Sonntag, 31. Mai 2015

4 KLARHEIT/HERZENSTREUE



Aaahhh, es regnet für mehr Klarheit heute morgen...  genau gegenüber liegt der 10. Schritt, die Gnade, die wir brauchen  um aus unserer Selbstverurteilung heraustreten zu können in die Klarheit. Mögen wir gnadenvoll und gnädig sein.


Der weiße Adler als Krafttier.
Ich konfrontiere mich mit mir selber. Face the truth.
Cocon, Norden, Luft, Schwerter, Svadhistanachakra/Sexualchakra
Schützerin: Freya
Winter: ich gehe nach Innen, in die Höhle, die Meditation, in die tiefen Keller meiner Selbst. Schattenanteile integrieren.




Der Adler ist der Bote des großen Geistes. Sonnengott. Symbol für Jesus. Er schützt vor Dunkelheit. Steht für Scharfsinn, Weitblick, die andere Perspektive einnehmen und tiefste göttliche Weisheit. Er ist der beste Begleiter um blinde Flecke oder zerstörerische Kräfte ausfindig zu machen. Seine Federn reinigen und heilen. Für unseren Weg nach Innen, in unsere tiefen dunklen Keller können wir uns keinen besseres Krafttier wünschen als den Adler, Bote des Jenseits. Er beschützt uns vor bösen Blicken, besonders der weiße Adler. Der Weg sich seiner eigenen Wahrheit zu stellen ist schmerzhaft, soll schmerzhaft sein. Immer wenn wir keine Wahrheit leben tut es weh. Nochmal: soll es weh tun, damit wir es ja nicht übersehen. Enttäuschung kommt daher, dass wir eine Selbsttäuschung in der wir gelebt haben aufdecken und genau darum geht es in diesem Schritt. Geführt vom Adler können wir hinein gehen in die Dunkelheit. Wir betreten unseren eigenen Cocon. Wir gehen in den Winter, die Meditation, nach Innen-unten. Und am deutlichsten wird uns dieser Schritt im Spiegel der Anderen: werden wir betrogen, betrügen wir uns selber. Hintergehen uns die Anderen, hinter gehen wir uns selber. Nehmen sie uns nicht ernst, gibt es einen Anteil in uns, der z.B. unsere innere Stimme nicht ernst nimmt und nicht auf sie hört. Machen wir das vor, dass wir selber so mit uns umgehen, machen die Anderen es nach. Wir Menschen sind Nachmacher, von Hause aus und das ist die gute Botschaft. Wenn wir das Außen ändern wollen, haben wir eine Chance. Und das ist auch unsere einzige Chance die wir haben, meckern und erklären, zwingen und manipulieren hat keinen Sinn – das wissen wir alle, haben wir schon tausendmal probiert, hat nie funktioniert – aber wir können es vorleben, vormachen und wupps, klappts! Ja, wir werden dann noch eine Weile getestet, ob wir die Änderung auch wirklich ernst meinen und wirklich wollen, aber dann geht’s! Es geht immer darum den Punkt in sich zu finden, wo wir so mit uns umgehen, wie es die anderen es uns sozusagen nachmachen. Suchen wir nach dem Anteil, der uns Innen dauernd anmeckert, wenn wir im Außen einen meckernden Chef haben. Suchen wir nach dem lieblosen Anteil in uns, der uns vernachlässigt und übersieht, wenn wir einen solchen Partner haben. Suchen wir in uns nach den Anteilen, mit denen wir übergriffig uns selber bedrängen, wenn uns dies im Außen widerfährt. Mit der Zeit wird man immer besser darin. Wir finden dann auch erschreckende Anteile in uns, wie Mörder, gemeinste Folterer, schlimme Manipulatoren, Kriegsherren, Dauerschläger, da sind Dauerkritiker fast schon human gegen. Das alles sind Überlebensstrategien, die wir in Not entwickelt und abgeschaut haben – häufig über Generationen in Ahnenlinien vorhanden -  Diese Anteile verdienen Dankbarkeit, denn auch die schlimmsten haben uns geholfen und getragen. Wenn wir diese Anteile wie kleine innere Kinder nachnähren – siehe Schattenintegration – wenn wir ihre Geschichte umarmen und diesen Anteilen Aufmerksamkeit, Licht und Liebe schenken, dann schmelzen wir sie und die Spiegelung im Außen wird verschwinden. Seien wir penibel genau und penetrant in der Aufspürung dessen, wie wir Innen mit uns umgehen. Es gibt keine Spiegelung die mit uns nichts zu tun hat. Es gibt kein, das eine hat mit mir zu tun, dass kann ich ja zugeben, aber das hier, dass ist jetzt aber wirklich mal nur seine oder ihre Sache. Nein, die Wahrheit ist, hätte es nichts mit uns zu tun, würden wir es gar nicht bemerken. Immer wenn wir etwas sehen und fühlen, hat es mit uns zu tun. Alles und immer. Spiegelung gibt es nicht manchmal ja und manchmal nein, sie ist immer. Es sind unsere Gefühle. Wir können es auf die lange Bank schieben und endlos den Anderen Schuld geben, Grenzen aufbauen und Menschen rauswerfen oder wir erledigen es sofort selber. Und das erledigen geht nur Innen, nicht Außen. Damit meine ich nicht, dass wir nicht Konsequenzen im Handeln ziehen müssen – das folgt noch in Schritt 9, Liebe ist Hingabe UND Rückgrad – aber jene wahrheitlich gelebte Konsequenz hat den Schritt der eigenen inneren Erkenntnis schon integriert. Und dieser vierte Schritt ist ein stiller innerer Schritt. Ich stelle mich vor den Spiegel und schaue mir wirklich in die Augen. Erkenntnis und Klarheit sind unsere Wegweiser. Mit diesem Schritt fangen wir an die eigentliche Ordnung in uns wieder herzustellen. An dieser Stelle geben wir vor uns zu, wie viele Masken und Rollen wir spielen, damit wir überleben. Wir lassen die Masken fallen, denn auf dem Weg zur bedingungslosen Liebe kann es nur Wahrheit geben. Wir geben auf, geben uns hin, ergeben uns. Der Adler ist unser Geleitschutz auf diesem Flug ins Ungewisse. Das hier sind die ersten mutigen Schritte, die wir tun. Hier in der Stille, ganz für uns, sehen wir, dass wir immer nur so taff taten, aber eigentlich ganz schüchtern sind. Das wir so arrogant handeln, weil wir Angst haben entdeckt zu werden. Dass wir hart wirken wollen, weil wir so weich sind. Wenn wir die Masken fallen lassen, die Rollen abstreifen, dann entsteht Klarheit. Wir sind so und nicht so, wie wir es vortäuschten. Und wir halten uns im Arm, so schüchtern, weich und ängstlich wie wir eben gerade jetzt sind. Es darf so sein. Wir dürfen sein, was wir wahrlich sind in unserem Herzen. Wir sind es unserem Herzen schuldig, dass wir ihm ebenso treu dienen, wie es uns das ganze Leben lang dient. AHO


Gestärkt, mit all diesen Geschenken aus den ersten drei Schritten, gehen wir nun in den Norden, in den Winter. Ich rufe den vierten Schritt, die Klarheit. Wir gehen in die Tiefen unserer Seins, in die Keller und Schatten. Wir schauen der Wahrheit ins Gesicht. Mögen wir all den Fake, das so tun als ob hinter uns lassen. Lassen wir alle Masken fallen und zeigen wir uns mit all unseren Fehlern, Gestehen wir uns ein, dass wir immer das Beste, was wir konnten, taten. Mögen sich alle blinden Flecke zeigen, auf das die Perlen darin sich sichtbar werden.
Geliebte Helfer hier in unserem Kreis, haltet uns in diesem Schritt, denn wir sind alle so verwirrt. Großer weisser Adler, Schützer dieses Schrittes schenk uns deinen Überblick, schenk uns deine Klarheit. Mögen wir alle im Spiegel unsere Liebenswürdigkeit wiederentdecken. Mögen wir alle unsere Schatten, Beschuldigungen, unsere Selbstverleugnung erkennen und die Nebel lichten. Mögen wir mit klaren Augen sehen wie schön wir sind. Mögen wir wieder sehen, wie wundervoll, einzigartig, königlich, göttlich, lichtvoll und talentiert wir sind. Mögen wir unseren Reichtum sehen. Mögen alle Taschenlampen, Kerzen, Theaterstrahler und Flutlichter für uns die Nebel erleuchten. Auf das wir in Herzenstreue erwachen. YYY korrigiert.

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