Samstag, 9. Mai 2015

Schmetterlingsprozess - Tag 54/60


9. Mai 2015 Wir haben die Wahl, jeden Tag, jede Sekunde. Immer wieder neu. Teil 2
Es ist wichtig für unsere Weg, dass wir wissen, dass wir unser Selbst nicht verlieren, sondern am Ende dieser Transformation wahrer, authentischer ICH sind und gleichzeitig auf Augenhöhe verbunden mit allen anderen ICHs sind. Immer, ohne Ausnahme. Alles andere ist eine Wahnidee, ist ein Traum. Unsere Reise in der Transformation ist keine Reise in einen glücklicheren Traum, sondern eine Reise ins Erwachen aus dem Traum. Eine Reise nach Hause. Leiste dem Widerstand keinen Widerstand. Kämpfe nicht gegen die Angst, andernfalls verleihst du ihm Wirklichkeit. Trete einen Schritt zurück und beobachte. Vergebung ist still und tut ganz ruhig gar nichts. Sie schaut nur und wartet und urteilt nicht. Es ist wichtig, dass wir auf die Verwüstungen schauen, die unser Traum angerichtet hat. Das Beobachten des Egos ist immens wichtig, denn ohne die Krassheit des Egos sich mit aller Wahrheit anzusehen haben wir keine Motivation ihn aufzugeben. Der Ego beschimpft uns innen, er treibt uns an, er schlägt uns, er ignoriert uns, er mordet uns. Wenn wir uns wahrlich anschauen, wie wir innen mit uns selber umgehen, dann wird uns schlecht. Keinem Nächsten würden wir das wünschen. Diese furchtbaren Methoden von Eigenhass, Erniedrigung, Ablenkung und Ignoranz sind so krass, wie die im Außen widergespiegelte Realität von Mord, Krieg, Hunger – alles was die Welt uns bietet. Das bewusste eigenen Angewidert sein von den Methoden des eigenen Egos ist die Kraft die uns die Entscheidung fällen lässt, dass wir nun auf die andere Seite wollen.
Wenn wir glauben, wir hätten allen vergeben und keinen Gedanken mehr an Besonderheit, dann stehen die Chancen gut, dass wir verleugnen. Das Ego ist aalglatt und sein Widerstand ist flink, ganz fein und difficil und wir tarnen ihn in unserem Bewußtsein. Unser Ego ist besser als jeder Agent, jeder Geheimdienst. Doch gleichzeitig, wenn wir ihm auf die Schliche kommen, ist es wichtig ihm zu vergeben. Ich vergebe mir, dass ich mich immer wieder gegen die Liebe entscheide. Häufig erscheinen die Heilmittel schlimmer als unsere Probleme. Doch auch das erscheint nur vorübergehend auf dem Weg so. Wie bei der Raupe ist es notwendig durch das Dunkel des Cocons zu gehen. Wir müssen erkennen, was unser Widerstand ist und wir müssen unserem eigenen Mord an uns in die Augen schauen. Wir müssen sehen, was wir uns Innen selber antun, wie wir uns weghalten von der Liebe. Der Prozess sich zu vergeben ist nicht angenehm. Wir sehen all den Ekel, die Ignoranz, die Erniedrigung – doch darin können wir erkennen, dass wir die Wahl haben. Die Versuchung ist jedes Mal groß auf dem Absatz kehrt zu machen und wegzulaufen. Tu es nicht.
Es geht NUR darum deinen Ego ohne Angst und Schrecken anzusehen. Wir haben die Wahl. Wir leben in einer Welt aus Abwehrmechanismen. Und es schwierig sie aufzuheben. Doch wir haben die Wahl und die Möglichkeit. Es geht darum zu begreifen, dass der Ego sich niemals ändern wird. Dass ist eine Illusion. Es gibt das Ego einfach und es gibt die Liebe, das Einssein. UND wir haben die Wahl mit wem wir mehr Zeit verbringen. Es ist wie zwei Boote, die auf dem Fluss des Lebens fahren und wir können uns überlegen in welches wir steigen oder wie lange wir den Spagat über zwei Boote machen wollen. Die Wahl besteht darin immer weniger zeit mit dem Ego zu verbringen und sich mehr und mehr mit der bedingungslosen Liebe zu identifizieren. Nicht der Ego ändert sich, sondern wie wir das Ego wahrnehmen.
Vertraue nicht den guten Absichten. Sie reichen nicht aus. Vertrauen aber blind deiner Bereitschaft, was immer sonst eintreten mag! Sei geduldig, freundlich und gütig mit dir! Verurteile dich nicht, sondern nimm dich wahr. „Wir sind alle aus dem wahnsinnigen Ego entstanden, welches die Abwehr ist, dass wir alle ein Teil Gottes sind“ sagt der Kurs in Wundern. „Es ist viel besser, wenn wir mit der Annahme beginnen, dass wir herzlose, grausame, sadistische Bestien sind, als davon auszugehen, dass wir heilige Kinder Gottes sind, die jeden lieben.“ Es geht darum die Blockade zu beseitigen, die dem Gewahrsein der Gegenwart der Liebe bestehen. Es ist der Prozess die Dunkelheit und das Ego anzusehen, der sie auflöst. Und natürlich versucht das Ego uns immer wieder davon abzuhalten – es ist wichtig all die Tricks des Egos zu entlarven, sonst werden wir uns immer wieder vor dem nächsten Schritt fürchten. Da wo wir Widerstand fühlen, da geht es lang. Da können wir sicher sein, dass gerade dort, wo der größte Widerstand ist, das schönste Licht versteckt liegt. AHO

„Fürchte dich nicht, nach Innen zu sehen. Dein Ego sagt dir, dass in dir alles schwarz vor Schuld ist, und heißt dich nicht hinzusehen. Vielmehr heißt es dich, auf deine Brüder zu schauen und die Schuld in ihnen zu erblicken. Doch das kannst du nicht tun, ohne weiter blind zu bleiben. Denn wer seine Brüder im Dunkel sieht – und schuldig in dem Dunkel, in dem sie verhüllt sind, der hat zu große Angst, auf das Licht im Innern zu schauen.“ (Kurs in Wundern)

Übung: Triff deine Wahl, immer wieder für dich und die Liebe.
Buchtipp: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag (Meine Bibel!)


Venusblume: Die Blume der Liebe.
Die Planetenbewegungen von Venus und Erde um die Sonne,
Dauer: 7 Jahre, Das weibliche Heilungsprinzip.
Aus der Serie Venusblumen, Mai 2014
Papier, 40 x 54 cm, Bleistift, Acryl, Stempelfarbe


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