Mittwoch, 6. Mai 2015

Schmetterlingsprozess - Tag 50/60


5. Mai 2015 Die zweite Welle der Transformation.
„Der Weg der Polarität schafft meine Weisheit. In meiner Mitte erreiche ich mein Höheres Selbst. Heute lebe ich bewußt aus meiner Mitte.“ sagt der Mayakalender für heute. Heilung geschieht in zwei Wellen der Transformation. Die erste ist tief und sagen wir unheimlich, weil wir noch nichts davon wissen, was hinter den Feuern ist. Wir sind oft hoffnungslos und glauben, das wird alles doch nie was. „Wir sind doch schon so weit gegangen und haben schon soviel transformiert, muss es denn noch mehr sein?“ – immer wieder ziehen die Zweifel einen zurück. Wir verlassen die ursprüngliche Ebene um in die Tiefe zu gehen und in uns, wirklich tief Innen aufzuräumen. Diese erste Welle ist gekennzeichnet vom Widerstand, der sich im Schmerz zeigt. Und der Widerstand ist eigentlich die Angst vorm Schmerz, wir wollen partout nicht wieder fühlen, was wir als Kinder fühlten – dabei bringt der Widerstand uns erst den Schmerz. Wenn wir dieses Paradoxon geknackt haben, finden wir leichter den Mut den Widerstand als Feind zu erkennen und nicht den Schmerz. Wenn wir begreifen, das Schmerz durch Widerstand entsteht, trauen wir uns und können den Widerstand loslassen. Können uns weich und weit machen, da wo der Widerstand uns einengt. Dann machen wir die Erfahrung, dass Transformation heilt, beruhigt, Liebe freisetzt und wir immer klarer sehen können. Mit dieser neuen Erfahrung können wir immer schneller und besser Widerstände erkennen und loslassen und heilen und wieder... Wenn wir hier durchhalten und weiter gehen ist irgendwann der Out-Punkt erreicht. Dann ist gut. Dann ist alles getan und alles aufgeräumt. Dann ist der Boden gesichert, dann sind die Dornen aus den Wunden gezogen. Nun können sie heilen. Er kommt, er kommt dieser Punkt. Er kommt bei jedem und bei jedem anders, weil jeder anders heilt. Lass dem Anderen seinen eigenen Weg. Er kann nicht deinen gehen, oder deinen nachmachen. Er braucht seinen eigenen.
Das wichtige ist an dieser ersten Transformationswelle die Erfahrung, dass wir durchgekommen sind, wie durch eine Geburt. Und das es nach der Geburt ein Leben gibt, eines was sich lohnt. Es riecht nach Frühling und Meeresbrise und Freiheit.
Nach der Geburt eines Kindes ist nicht alles rosa, aber du hältst dein Kind im Arm. Und jede Sekunde Schmerz hat sich gelohnt. Nicht nur, weil ich jetzt das Kind im Arm halte – was ein wundervolles Geschenk der Natur ist – auch weil ich nun über meine Stärke bescheid weiß, dass ich durch einen Geburtsschmerz hindurch gehen kann.
Ich danke meinen beiden Töchtern, dass ich ihre Geburten erleben durfte. Die erste zu Hause, die zweite im Auto. Diese magischen Lektionen gaben mir den Mut für meine Heilung.
Jetzt kommt die zweite Welle. Sie ist leichter. Der Schmetterling ist geschlüpft und darf sich zeigen. Er kann immerhin gleich fliegen. Jetzt ist Spiel und sie bringt mit ihrer Feinstofflichkeit die Transformation auf eine höhere Ebene. Eine Mitte ist vorhanden und aus ihr heraus wirken wir. Hier ist Gemeinschaft, Rudel. Hier ist Verbindung, feinstoffliche Verbindung. Mit Menschen, mit Pflanzen und Tieren, mit Bäumen, Bergen, mit Luft. Hier können wir immer tiefer begreifen, dass wir uns alle immer fühlen können. Innen. Ich spüre es, die Dinge kommen, wenn ich rufe und still halte im Vertrauen, in meiner Mitte.
So wie die Aborigines mit ihren inneren Liedern eine Kommunikation über weite Entfernungen führen können. Wir können dieses alte Wissen in uns wieder wecken. Ich habe es gelernt über meine Matrixarbeit und in der schamanischen Ausbildung. Wir können alle unsere feinstoffliche Hellsichtigkeit und Hellhörigkeit wieder trainieren.
Ein wichtiger Schritt ist das Aufhören des Geschichtenerzählens im Außen. Wenn wir stattdessen in uns hineinhorchen, fühlen, nach Innen verbunden sind – dann finden wir unsere Innere Stimme wieder. Dann kommen wir raus aus den Interpretationen und hinein in die Wahrnehmung. Vertrauen wir unserer Wahrnehmung wieder, öffnet sich ein neuer Kosmos.
Das heißt nicht, das in der zweiten Welle nicht noch Aufgaben warten, neue Lektionen kommen und wieder Widerstand mit Schmerzen auftaucht – das heißt nur, dass ich jetzt weiß, wie ich aus dem Loch komme. Ich hab eine Leiter dabei und ich schaff es auch immer besser den Löchern auf der Strasse auszuweichen.
Ich habe tatsächlich mit meinem Vertrauen gestern Abend schon einen Platz für meine Bilder angezogen hier in Berlin! Sie dürfen kommen! Liebe Ulli!!! Danke. Danke. Danke!!!! Und meine Webseite ist auch gestern auf den Weg gekommen!

Übung: Wo auch immer du steckst in deinem Prozess, geh weiter, bleib dran. Und sorg immer wieder dafür, dass es dir gut geht. Und bleib dran. Diese beiden Punkte bringen dich ans Ziel! Dran bleiben, gut gehen lassen und weiter dran bleiben... zum gut gehen lassen gehört unbedingt, dir Hilfe, Menschen, ein Cluster mit Kommunikations-verbindungen zu suchen! 

Siehe die Vollkommenheit. Jetzt beginnt die zweite Welle der Transformation.
Heilung. Spiele, frei im Lichte. Fliege, singe, staune.
Lemurien kommt wieder zur Blüte.
Wertvoller Raum, in dem alles sein darf. Feinstofflichkeit ist Sein.
Geliebte Geister des Ostens, seit gerufen mit euren Feuern.
Kehrt zurück in den Ursprung.
Re-generation in der Transformation. Weg des Friedens ist Auferstehung.

Das heilige Paar im Schmetterling///Heiliges Blut 24
Papier, 40 x 54 cm, Acryl, Silber, Bleistift, Mai 2015





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