Mittwoch, 6. Mai 2015

Schmetterlingsprozess - Tag 51/60


6. Mai 2015 Abschied von der Harmoniesucht
Ich kapier da was noch nicht so ganz. Ich möchte mit allen Menschen, die ich liebe in Frieden sein. Meine Harmonie(sehn)sucht möchte, dass die auch mit mir im Frieden sind und wir ganz peacy aneinander denken können und alle Schwingungen gut sind.... ok, da sind ne handvoll Männer mit denen ich in denn letzten zehn Jahren irgendeine Art von Beziehung gelebt habe, die nicht gesund und gut war. Ich nehme an für beide Seiten nicht. Ich schreibe da ja schon ne Weile drüber und noch viel länger arbeite ich innerlich mit meinem Inneren Paar und heile meine alten Wunden. Ich will keine neue Beziehung auf dieser alten Ebene. Ich will herauf auf eine neue Ebene – das ist mein Ziel, danach strebe ich schon seit fast einem Jahr als ganz klares Ziel. Was gerade passiert ist, dass diese handvoll Männer sich irgendwie bei mir meldet oder auf mich reagiert, wenn sie z.B. meinen Newsletter bekommen – bisher war der Kontakt so ok, keine Freunde aber sie waren in meinem Leben da, kamen auf meine Feste, gehörten dazu und plötzlich bekomme ich Anfeindungen. Ich bin ganz erstaunt. Ich habe gestern das erste Mal davon gebrauch gemacht eine Nummer zu sperren, weil ich einen deutlichen Schutzraum brauchte. Dann erst konnte ich nach Innen gehen und mein Inneres Kind in den Arm nehmen. Jemand wie die Göttin Freya ist hier im Feld um dabei zu helfen, dass wir stabile Grenzen haben und sie aufrecht erhalten. Ich spüre in diesen Tagen, dass es deutlich darum geht meine Grenzen dichter zu machen. Nicht um andere zu bestrafen, sondern um einen Raum in mir zu haben, indem ich mich sicher fühle damit ich in meiner Mitte bin. Damit ich hier meine Tapas in Ruhe machen kann. Ich will nicht das Feuer, die Auseinandersetzung scheuen – aber ich möchte ganz klar bestimmte Menschen nicht im Alltag mehr haben. Es gibt einen Gegenspieler in mir, der immer davon redet, dass ich dann Leichen im Keller hätte und wenn ich doch richtig im Frieden bin niemanden rauswerfen müsste... und ich will keine Leichen im Keller. Ich will in mir Frieden und nicht gährende Beziehungsreste im Keller. Aus dieser Zerrissenheit heraus habe ich Jahrelang eine bestimmte Ebene an Beziehung nicht verlassen, weil ich nur au dieser Ebene mit diesen Menschen Kontakt halten kann. Jetzt will ich diese Ebene verlassen und diese Menschen schlagen Alarm und wollen mich aber hier unten behalten. Ich hatte den Traum dass ich auf einen Baum klettere um auf ein bestimmtes Hausdach zu gelangen und dauernd zog jemand an meinen Beinen und holte mich zurück. Jetzt darf es also eine Zwischennzeit geben, in der ich wütend bin... huuu, das macht mir richtig Angst.
„Hier ist jetzt schluss. Grenze. Raus hier!“ ist schwer für mich. Ich palaver rum und versuch mein Gegenüber zu verändern, aber ein: ES REICHT, bekomm ich kaum über die Lippen. Und umgedreht, ist einer wütend auf mich, kusche ich sofort. ES REIIIIICHT! schreit da jemand in mir! Ich liebe meinen Drachen an dieser Stelle und ich nehm mein Kind an die Hand, denn es hat Angst alleine und verlassen zurück zu bleiben – uralte Geschichte, von der ich mich nun verabschieden darf. Meine Harmoniesucht war die Überlebensstrategie meiner Verlassenheitsangst. Sie war berechtigt als ich klein war und ich danke ihr. Ich habe viel durch sie gelernt. Flexibilität und die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen. Ich habe gelernt durch sie immer das Gute im Menschen zu sehen. Wirklich wichtige Lektionen für mich. Das hat meine bedingungslose Liebe geschult. Jetzt in Verbindung mit mir selber, mit meinem Innen, kann ich diese Fähigkeiten neu einsetzen. Bedingungslose Liebe für mich. Jetzt wo meine Frau auf eigenen Beinen steht und NEIN, ES REICHT sagt – noch etwas zaghaft, zugegeben, doch die Grenzen werden täglich klarer - in diesem geschützten Raum sind meine Fähigkeiten die ich als Kind erlernte richtig gut. Hier in mir, darf alles sein. Und ich liebe was ist. Und ich wende meine Flexibilität  nun für mich an, um mir meine Leben schön zu machen. Und diese Männer von einst können gerne sein wie wollen. Das ist mein Frieden heute. Sie werden ihren Weg gehen und auf ihre Weise heile werden, irgendwann, irgendwo mit irgendwem. Nur nicht mit mir. Ich schüttle sie ab und klettre meinen Baum weiter hoch! Ich spreche mir Mut zu, dass ich meinen Raum frei halte, lieber alleine als mein Herz verraten!!!
Ich besinge meine Grenzen um sie zu stärken. Mit einem alten Lied auf den Lippen wandere ich an meinen Grenzen entlang und singe für ihre Stabilität. Da sich alles immer ändert, wandelt und wächst, kann ich gespannt sein, was nun passiert und welche Menschen mir begegnen auf dieser neuen Ebene, wo ich grad hinklettere! AHO.  



DIE 8, der Wechsel in diesem Jahr. Das Bild der Achterbahn.
Du musst bleiben, kannst nicht aussteigen, du behältst die Sachen bei dir
und gehst mit Spaß in die Kurve. So ist Transformation.
Energieschleudersystem gegenüber alten Energien!
Mach es anders. Lauf nicht weg vor dir. Halte in der Liebe für dich fest.
Karma ist ein mathematisches System:
Du bist weggegangen und es kommt zurück >
Du bist weggegangen und es kommt zurück, etc
Grundemanzipation an die Freude: ich bleibe jetzt hier bei mir und halte fest.
Chance now. Auf dem Rummel///Heiliges Blut 25
Papier, 40 x 54 cm, Acryl, Silber, Bleistift, Mai 2015

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