Dienstag, 19. Juli 2016

Phönixprozess - 11 - Der Titan

Aufrichtung zur vollen Größe

Neugeboren und nachgenährt, er-wachsen wir nun.
Die Titanen herrschten in der goldenen Ära bevor sie im Kampf der Titanen von den Göttern in die Unterwelt verbannt wurden. Sie reckten sich auf zu ihrer wahren Größe, doch dann wurden sie für immer verbannt. Im verwirrten ZU-stand dieser Energie, halten wir uns klein, als läge ein Fluch lauf der eigenen Aufrichtung.Als würden wir dann verlassen, verbannt und gar getötet.
Es geht hier um die Auflösung userer erlernten Hilflosigkeit. Wo stecke wir fest, bleibe an Ort und Stelle, machen uns zum Opfer obwohl wir raus gehen könnten aus der Situation?
Wenn wir versagen werden wir vernichtet und in die Unterwelt geschickt. Solange aber niemand merkt, dass wir in Wirklichkeit Titane sind, gottgleiche wunderbare, große Wesen - solange das keiner merkt, kann uns auch nichts passieren. Dieser Glaubenssatz bedroht unser Leben.
Die Energie des Titaniums nimmt uns die Angst vor der eigenen Größe. Es hat sich ausgeopfert. Denn uns wird niemand als Königin behandeln solange wir uns als Opfer inszenieren. Zeigen wir uns in unserer vollen Größe. Unbezwungen. Unbezwingbar. Voller Fülle, kreativer Ideen und Tatkraft. Zeigen wir unsere Fähigkeit goldenen Zeiten voller Liebe und Wohlstand zu kreieren.
Die wahre Aufrichtung gilt nicht dem Konkurrenzkampf mit Gott sondern dem Erkennen des eigenen göttlichen Kernes in uns. Wir alle haben einen heilen, bedingungslos unschuldigen Kern aus Liebe in uns. Wenn wir aus der Vorstellung um ein Göttliches Wesen denken, so wäre dieser Kern ein Teil dieses Wesens und wie eine Dauerfunkstation mit ihm verbunden. Aber schon dieses Gedankenkonstrukt birgt wieder die körperliche Trennung in sich. Näher kommen wir der eigenen Göttlichkeit, wenn wir begreifen, dass nicht WIR unser Körper sind, sondern „wir“ ist eben dieser Kern. Diese Kerne sind verbunden. Sie sind eine Masse. Noch nicht mal eine Kugel in jedem, sondern wir sind eine Masse Licht, die über diese Erde hinausreicht. Doch diese Erfahrung können unsere Gedanken nicht fassen. Das Herz kann den Sprung in diese Bewusstwerdung schaffen, sobald sich der denkende Kopf ausschaltet. 
Ich habe mal eine BIldsequenz gemalt: Wir sind das Wasser in einem Wassergals, nicht das Glas drum herum. Und das Wasser ist nicht wirklich in einem Wasserglas. Stell dir vor, du schüttest ein Glas Wasser zurück in den Fluss, den Fluss des Göttlichen - das ist, was WIR sind. Genauso verbunden und eins mit allen, wie jeder Tropfen wasser im Fluss.  
Mit der eigenen Öffnung in die Dimension des eigenen göttlichen Kernes in uns, werden wir alle gemeinsam zu Titanen. Die Unterwelt löst sich auf, weil es in der bedingungslosen Liebe keine Trennung, keine Ober und Unterwelt mehr gibt. Nur Größe, nur Liebe, nur Licht.
Solange wir den Titan, die eigene Göttlichkeit in uns verleugnen, solange werden wir von Zorn geplagt, der die Ungerechtigkeit nicht entdeckt zu sein, die ungelebten Möglichkeiten, die Selbstsabotage, die Verleugnung spiegelt. Dieser Zorn macht uns zum Täter im Spiel der Dualitäten.
Die Energie von Titan bringt uns unserer eigenen Größe näher. Wir gehen in die Tat, in die kreative Entfaltung unsere Potentiale, wir werden Schöpfer unseres Lebens im vollen Bewußtseins unseres Seins, der Göttlichkeit eines jeden Menschen. 
Mögen wir täglich den erlösten Titanen in uns wecken, uns mit diesem Mut fluten und das goldenen Zeitalter endlich wiedererwecken. AHO

 

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