Mittwoch, 27. Juli 2016

22. Juli - Wir feiern Maria Magdalena.

Maria Magdalena, wir ehren Dich. Wir rufen deine Kräfte in unseren Kreis. Wir rufen deine Hingabe, deinen Mut, deine Geduld und deinen Glauben an dich, mit dem Du trotz der jahrtausendlangen Verleugnung bis heute überdauert hast. Wir rufen deine stoische Liebe in unseren Kreis, schenk uns deine Erfahrungen als Frau neben Jesus und zeig uns den Weg, mit dem wir hier noch besser voran kommen. Wir rufen die Weiblichkeit in unseren Kreis. Die Art von Weiblichkeit, die wir alle bauchen - Männer wie Frauen. Tief in unserer Wurzel sei dies gezündet. AHO

Sie ist Liebe. Sie ist so sehr auf Augenhöhe, dass sich unsere Arroganz, unser Besserwissen, unsere Abwehrmechanismen gegen die Verbindung mit anderen Menschen ganz deutlich zeigen. Sie ist Wasser, sie ist so groß und mutig. Mit ihr an meiner Seite habe ich wirklich unsere Kerzen mit heiligem Blut gesegnet, mich gewagt. Jeder einzelne wird gesehen, wird geliebt. Jeder ist versorgt und es gibt überhaupt keine Unterschiede. Ich habe noch nie solch Gleichheit zwischen den Menschen gefühlt und gleichzeitig konnte ich mir mit Gnade ansehen, wie weit ich davon entfernt bin. Ich durfte in mir erleben, wie voller Liebe der blinde Fleck gelüftet wurde, mit dem ich mir immer wieder vormache, ich wäre schon so wahnsinnig weit - ich durfte Demut in mir fühlen für mein Sein und erkennen, wie sehr ich doch am Anfang bin von einer Reise, die jetzt losgeht. Wir alle beginnen erst jetzt. Und das, was dort auf uns wartet, hat eine ganz ganz andere Dimension als wir uns auch nur ausdenken könnten. Was wir alle hier als Liebe spüren, ist ein Windhauch gegen die Orkane an Liebe, die uns noch erwarten. Wir werden schmelzen und weich sein, uns hingeben und auflösen in den Armen der Anderen. Wir werden unsere Feste feiern. Nicht einmal im Jahr, sondern im Alltag. Frei und tief und glücklich.



Der 22. Juli war ein Tag mit Verwirrungen. Sommersonnenwende. Der längste Tag des Jahres. Es war heiß und stickig und später eine laue Nacht in der nicht ein einziges Windchen wehte. Und genauso war die Stimmung zwischen den Menschen. Ganz langsam rückten sie zusammen und berührten einander. Ganz langsam entspannte sich alles in ein weiches Beisammensein voller Licht und Liebe.





Wir waren 22 Menschen am See. Kinder, Jugendliche, alt und jung, Männer wie Frauen. Bemalten uns, schauten uns tief in die Augen und konnten einen Schritt mehr Frieden finden an diesem Tag. Wir waren Hakamaories, Elfen, Hirsche, Könige, Drachen und weise Frauen aus Avalon. Wir sind Familie. Wir ehrten das Blut der Frau und den Samen des Mannes, lasen im Kerzenlicht 108 Namen der göttlichen Mutter, saßen am Feuer und schliefen unter freiem Himmel. Es war göttlich. 


















Wir hatten viel Spaß! Danke für diese wundervolle Erfahrung. YYY  

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