Mittwoch, 27. Juli 2016

22. Juli - Wir feiern Maria Magdalena.

Maria Magdalena, wir ehren Dich. Wir rufen deine Kräfte in unseren Kreis. Wir rufen deine Hingabe, deinen Mut, deine Geduld und deinen Glauben an dich, mit dem Du trotz der jahrtausendlangen Verleugnung bis heute überdauert hast. Wir rufen deine stoische Liebe in unseren Kreis, schenk uns deine Erfahrungen als Frau neben Jesus und zeig uns den Weg, mit dem wir hier noch besser voran kommen. Wir rufen die Weiblichkeit in unseren Kreis. Die Art von Weiblichkeit, die wir alle bauchen - Männer wie Frauen. Tief in unserer Wurzel sei dies gezündet. AHO

Sie ist Liebe. Sie ist so sehr auf Augenhöhe, dass sich unsere Arroganz, unser Besserwissen, unsere Abwehrmechanismen gegen die Verbindung mit anderen Menschen ganz deutlich zeigen. Sie ist Wasser, sie ist so groß und mutig. Mit ihr an meiner Seite habe ich wirklich unsere Kerzen mit heiligem Blut gesegnet, mich gewagt. Jeder einzelne wird gesehen, wird geliebt. Jeder ist versorgt und es gibt überhaupt keine Unterschiede. Ich habe noch nie solch Gleichheit zwischen den Menschen gefühlt und gleichzeitig konnte ich mir mit Gnade ansehen, wie weit ich davon entfernt bin. Ich durfte in mir erleben, wie voller Liebe der blinde Fleck gelüftet wurde, mit dem ich mir immer wieder vormache, ich wäre schon so wahnsinnig weit - ich durfte Demut in mir fühlen für mein Sein und erkennen, wie sehr ich doch am Anfang bin von einer Reise, die jetzt losgeht. Wir alle beginnen erst jetzt. Und das, was dort auf uns wartet, hat eine ganz ganz andere Dimension als wir uns auch nur ausdenken könnten. Was wir alle hier als Liebe spüren, ist ein Windhauch gegen die Orkane an Liebe, die uns noch erwarten. Wir werden schmelzen und weich sein, uns hingeben und auflösen in den Armen der Anderen. Wir werden unsere Feste feiern. Nicht einmal im Jahr, sondern im Alltag. Frei und tief und glücklich.



Der 22. Juli war ein Tag mit Verwirrungen. Es war heiß und stickig und später eine laue Nacht in der nicht ein einziges Windchen wehte. Und genauso war die Stimmung zwischen den Menschen. Ganz langsam rückten sie zusammen und berührten einander. Ganz langsam entspannte sich alles in ein weiches Beisammensein voller Licht und Liebe.





Wir waren 22 Menschen am See. Bemalten uns, schauten uns tief in die Augen und konnten einen Schritt mehr Frieden finden an diesem Tag. Wir waren Hakamaories, Elfen, Hirsche, Könige, Drachen und weise Frauen aus Avalon. Wir sind Familie. Wir ehrten das Blut der Frau und den Samen des Mannes, lasen im Kerzenlicht 108 Namen der göttlichen Mutter, saßen am Feuer und schliefen unter freiem Himmel. Es war göttlich. 


















Wir hatten viel Spaß! Danke für diese wundervolle Erfahrung. YYY  

Aktivierung des Heilnetzes über Berlin - 11. Schritt

Die Leichtigkeit

Lichtenrade,
Mahlower Grenzgraben
52.376783, 13.407565

27.7.2016
Die Zündung der Leichtigkeit ist erst sechs Tage her und seitdem ist sooo viel passiert, dass ich gar nicht hinterher komme. Der 21. war ein heißer Sonnentag, so einer wo´s knallt und der Sommer am Ende dennoch die Grillen zirpen lässt, weil im Ende immer Frieden ist. Die Leichtigkeit lehrte mich als erstes, dass ich nicht auf sie warten muss, bis alles geklärt ist, bis jede Wunde in mir geheilt ist, bis ich mit jedem wieder gut bin und genug verdiene und alles so ist, wie ich eine das es gut für mich wäre, sondern die Leichtigkeit IST. Sie ist da, immer, neben dem Schmerz, neben der Trauer, neben dem Krieg, neben dem Terror, der Verzweifelung, der Illusion, neben dem Tod. Sie wartet auf unsere Einladung. Immer. Und sie ist das Geheimnis für Heilung. Die Lektion der Leichtigkeit ist die Erlaubnis in uns, das Gleichzeitig Leichtigkeit sein darf. Wir sind es, die uns entscheiden, dass Schwere nicht leicht sein darf, dass Schmerz nicht leicht sein darf, dass Neben Traurigkeit kein zweites Gefühl passen würde. Aber das stimmt nicht. In Wirklichkeit haben ein ganzes Potpurrie an Gefühlen gleichzeitig, eine ganze Palette. Heilung funktioniert viel besser, wenn wir jeden Tag uns drum kümmern, dass wir uns freuen. In meinem Notfallkoffer für die ganz schwarzen Tage ist ein Brief an mich über die schönsten Momente meines Lebens, Witze über die ich mich jedes Mal scheckig lache, Fotos von Momenten die urkomisch waren – und es funktioniert. Ein schiefes Lächeln schafft das Lesen dieses Brief immer. Als ich damals anfing mit meiner Traumatherapie habe ich die Idee des Notfallkoffers sehr ernst genommen und neben dem Koffer, meine Ganze Wohnung in einen Notfallkoffer verwandelt: Altäre mit Erinnerungen und guten Wünschen – ich hab glaub in jedem Zimmer zwei davon... lach. Ich fand die Idee des Notfallkoffers so gut, dass ich sie auf mein ganzes Leben anwenden wollte – das war ja auch der Grund, warum ich den Schmetterlingsprozess so erforschen wollte, weil ich selber Skills in der Hand haben möchte, die mich beruhigen, wenn ich so traurig bin. Die meinen heißen Schmerz lindern. Die mir Mut schenken dass ich weitergehe. Und die Idee hinter diesem Schritt ist es, die sich immer wieder einstellte: wir dürfen, wir sollen, es ist wie die Idee hinter unserem menschlichen Dasein: es soll LEICHT sein. Schwere soll leicht sein – sie darf da sein und ist gleichzeitig leicht. Selbst im Krieg, selbst auf der Flucht, selbst in Trauer ist es gut, wenn wir jeden Tag Singen, wenn wir eins zwei Schritte Tanzen, wenn unser Lachen erklingt. Wenn wir den Fokus aufrichten können, die Bäume in ihrer stoischen Kraft im Wind wiegen sehen, hören das die Vögel immer noch fröhlich zwitschern, dass die zertretenen Blumen nachwachsen – die Liebe lässt sich nicht zerstören, sowie die Natur immer nachwachsen wird. Sie wird noch da sein, wenn wir Menschen diesen Planeten lange verlassen haben, wieder und wieder wird sie sich erneuern und neue bunte Formen finden. Und wir dürfen uns die Erlaubnis geben es ihr gleich zu tun. Wir wachsen einfach weiter, wir finden einen neuen Weg durch den Asphalt hindurch, irgendwo ist schon eine Lücke. Und dann ist sind da Blumen und Asphalt, gleichzeitig.
Ich hatte die Chance mir die Entstehung meiner Schwere noch einmal genau anzusehen. Es passierte, dass ein geliebter Mensch aus meinem Leben ging. Und die Geschichte bot sich an voller Ärger über das Ungesehen zu sein, so ungerecht behandelt, so falsch interpretiert. Und ich konnte erzählen was ich wollte, keine Chance. Meine Worte wurden verdreht, meine Taten gegen sich bezogen. Mein Gegenüber war davon überzeugt, dass ich lieblos handeln würde und mein Angebot, mein Handeln aus meiner Sicht in Liebe zu sehen, bleib unbeachtet. Ich konnte sehen, wie mein Gegenüber in Schwere verfiel und trotzig beharrte, sich abwandte und ging. Ich konnte sehen, wie sich die ziegste Widerholung eines inneren Filmes abspielte in dem die Rollen zwischen Opfer und Täter festgeschrieben waren. Es war eine unumstößliche innere Entscheidung – hier draußen war nichts davon vorhanden. Ich konnte erleben, wie Projektion funktioniert. Vor mir war eine Leinwand auf der sich der Film meines Gegenübers abspielte. Was er mit mir zu tun hatte, konnte mein Gegenüber nicht mehr erkennen. Es war ein großes Geschenk diese Differenz zwischen meiner Geschichte und der Geschichte meines Gegenübers zu bemerken, denn genau an dieser Stelle fand die eigene Entscheidung statt, etwas leicht oder schwer zu betrachten. Ich konnte die Kraft seiner Entscheidung beobachten und ihn nur gehen lassen. 
Was wir Wahrnehmung nennen, ist Interpretation. Wenn wir Schwere fühlen, erleben wir gerade keine Wahrheit, sondern die Interpretation der Angst. Wir erleben eine Situation und lassen sie einrasten in unser altes Erfahrungsraster. Was abweicht wird einfach ignoriert und so wird jede Situation passend gemacht. Unser Verstand ist da schnell und schlau – das ist so und so und das kennen wir und fertig. Sofort schützen, sofort gehen, wehren, Herz verschließen. Wong – Tür zu gefallen. Aus. Wir sind verhaften in Erfahrungen der Vergangenheit, schon zwei, drei ähnlich scheinende Momente lassen sofort unseren inneren Film abfahren und dann sind wir weg. Der „Kurs in Wundern“ arbeitet in der Tiefe mit diesem Phänomen. Ich empfehle dieses Werk. Ich hab den schon zweimal komplett gemacht und gerade lese ich ihn wieder und wieder merke ich, noch mehr Tiefe, die da wachsen darf. Die Grundannahme ist das es im Grunde nur Liebe oder Angst gibt. Das eine ist wahr und das andere ist immer falsch. Immer Fiktion. Solange wir uns in der Fiktion, andere sagen im Traum bewegen (im Gegensatz zu erwacht sein) versuchen wir gegen die Fiktion zu kämpfen, die Fiktion zu ändern – doch das kann nicht gelingen, denn eine Fiktion bleibt eine Fiktion, auch verändert bleibt sie eine Fiktion. Der einzige Weg ist die Fiktion vollständig und ganz zu verlassen. Solange wir ihr Glauben schenken, nähren wir sie. Solange wir uns für Angst entscheiden, geben wir der Angst die Macht der Wahrheit. Wir haben es in der Hand, ob wir der Liebe glauben oder der Angst – das ist die Wahl, die wir treffen. Wir dürfen stoisch bei der Liebe bleiben.
Auf diese Weise, dass wir darauf bestehen, dass unsere Interpretation Wahrheit ist, geben wir der Fiktion Kraft und kreieren Leid – Schwere – und der Umkehrschluss ist, dass jedes Mal, wenn wir Schwere in uns fühlen, wenn es im Leben Schwer läuft, dann interpretieren wir gerade in die falsche Richtung. Dann machen wir gerade einen Fehler. Liebe ist leicht! Liebe kann leicht loslassen, den Anderen seinen Weg gehen lassen. Es ist krass zu bemerken, wir sich ein Gegenüber trotz den Angebotes der Liebe für die Angst entscheidet, sich selber damit am meisten verletzt und wir können nur zusehen, wie dies passiert. Das heißt, ich kann niemanden retten, niemanden vor seinen Schmerzen bewahren. Das ist auch eine Illusion, wenn ich denke, ich brauche nur Glassehandschuhe tragen und alle Fettnäpfchen umrunden und dann würde durch mein Verhalten niemand verletzt.
Ich werde immer die Wunden der Anderen berühren. Ich kann gar nicht umsichtig und achtsam genug sein, weil ich kann nicht alle Wunden eines anderen Menschen kennen. Und sein System läd immer wieder dazu ein, dass seine Wunde sich zeigen mögen, dass kennen wir alle aus der Aufstellarbeit. Leben ist nicht anders als Aufstellungen. Das heißt, wir sind unschuldig. Immer. Alle. Und das heißt nicht, dass wir einen Freifahrtschein für alles haben – das ist Quatsch. Ich verletze mich jedes Mal, wenn ich nicht aus Liebe handle. Doch manchmal muss ich aus Liebe auch gehen, für mich gehen und mein Gegenüber hat die tiefe Traumawunde des Verlassenwerdens – ich kann deswegen nicht mein Herz verleugnen und bleiben – er wird Schmerzen haben – und das ist gut so, weil er seine alte Wunde erneut heilen kann. Jeder ist für seine Prozesse zuständig. Wir sind unschuldig. Alle. Hierdrin liegt das Geheimnis der Leichtigkeit, denn Schuld macht schwer.

Heyhey, ich zünde die Mitte, am Alex zünde ich wieder die Mitte, die bedingungslose Liebe. Der Wind weht schmeichelnd und erfrischend um den Turm. Die Vögel zwitschern fröhlich.
In der Tram steht ein Werbeplakat über uns: Finden wir Begeisterung, Freiräume, Ideen, Internationalität, Innovation, unsere Talente und die Teams dafür. Entwickeln wir uns! Nehmen wir die Herausforderung an.
Ich find das immer super spannend, wie die Botschaften überall stehen, wir dürfen sie lesen!
Wir fahren zu weit mit der Tram, weil wir dieses Plakat so genau lesen. Ich denke, wie schnell gehen wir zu weit, wenn wir Spaß haben und merken gar nicht mehr, wo unsere Grenze ist. Franziska meint, wir entdecken dann eben Neues und fahren wieder zurück. Na und?
Ja, na und!
Ich konnte es schon oft erleben, wie Freude neben tiefster Prozesse gleichzeitig da ist. Da wo der Weg tief ist, wo wir die größten Widerstände habe, da ist es leicht. Da ist Heilung. Wir dürfen das Paradoxon der Gleichzeitigkeit erfahren und lieben lernen. Das schenkt uns den Mut für Loslassen und die Neugierde auf Neues.




Heyhey, hier am Stadtrand, auf dem Mauerweg, unter Bäumen geschützt, zünden wir die Leichtigkeit. Es ist wie ein Wind, wie ein violetter, blauer, rosa Nebel, der losströmt und sich auf den Weg durch die Stadt macht. Er durchflutet die Stadt mit Leichtigkeit. Mögen die Menschen Tanzen, auch wenn sie traurig sind. Mögen die Menschen lachen, auch wenn sie Schmerzen haben. Tiefste Freude sei geweckt. Kieksende Kinderstimmen im kalten Wasser, küssende Liebespaare im Mondlicht, Handstand hüpfende Spaziergänge, Wälder, Tiere, Pflanzen, sie alle sind in diesem Sommer wieder in größter Fülle da. Das pralle Leben zeigt sich in dieser Zeit, genießen wir es, voller Hingabe und Dankbarkeit für jede Sekunde, die wir hier sind.






Wir alle wollen, dass unser Leben richtig, richtig gut ist du wir haben es verdient. Jeder, auf der ganzen Welt. Lassen wir uns nicht verwirren über die Ziele, was richtig, richtig gut ist. Nicht die Werbung bestimmt was wir wollen, sondern unser Herz. Kein Konsum, keine sonnenbebrillten Koksparties sind es, die uns glücklich machen. Ja, der Gegenspieler der Leichtigkeit ist Leere und Trägheit. Lebenszeit ist unser höchstes Gut. Liebe und Begegnung das Geschenk. Neues entdecken, Abenteuer unsere Energie. Spielen wir. Tanzen wir. Lieben wir. Wahrheit und Herzenstreue. Über die Gleichzeitigkeit finden wir Vergebung mit Allem. Seien wir weich und fließend. In der Meditation werden wir weich. Machen wir uns eigene Listen, wo wir weich werden. In der Hängematte, am Strand, im Meer, mit Kindern, Liebesromane lesend... Leichtigkeit ist weich, weicher, immer weicher. Leichtigkeit hat immer etwas mit wahrem Handeln zu tun. Lüften wir die brach liegenden Potentiale in uns. Leichtigkeit ist Umdenken. AHO

P.S. Spannend ist, dass dieser Schritt länger dauern wird als alle anderen, weil ich auf eine wundervolle abenteuerliche Reise eingeladen bin und am nächsten 21. nicht in Berlin. Das erste Mal seit einem Jahr bin ich am 21. nicht in Berlin. Ich gehe Sonnentanzen mit den Indianern.
Die Leichtigkeit wird 6 Wochen wirken, erst am 1. September, zum Neumond, zünden wir den 12. und letzten Schritt im Heilnetz, der das Netz schließen wird!!!!


Liebe statt Terror


Es ist eine Entscheidung. Was wir Wahrnehmung nennen, ist in Wirklichkeit subjektive Interpretation. Wenn wir Schwere, Trauer, Schmerz fühlen, erleben wir gerade keine Wahrheit, sondern die Interpretation der Angst, des Egos. Wir erleben eine Situation und lassen sie einrasten in unser altes Erfahrungsraster. Was abweicht wird einfach ignoriert und so wird jede Situation passend gemacht. Unser Verstand, das Ego, ist da schnell und schlau – das ist so und so und das kennen wir und fertig. Sofort schützen, sofort gehen, wehren, Herz verschließen. Wong – Tür zu gefallen. Aus. Wir sind verhaften in Erfahrungen der Vergangenheit, schon zwei, drei ähnlich scheinende Momente lassen sofort unseren inneren Film abfahren und dann sind wir weg von der Liebe.
Der Kurs in Wundern (Bestseller Nr.1 in Fachbücher für Philosophie) arbeitet in der Tiefe mit diesem Phänomen. Die Grundannahme ist das es im Grunde nur Liebe oder Angst gibt. Alle anderen Gefühle und Erfahrungen lassen sich auf diese beiden Möglichkeiten reduzieren. Wenn wir wütend sind, steckt da Angst hinter. Wenn wir neidisch sind, steckt da Angst hinter, etc. Das eine ist wahr und das andere ist immer falsch. Liebe ist immer Wahrheit und Angst immer Fiktion. Solange wir uns in der Fiktion, andere sagen im Traum bewegen (im Gegensatz zu erwacht sein) versuchen wir gegen die Fiktion zu kämpfen, die Fiktion zu ändern – doch das kann nicht gelingen, denn eine Fiktion bleibt eine Fiktion, auch verändert bleibt sie eine Fiktion. Es gibt auch kein ein bisschen auf die Nagst hören und ansonsten Liebe – es gibt nur Fiktion leben oder komplett aufwachen und dann ist nichts mehr Angst. Der einzige Weg ist die Fiktion vollständig und ganz zu verlassen. Solange wir ihr Glauben schenken, nähren wir sie. Solange wir nur einen Fitzel daran glauben, dass Krieg siegen könnte, dass eine Fiktion siegen könnte, geben wir ihr die Macht es zu tun. Solange wir uns für Angst entscheiden, geben wir der Angst die Macht der Wahrheit. Wir haben es in der Hand, ob wir der Liebe glauben oder der Angst – das ist die Wahl, die wir treffen. Wir dürfen stoisch bei der Liebe bleiben. Jeden Tag, immer wieder. Im alltäglichen immer an die Liebe glauben, die hinter all dem ist. Immer. Das ändert alles. Versuche mal eine Stunde alles was passiert durch die Brille der Liebe zu sehen. Alles. Das ist Friedensarbeit! Mach es. Liebe. Fang mit deinem Kind an, mach mit deiner Freundin weiter, mit deinem Nachbarn, deinem Chef. Hör auf bösartige Hintergedanken zu unterstellen, gib schlangenhafte Hintergedanken auf, sondern erwarte hinter jeder Handlung Liebe. Tief verdeckte Sehnsucht nach Liebe. Und die, die höre. Die erhöre. Die beantworte mit deiner Liebe.
Nehmen wir solch einen Selbstmordattentäter. Die Sätze überschlagen sich: religiöser Phanatismus, Angst, rauswerfen, ausweisen, zumachen, Schluss. Stop, schauen wir mit dem Herzen. Was ist da passiert? Ein Mensch, der so verzweifelt ist, dass er sich umbringt und zwar nicht im stillen Kämmerlein sondern in der Öffentlichkeit damit sein Leid gesehen wird. Damit wir hinsehen. Sehen wir doch mal hin. Was ist ihm passiert, was hat sein Herz so zerstört? Wieso meint er dass Rache ihm so helfen würde? Wie bedroht fühlt sich dieses Herz an, dass er so um sich schlägt und sogar sich und dieses Leben hier opfert? Oder wie ging es damals den Menschen, die für die SS die Abtransporte der Juden machten? Wie hat das jemand überlebt, der die Tür einer Gaskammer geschlossen hat oder der die Toten daraus geholt hat? Das waren unsere Vorfahren, vielleicht ist das leichter als die Abstraktion einer anderen Kultur, die soviel Ablenkungsmöglichkeiten in der Interpretation anbieten. Nehmt mal ein solches Herz in die Hände und schaut, was dort los ist. Die Übelkeit, die Verleugnung, der Vulkan an Hass, der dort wie Wahnsinnig seiend wütend um sich schlägt. Schaut hin, was ist da los? Was braucht derjenige? Ich nehme gerne die kleinen Herzen dieser Menschen in meine Hände und dann umhülle ich sie mit meiner Liebe. Mal mit kühlender Energie, mal mit Farben, Mal mit ganz festem Halten, wiegend wie ein weinendes Kind, aber immer mit dem Gedanken, dass Liebe stoisch ist, durch nichts, nichts, nichts abänderbar, immer siegt, immer stärker ist und ich schick meine Liebe rein und tröste dieses Herz und dann kann ich sehen, wie sich etwas ändert. Ich sehe die Verwirrung und ich kann trösten, ordnen und diese Herzen wie kleinen Kinder wieder aufrichten. Und das geht nicht, in dem ich eine Masse Menschen über einen Kamm geschoren verurteile, sondern in dem ich mich einem einzelnen Herzen zuwende und wirklich tief hinschaue, was ist da los???? Ich sehe dich und ich höre dich und ich schicke dir meine Liebe.
Ich hab es gut in diesem Leben, weil ich meine Verwirrung die aus schlimmen traumatischen Erlebnissen aus der Kindheit kamen, mit ganz viel Liebe heilen durfte. Ich war zwei als ich das erste Mal sexuell missbraucht wurde und mein Herz war so lange entzwei davon. Doch ich durfte hier in Deutschland groß werden, einem Land das aus so vielen Fehlern gelernt hat und die Frieden haben und die auf einem guten Weg sind. Immer besser werdend, immer liebender. Ich durfte hier heilen, durfte hier Therapien machen, Menschen um mich sammeln, die mich lieben und mir jeden Tag Hoffnung gaben. Ich wurde in einer Gemeinschaft getragen und ich habe überlebt und bin heile geworden und heute ist mein Herz voller Liebe. Ich kann das Herz meines Täters nehmen und seine Verzweifelung sehen aus der er ein kleines Mädchen nahm um seinen Schmerz zu lindern. Die dunklen, verzweifelten Schreie in seinem Innern hören und auch hier: Liebe ist stärker als alles was die Schamanen Dämonen nennen. Liebe ist die stärkste aller Waffen. Wir haben sie sprichwörtlich in den Händen und können damit agieren. Und wir sind es, die entscheiden, ob wir an die Liebe glauben und mit einer stoischen, naiv wirkenden Gradheit weiter machen. Ich hab Jesus nicht persönlich gekannt, aber genauso stelle ich ihn mir vor. Er ist einfach stoisch der Liebe treu gewesen. Oder Gandhi oder Buddha oder Mohamed. Nicht was die Kirchen aus Angst daraus gemacht haben, sondern was diese wundersamen Menschen daraus machten, deswegen sind die Geschichten ber sie bis heute so bekannt, weil sie liebten. Davon spricht die Hoffnung, davon spricht die Liebe. Wir sind gerufen mit unserer Liebe. Mensche die hassen rufen nach der Hoffnung auf Liebe. Und wir, die hier in Liebe großwerden konnten, heilen konnten, wir sind nun gerufen, diese Liebe weiterzugeben. Wir haben es in der Hand, jeder von uns. Lieben wir. Entscheiden wir uns für die Liebe.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Phönixprozess - 12 - Die Cobra

Mut zur Aufrichtung in der Wahrheit


Das Auge des Sonnengottes. Die Cobra gehört zu den Giftnattern. Aus dem Himalaya kommend zählt sie zu Indiens größten Schlangen. Sie wird bis zu 5 Meter lang. Ihr Gift führt zu Lähmung bis hin zu Tod durch Atmestillstand. Bei Gefahr klappt sie ihr Nackenschild aus, stellt sich auf und zischt laut zur Warnung ihrer Feinde. Frisch gehäutet schimmert die Haut in Regenbogenfarben, was ihr den Namen Regenbogenschlange brachte. Man sagt der Cobra nach, dass sie ihre Feinde mit ihrem glühenden Atem tötet. Sie steht für die Wiedergeburt und aufsteigende Energie. Im indischen Yoga steht sie für die Kundalinienergie die durch die Chakren vom Muladarachakra (Wurzel) aufwärts bis zum Sahasrarachakra (Kronen) aufsteigende Sonnenenergie, die zur Erleuchtung führt. Sie kann sich als einzige Schlange aufrichten.
Begegnen wir der Cobra steht ein Kraftwechsel im Leben an. Ein Teil muss sterben, damit ein neuer Teil wachsen kann. Als Wahrheitssymbol deckt sie tief vergrabene Themen auf. Auch bei Missbrauch ist sie ein Aufdeckkatalysator. Sind wir bereit die Regenbogenhaut zu offenbaren? Sind wir bereit unsere alte Haut abzustreifen - denn auch wenn es nicht unsere wahre Haut war, so hat sie uns dennoch geschützt und bis heute überleben lassen?Sind wir bereit für diese Häutung???
Energetisch geht es um den Mut zur Aufrichtung. Stehen wir aufrecht und ruhig in voller Größe. Mit dem Schutz des Cobranackens im Rücken lehrt uns diese Energie nach Innen zu schauen. Es geht um die körperliche, seelische, emotionale und geistige Auf- und Ausrichtung. Sie verbindet uns mit unserer Lebensaufgabe und hilft so Lähmungen, Versagensgefühle und Depressionen zu überwinden. Werden wir so wie wir gemeint sind. Jeder weiß das von sich, nun ist die Zeit des Zeigens gekommen. Die Cobra ist die Aufforderung die Energie langsam im eigenen Körper hochzuleiten, damit das Erwachen uns durchdringt. Diese Energie befreit. Zeit und Raum lösen sich auf. Diese Energie hilft die Verantwortung zu übernehmen für unser Leben. Die Cobra sagt JA. Mit eigener Schöpferkraft treten wir inneren Ängsten entgegen, die uns früher Gift spritzen ließen. Die erlöste Energie der Cobra verwandelt das alte Gift in Heilkraft. Sie hilft uns die Widerstände anzunehmen. Konstruktives anpacken statt destruktives Hadern bringt unser Leben auf eine neue Ebene des Seins.





Mit Vertrauen und bedingungsloser Liebe begegnen wir einer neuen Dimension. Angekommen auf dieser höheren Ebene, haben wir nun unser eigenes Handwerkszeug entdeckt. Wir können uns  selber tragen. Wir sind er-wachsen in ein neues Sein. Frei und mutig. Mit all dem Wissen unserer gelebten Erfahrungen gebe wir uns dem Fluss des Lebens nun hin. Wir genießen die Fülle. Dankbarkeit erfreue wir uns an unseren Herausforderungen. Mit Leichtigkeit er-lösen wir alle Widerstände in uns. Jede Begegnung ist uns Spiegel unserer Selbst. Wir geben uns hin in dem Wissen, Nichts zu wissen. Wir sind Lernende. Erkennend das unsere Gedanken nicht die Fähigkeit besitzen uns den Weg des Glückes zu lehren. Wir vertrauen unseren Herz und lebe seine bedingungslose Liebe. Komme was da wolle, wir stellen uns im freien Fall. Gleichmut begleitet uns. Wir sind verbunden mit unseren Herzen, lieben uns tief und innig und freue uns über den Tanz des Lebens. Hab Dank, Universum, all ihr Götter und Lichthelfer, geliebter Phönix, hab Dank für diese Inkarnation, für diese Welt und all ihre Wesen mit denen wir sie teilen. Hab Dank. AHO

Dienstag, 19. Juli 2016

ICH bin ein Glas Wasser im Fluss.



2014, Acryl, Tusche auf Papier, Was ist ICH?

Phönixprozess - 11 - Der Titan

Aufrichtung zur vollen Größe

Neugeboren und nachgenährt, er-wachsen wir nun.
Die Titanen herrschten in der goldenen Ära bevor sie im Kampf der Titanen von den Göttern in die Unterwelt verbannt wurden. Sie reckten sich auf zu ihrer wahren Größe, doch dann wurden sie für immer verbannt. Im verwirrten ZU-stand dieser Energie, halten wir uns klein, als läge ein Fluch lauf der eigenen Aufrichtung.Als würden wir dann verlassen, verbannt und gar getötet.
Es geht hier um die Auflösung userer erlernten Hilflosigkeit. Wo stecke wir fest, bleibe an Ort und Stelle, machen uns zum Opfer obwohl wir raus gehen könnten aus der Situation?
Wenn wir versagen werden wir vernichtet und in die Unterwelt geschickt. Solange aber niemand merkt, dass wir in Wirklichkeit Titane sind, gottgleiche wunderbare, große Wesen - solange das keiner merkt, kann uns auch nichts passieren. Dieser Glaubenssatz bedroht unser Leben.
Die Energie des Titaniums nimmt uns die Angst vor der eigenen Größe. Es hat sich ausgeopfert. Denn uns wird niemand als Königin behandeln solange wir uns als Opfer inszenieren. Zeigen wir uns in unserer vollen Größe. Unbezwungen. Unbezwingbar. Voller Fülle, kreativer Ideen und Tatkraft. Zeigen wir unsere Fähigkeit goldenen Zeiten voller Liebe und Wohlstand zu kreieren.
Die wahre Aufrichtung gilt nicht dem Konkurrenzkampf mit Gott sondern dem Erkennen des eigenen göttlichen Kernes in uns. Wir alle haben einen heilen, bedingungslos unschuldigen Kern aus Liebe in uns. Wenn wir aus der Vorstellung um ein Göttliches Wesen denken, so wäre dieser Kern ein Teil dieses Wesens und wie eine Dauerfunkstation mit ihm verbunden. Aber schon dieses Gedankenkonstrukt birgt wieder die körperliche Trennung in sich. Näher kommen wir der eigenen Göttlichkeit, wenn wir begreifen, dass nicht WIR unser Körper sind, sondern „wir“ ist eben dieser Kern. Diese Kerne sind verbunden. Sie sind eine Masse. Noch nicht mal eine Kugel in jedem, sondern wir sind eine Masse Licht, die über diese Erde hinausreicht. Doch diese Erfahrung können unsere Gedanken nicht fassen. Das Herz kann den Sprung in diese Bewusstwerdung schaffen, sobald sich der denkende Kopf ausschaltet. 
Ich habe mal eine BIldsequenz gemalt: Wir sind das Wasser in einem Wassergals, nicht das Glas drum herum. Und das Wasser ist nicht wirklich in einem Wasserglas. Stell dir vor, du schüttest ein Glas Wasser zurück in den Fluss, den Fluss des Göttlichen - das ist, was WIR sind. Genauso verbunden und eins mit allen, wie jeder Tropfen wasser im Fluss.  
Mit der eigenen Öffnung in die Dimension des eigenen göttlichen Kernes in uns, werden wir alle gemeinsam zu Titanen. Die Unterwelt löst sich auf, weil es in der bedingungslosen Liebe keine Trennung, keine Ober und Unterwelt mehr gibt. Nur Größe, nur Liebe, nur Licht.
Solange wir den Titan, die eigene Göttlichkeit in uns verleugnen, solange werden wir von Zorn geplagt, der die Ungerechtigkeit nicht entdeckt zu sein, die ungelebten Möglichkeiten, die Selbstsabotage, die Verleugnung spiegelt. Dieser Zorn macht uns zum Täter im Spiel der Dualitäten.
Die Energie von Titan bringt uns unserer eigenen Größe näher. Wir gehen in die Tat, in die kreative Entfaltung unsere Potentiale, wir werden Schöpfer unseres Lebens im vollen Bewußtseins unseres Seins, der Göttlichkeit eines jeden Menschen. 
Mögen wir täglich den erlösten Titanen in uns wecken, uns mit diesem Mut fluten und das goldenen Zeitalter endlich wiedererwecken. AHO

 
 

Montag, 18. Juli 2016

Phönixprozess - 10 - Die Pferdemilch

Das Selbst in der Gemeinschaft

Jetzt, nach dem Feuer, sind wir gereinigt und neu geschlüpft. Wiedergeboren und nun brauchen wir die Milchmittel, die Nahrung der Urmutter. Alle nicht Veganer ernähren sich täglich mit der Muttermilch der Kühe, dem Urmuttertier, was die menschliche Spezies schon seit jahrhunderten nachnährt. Ich habe mich schon oft gefragt, ob wir Menschen diesen verwirrten Ritt der Industrialisierung überlebt hätten, hätten wir nicht soviel Mutterliebe von den Kühen bekommen. Einen großen, tiefen Dank für diese wunderschönen Wesen, die Kühe. Doch im Phönixprozess ist es nicht die Kuhmilch, sondern die Pferdemilch, die nachnährt:
Das Pferd steht für ungebändigte Abenteuerlust und Freiheitsdrang. Der Ruf des Unbekannten in die weite Prärie. Eine unabhängig und starke Energie. Sie steht für die Freude am Sprung ins kalte Wasser. Sie hat den Spürsinn für den richtigen Weg in sich. Es ist eine Meisterschaftsenergie. Es geht um den Mut, dass wir der eigenen Aufgabe folgen. Mit dieser Energie kann eine schnelle und ungeplante Entwicklung stattfinden. Wild und frei. 
Gleichzeitig ist das Pferd ein domestiziertes Herdentier, was eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweist. Im Herdentrieb zeigt sich der Wunsch nach Anerkennung. Wir wollen für unsere Leistungen geliebt werden. Im Herdentier zeigt sich der tiefe Wunsch nach Verbundenheit.
Es scheint als würden wir zwei widersprüchliche Energien in Einklang bringen müssen. Ein subjektiv empfundener Ausbruch aus der Gefangenschaft, das Pferd ist ein Fluchttier, in gleichzeitiger Verbindung im Einssein mit der Herde.
Die unerlöste Energie kann sich in Kampf und Mühsal zeigen, in der Unfähigkeit, das wir unsere Ziele erreichen und dauernd vor Hindernisse laufen. Wir fühlen uns überlastet bis hin zum Bluthochdruck. Auf der Rennbahn des Lebens tun wir alles, checken die Konkurrenten ab. Wir haben Angst in Beziehungen zu gehen, weil die Anpassung uns von den eigenen Bedürfnissen wegtreibt. Wir haben Angst das der Partner zu stark wird und gleichzeitig große Angst verlassen zu werden. Das eingesperrte Pferd tritt und beißt um sich. Flucht. Ausbrechen, Rennen bis der hohe Blutdruck sich wieder senkt. Mein männlicher Anteil braucht dieses Mittel ganz sicher.
Die Energie der Pferdemilch kann das geschundene Herz wieder heilen. Sie stärkt die Verbindung zum Urvertrauen in die Mutter, in die Herde, in die Verbundenheit mit der Seelenfamilie. Gemeinsam sind wir stark und du darfst sein, wie du bist. Hier in der Herde ist Lieben was Ist, die größte Kraft. Wir dürfen unsere Zeit brauchen, dürfen allein sein und wiederkommen, dürfen frei sein und verbunden gleichzetig. Dafür ist hier genügend Raum in der Gemeinschaft. Die Kraft des Pegasus verleiht Flügel. Diese Energie hilft uns unsere Kraft wieder anzunehmen und unserem Instinkt zu trauen, im Notfall auch zu fliehen – gemeinsam mit der ganzen Herde! Und die Herde braucht uns, unsere ganz spezifischen Kräfte, genauso authentisch, wie wir sind. Jeder auf seine Weise, bunt gemischt und anders. Möge der Spürsinn in uns ganz deutlich hörbar sein für unseren eigenen Weg in der Gemeinschaft. Möge die Gleichzeitigkeit des gemeinsam und alleine in uns wachsen. Möge die Idee, dass Verbindung entweder unabhängig oder abhängig ist, sich auflösen in wahre Bindung, in der wir uns gehalten fühlen und auf eigenen Beinen stehen. Gleichzeitigkeit ist die Zauberkraft, die uns die Pferdemilch schenkt. AHO