren. Trommeln. Gehaltensein. Schamanische Reisen. Lachen. Essen. Freuen. Freunde. Geschützter Raum. Neuer Weg. Jedesmal anders. Jedesmal wie wir es brauchen.

Eine Veranstaltung vom WildWoManClub *for all gender. Berlin, Prenzlauberg

Freitag, 3. April 2020

Was, wenn Flehen die größte Stärke der Liebe ist,

die ich dir demütig zu Füßen legte?

Ich steh am Abgrund
So tief erzittert. Jede Zelle bebt
Einen Augenblick bevor ich springe
Und kein Weg zurück
Alle Wände brachen
Verschüttet die alte Zeit
Es ist gut
Ich sehe mich tanzen am Feuer der Liebe
Weit vorne am See der Mondin
In den Bergen der Freiheit
Zwischen Menschen und Freude
Im Rudel der Wölfe. Glücklich.

Ich steh am Abgrund
Der Ungewissheit
Ich höre die Rufe der Affen.
Die Vögel ziehen über mir hinweg
Am Horizont spielen die Wellen der endlosen Meere mein Lied
Es geht voran
Nur ein Weg
Und ich weiß, ich fliege mit dem Phönix
Er war immer mein Begleiter
Treu mit seinen starken Schwingen
Er trägt mich in diese neue Welt

Ich wollte Tiefseetauchen bis zur Kapitulation,
Mit dir, mein Geliebter
Ich bat um Wunder auf meinen Knien
Hab nachts gefleht und gebettelt
Verhallt all meine Gebete
Ich sah dich gehn,
Wieder und wieder
Die alten Gräber umdrehn
Wartend, die schon längst zerfallenen Knochen sortieren
Der alte Schwur verschloss deine Augen
Jede Nacht tanzte der Wolf mit mir
Sein Herz hörte meine Rufe
Seine Seele lachte mit mir im Schein der Mondin
Am See der unsterblichen Liebe
Für immer, Geliebter

Ich steh am Abgrund
Das ist der Tod, den ich sterbe
Ich geh in die Knie, Geliebter
Vor dir, vor mir und dem Leben
Ich höre die Musik meiner Seele
Mein Flehen verhallt.
Entgleitend
Mein Schiff hat längst abgelegt
Ich hebe meinen Kopf
Rieche den Geruch der See
Ich seh mich im Spiegel der Wellen
In Schönheit strahlen
Ich seh meine Liebe und Träume
Sie ziehen dahin wie ein Hauch
Hier beginnt meine neue Reise

So zart, dein Finger auf meiner Lippe
Für immer spüre ich das Brennen auf meiner Haut
Den Kanal in die Ewigkeit geöffnet
So tief, tanzend im Sternenstaub
Die Glocken unserer Liebe
So weich, mutig und weit wie der Wind
Der die ganze Welt umwandert
Alles war möglich, alle Türen auf, wie noch nie
Schmelzend in deinen Armen
Das Feuer so hoch und warm
So treu und ergeben
Und ich steh am Abgrund
Der Rhythmus meiner Seele wiegt mich
Im Abendrot, zur blauen Stunde, unter dem Sternenhimmel
Die Dimensionen der Unendlichkeit verschmelzen in mir

Ich hab dir alles geschenkt, was ich besitze.
Nun bin ich nackt
Und frei
Das weiße Kleid hat der Wind mit sich gerissen
Und ich folge ihm
Hinter dem Abgrund
Auf meinem Weg
Ich rufe die Wölfe an meine Seite
Mögen sie die Asche deiner alten Gräber aufwirbeln
Im Sturm dieser Tage
Mögen die Feuer abbrennen was alt und faul
Und Millionen Schmetterlinge den Himmel befreien
Vom Gift der Vergangenheit
Alle Schritte gezündet, alle Kreise geschlossen
Ihre Mitte als unendliches Nichts was Alles ist erkannt
Möge die Magie alle Zellen dieser Welt bewegen
Im Chaos der neuen Ordnung
Im Tanz der Liebe

Ich flehe darum, dass ich dich wiederfinde
Irgendwo da draußen
Auf dem Weg zum Horizont
Da wo die Freiheit nach Glück und Schönheit riecht
Wo du den Mut hast und mit den Löwen brüllst
Und in Demut auf die Knie gehst
Vor dem Leben und deiner Stärke
Vor dir selbst und mir
Ich werde mein weißes Kleid für dich trage
Am See der Mondin

Irgendwann und irgendwo




Mittwoch, 25. März 2020

MUT für deine WUT

Mögen wir die Chance der fühlenden Gefühle für uns nutzen und wachsen in dieser Zeit des Feuers. Damit wir dann wieder frei atmen können (Lungen) und das Leben durch uns durch fließt. Mögen wir heilen auf der Erde – alle. Innerlich und damit den Virus der Krone in uns integrieren. Seine Lehre. Atmen für die Freiheit. AHO

Wut ist eine lebenswichtige Energie. Sie ist eine Brücke zwischen Lethargie, Depression und Lebensfreude. Ich spüre und beobachte sie in diesen Tagen allerwegen und sie ist nötig. Wut ist ein richtungsweisender Impuls. Sie zeigt uns, wo wir nicht so leben, wie wir eigentlich authentisch leben sollten, können und wollen. Sie zeigt uns die Notwendigkeit einer Änderung auf. Sie zeigt uns die Stelle, wo wir uns verbiegen, belügen oder hintergehen.
Niemals im Außen, immer als Spiegel in uns. Wir ändern nicht das Außen, sondern immer nur uns selbst innen. Was bedeutet das? Wie gehe ich mit Wut um?
1. Nicht ausagieren. Nicht handeln, sondern fühlen.
Sobald du sie rausbrüllst oder streitest verpufft vielleicht die Energie der Wut, aber du hast dann den Punkt, den du in dir ändern kannst erfolgreich übersprungen. Deine Chance für dich wäre damit vertan. Nutze die Wellen der Wut für dein Transformation und du behebst die Ursache. Umso schneller wird deine Leben wieder friedlich. Also:
HINSETZEN und KLAPPE HALTEN, ist die erste Reaktion bei Wut.
Nicht handeln bedeutet: Alle Menschen um mich bleiben heile. Alle Gegenstände um mich bleiben heile. Ich gehe den schwersten aller Wege – und den einzigen, der sich für mich lohnt. Ich sage, ich brauch jetzt 10 Minuten für mich, setze mich still ins andere Zimmer und halte die Klappe. Ich reagiere nicht, ich agiere nicht – sondern ich geh nach Innen! Diese Selbstkontrolle lernen ist die erste und wichtigste Aufgabe einer Transformation. Beiß dir auf die Zunge und geh aus dem Raum.
Fühle die Wut in deinem Körper. Imaginiere, welche Körperbewegungen deine Wut gerne tun würde. Um sich hauen, paddeln, treten, deinen Raum erweitern – nicht handeln, fühle das in dir. Führe die Bewegungen innerlich aus. Verfolge in dir die Gefühle. Hitze, Enge, Ausdehnung, Befreiung. Wenn es hilft kannst du in ein Kissen hauen. Oder du besorgst dir Schwimmnudeln, die halbiert wunderbare Prügelstöcke für Kissen oder Sofas sind. Wenn du alleine bist, kannst du auch deine Stimme dazu nehmen oder in ein Kissen brüllen.
Spüre dich, fühle erstmal nur, ohne Kopf. Lass die Welle durch dich durch und beobachte die Bilder, die in dir aufpluppen. Heule, weine, flenne, flehe, fauche – alles ist erlaubt im anderen Zimmer, solange alles heile bleibt.
Durchfließende Gefühle brauchen 90 Sekunden – anderthalb Minuten wichtigste Erfahrung in denen dir dein System alle Bilder zur Verfügung stellt, die die Lösung dieser Wut braucht. Fühle und schaue dein inneres Kinoprogramm dabei an. Sei dabei. Beobachte, wie die Welle zunimmt, ihren Höhepunkt hat und wieder abklingt. Beobachte deinen Verlauf der Wutwelle.
Auch wenn sie mehrere Steigungen nimmt. Beobachte und fühle sie mit.
Du kannst das vorher besprechen und ankündigen mit deinen Familienmitgliedern. Auch Kinder benutzen gerne Schwimmnudeln um ein Kissen zu verprügeln. Ihr könnt das gemeinsam üben in einer wutfreien Situation. „Schau, dieses Kissen ist stabil genug. Wenn du wieder wütend wirst, kannst das in dein Zimmer mitnehmen und so richtig drauf rum schlagen. Ich bin bei dir und Wutwelle vorbei ist, kommst du in meinen Arm.“ wäre zB eine Idee um deinem Kind einen neuen Weg zu weisen.
Wut darf sein und braucht einen Raum in dem sie gefühlt werden kann. Wut braucht Anerkennung in dir, dass sie da sein darf und eine Berechtigung hat. Auf diese Weise nimmst du deine Wut ernst. Sie/du fühlst dich von dir gesehen und anerkannt und dann ist schon die halbe Miete drin!!!
Und: wenn Kindern wütend werden spiegeln sie die unterdrückten Gefühle ihrer Eltern. Wenn dein Kind zu Hause Wutanfälle bekommt: geh in dich und fühle dein Inneres Kind. Indem du anerkennst, dass dein Kind dir lediglich ein Spiegel ist, kannst du die Spannung für dein Kind rausnehmen. Wenn du deine unter dem Radar laufenden Gefühle anerkennst, braucht dein Kind sie nicht weiter zu spiegeln. Das hilft enorm!!!

2. Den roten Faden finden.
Lass die gegenwärtige auslösende Situation los und frage dich, woher kenne ich das. Es gibt keine neuen Situationen. Jedesmal wenn du denkst, diesmal ist es bestimmt der Andere Schuld – sei dir gewiss dein Ego macht dir was vor, weil er nicht will, dass du die wahre Ursache darunter erkennst.
Wisse, jede Veränderung ruft Erstwiderstand hervor – daran erkennst du, dass du auf dem richtigen Weg bist. Da wo der Widerstand am größten ist, geht’s lang.
Verfolge nun den roten Faden der Wut in deinem Leben. Dieser speziellen Wut. Woher kennst du sie? Wenn dein System sagt, so was krasses habe ich noch nie erlebt – dann sei dir gewiss, dass dein Ego den Weg des roten Fadens versperrt. Suche weiter, du wirst die Antwort finden. Der Satz „So habe ich mich als Kind schon gefühlt.“ hilft meist weiter.
Frag dich, was ist gerade los? Woher kenn ich das in meinem Leben? Was wird mir zu eng? Wo sorge ich nicht gut für mich? Wo bin ich mit mir nicht gut im Kontakt, so dass das Außen mir genau das spiegeln kann, wie ich mit mir bin? Erforsche dich. Sei Detektiv in dir. Finde  den roten Faden und verfolge ihn bis zum Knoten. Bis zur Ursache.
In allen Fällen kommst du in der Vergangenheit an, in 98% aller Fälle in deiner Kindheit.
Und dann?
Sieh diese Situation vor deinem Inneren Auge. Sieh und spüre dein damaliges Ich und rede mit ihm. Du kannst in deiner Vorstellung in diese Situation gehen und sie korrigieren. Du kannst dein damaliges Ich, das kleine Kind schützen, daraus holen. Du kannst es nachnähren mit dem, was es damals gebraucht hätte. Du kannst ihm heute der gute Elternteil sein, der damals fehlte. Beschäftige dich innerlich mit diesem inneren Kind. Nimm es in den Arm, pflege es, wie es gute Eltern tun. Ja, dies kann manchmal ein paar Wochen dauern. Doch diese Investition in deine Heilung lohnt sich so viel mehr, als du es dir vorstellen kannst. Das ist Selbstheilung, die tiefe Veränderungen nach sich zieht. Vielleicht brauchst du am Anfang etwas Hilfe. Solange bist du eine Blaupause dafür hast, wie „gute Eltern“ agieren. Hole dir diese Hilfe bei einem guten Therapeuten. Bei einem Freund. Mich kannst du kontaktieren und ich weiß noch eine ganze Hand voll weiterer Therapeuten, die auch online und telefonisch arbeiten. Ruf einfach an: 0178 5373368.

3. Übe voller Gnade.
Glaub nicht, weil ich das hier aufschreiben kann, gelingt mir das immer. Sei gnädig mit dir und bleib einfach dran. Mach es das nächste Mal wieder und übe dich. Wie die Kinder, die laufen lernen wollen. Will einen neuen Umgang mit deiner Wut lernen. Übe es wieder und wieder und es wird gelingen. Ich übe daran seit Jahren und ja, es wird besser. Viel viel besser und dieser neue Weg hat so viel in mir transformiert und mich in friedlichere Gefilde gebracht. Der Lohn einer durchlebten, erforschten Wut  ist so wunderschön. Daraus entsteht Freiheit und ein authentischeres Leben. Es lohnt sich so sehr. Hab den Mut und stell dich deiner Wut. Hab Mut für deine Wut. Hab Mut für dich. Nimm dich so wichtig, dass du dir dieses Geschenkt machst.
Wir haben das fast alle nicht gelernt in unserer Kindheit. Die frühere Erziehung lies keinen Platz für unangenehme Gefühle. Mädchen durften das schon mal gar nicht – das war ja nicht fein genug, nicht lieb genug, nicht souverän oder für Jungs nicht cool genug. Dabei sind wir alle immer wieder wütend und das ist gut so -
natürlich hat die Nachkriegsgeneration versucht alle Wut aus dem System zu katapultieren – davon hatte sie schließlich mehr als genug erlebt während des Krieges und mit den Nazis. Wenn Emotionen ein System krass belasten, dann gleicht das System dies mit dem Gegenteil aus. Verdrängung und so tun als ob alles gut wäre, sind die Reaktion nach krassen Kriegserlebnissen. Finde ich voll verständlich. Doch nun können wir wieder einen ausgleichenden inneren Umgang mit Wut finden. Diese Zeit ruft uns geradezu dahin, dass wir uns all unsere Gefühle wieder ansehen. Im Innern, in uns – in diesem Coronaretreat in dem wir alle stecken.
Wir können nachlernen, was wir in der Kindheit nicht lernen konnten.

Das gilt auch für alle anderen Gefühle. Wir können das reinigende Weinen oder das reinigende hysterische Lachen wieder lernen, auch Männer. Wir können das mutige Mauern einreißen und Grenzen aufgeben wieder lernen und der Liebe eine neue Chance geben. Der Verbundenheit, der Menschlichkeit – mit all den bunten Farben all der Gefühle, derer Erfahrungen wegen wir hier inkarnierten.

Mögen wir die Chance der fühlenden Gefühle für uns nutzen und wachsen in dieser Zeit des Feuers. Damit wir dann wieder frei atmen können (Lungen) und das Leben durch uns durch fließt. Mögen wir heilen auf der Erde – alle. Innerlich und damit den Virus der Krone in uns integrieren. Seine Lehre. Atmen für die Freiheit. AHO

Nina Schmitz - Haka für die Heilung. Mut für die Wut.