Samstag, 16. Juli 2016

Phönixprozess - 5 - Die Luft

Atem ist Leben
Von Luft und Liebe allein können wir leben. Mit dem ersten Atemzug machen wir den ersten Schritt in unsere Selbstständigkeit. Mit dem ersten Atemzug beginnen wir unser eigenes, von der Mutter selbstständiges Leben nach der Geburt. Jeder Schmerz lässt sich mit Atmung in Bewegung bringen. Wir können uns mit Sauerstoff befüllen und entspannen. Doch keiner, all dieser Atemzüge entsteht durch unsere Willenskraft. Wenn wir uns genauer betrachten stellen wir fest, wir werden geatmet. Wir können den Atem anhalten, doch der Atemreflex lässt uns weiteratmen. Unsere Willenskraft reicht nicht aus um den Atem für immer zu stoppen. Wir werden geatmet. Atem ist Liebe. Wir werden geliebt.  
Im Yoga oder der Vipassanameditation ist die Atmung in Verbindung mit der Körperübung die Konzentration auf das Hier und Jetzt. Der Atem ist immer die Verbindung von Außen und Innen. Wir können den Atem beobachten. Wenn wir aufgeregt sind beschleunigt sich die Atmung, wir hyperventilieren oder wir halten den Atem an vor Angst oder Aufregung. Die Energie von Sauerstoff ist reinstes Lebenselexier.
Die Energie von Sauerstoff bringt einen Fluss in unser Leben. Wenn wir meinen uns beweisen zu müssen, dass wir alles alleine können, uns dabei aber zerbrechlich und ängstlich fühlen. Wenn wir sehr hart arbeiten und keine Mühe scheuen alles alleine zu schaffen. Wenn wir immer und zu jeder Zeit bereit sind uns zu trennen. Wenn wir direkt explodieren, Wutausbrüche bekommen, wenn es nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann kann uns die Energie von Sauerstoff helfen. Sie bringt uns zurück in die Verbindung mit dem Außen. Sauerstoff bringt uns aus der Abhängigkeit und aus der uns abtrennenden Unabhängigkeit in die Interdependenz. In ein wechselseitiges auf einander eingestellt und angewiesen sein. In die Partnerschaft, weg von der ziehenden Forderung einer Beziehung.
Wir brauchen Wertschätzung und die Beachtung, wir brauchen Liebe, wie die Luft zum atmen. Diese Energie gibt den zornigen zu kurz gekommenen Anteilen in uns wieder Luft zum Atmen. In erster Linie brauchen wir unsere eigene Liebe und in der Spiegelung auch die der liebsten Menschen. Wir sind Hordentiere und der Atem, der Fluss des Lebens, verbindet uns mit der Welt, mit den Menschen. Wenn wir aus dem Denken der Dualität heraustreten und die Verbundenheit zwischen den Menschen erfahren. Wenn wir quantenphysikalisch begreifen, dass alles miteinander verbunden ist, dann ist die Luft, der Sauerstoff das unsichtbare Bindungsmittel hier auf Erden das alles umhüllt und verbindet. Im Wasser können wir uns die Verbindung besser vorstellen weil Wasser sichtbar und spürbar auf der Haut ist. Wir spüren die Wellen, die ein anderer schlägt. Das Wasser ist wie eine Masse die zwischen dem Felsen und dem vorbei schwimmendem Fisch ist. Niemals würden wir es so beschreiben, dass dort im  Meer die Fische im Nichts schwimmen. Zwischen ihnen erkennen wir das Wasser als Substanz. Doch hier zu Lande meinen wir, die Luft zwischen uns wäre Nichts. Leere. Doch auch hier zu Lande können wir die Luft spüren, wenn sie glüht. Den Wind auf der Haut. Dieser Sauerstoff ist die reine Energie des Lebens, die Verbindung allen Seins miteinander. Luft ist Liebe. Möge sie uns fluten und fluten und immer wieder fluten. Und uns das Einssein mit allem was hier ist immer deutlicher vor Augen führen. Luft ist unsere Verbindung. AHO

 

Freitag, 15. Juli 2016

Phönixprozess - 4 - Der Mutterkuchen

Seelenpartner des Neugeborenen in uns

Die Plazenta ist geströmt von der Kraft der Matrix (Matrix heißt Gebärmutter, deren Kraft die Plazenta zehn Monate speichert, aus der sie entsteht). Alle Seelenkräfte, unser Potential, alle Erfahrungen und Informationen unseres Feldes sind in ihr gespeichert. (Hier besteht eine direkte Verbindung in die Matrixheilungsmethode: http://schamanin.ninaschmitz.de/p/blog-page_16.html) Bevor ich meine erste Tochter geboren habe, wußte ich nicht, wie eine Plazenta aussieht. Nach der Geburt hat unsere Hebamme uns die gesunde Plazenta gezeigt. Ein durchscheinender Beutel voller Urkraft. Ein halbes Jahr später schenkten wir sie der Erde zurück und pflanzten einen Apfelbaum auf ihr. Als Dank und zu Ehren ihres großen Schutzes für mein Kind. Der Baum trug das erste Mal dicke fette Äpfel als ich mit meiner zweiten Tochter schwanger war. Ihr Birnenbaum auf ihrer Plazenta steht direkt neben dem Apfelbaum. Wir alle fahren immer dorthin, wenn wir in die Geburtsstadt meiner Kinder kommen. Es ist unser heiliger Familienkraftplatz.


Die Plazenta ist das Verbindungsglied zwischen Mutter und Kind. Es wird von beiden Partnern gemeinsam gebaut. Es gibt männliche und weibliche Plazenten. Sie bietet Schutz, Nahrung und Hülle für das Baby und die Mutter. Selbst durch die Geburt nährt die Plazenta das Kind. Sie hält das Kind ganz fest und beschützt, selbst wenn es starken Wehen geschüttelt wird. Im richtigen Moment kann sie sofort loslassen und sich lösen. Erst nach dem ersten Atemzug gibt die Plazenta das Kind frei und ist bereit zu sterben.  
Sie spiegelt das Spiel zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit. Eine zerrissene Umarmung, denn die Geburt zerstört das perfekte Glück. Wir laufen der perfekten Beziehung hinterher, die der Idealliebe im Bauch ähnelt. Wir wollen in die Plazenta zurück. Doch es wird sie nie wieder geben. Voller Angst nicht vom Leben getragen zu sein fühlen wir uns zerrissen zwischen Bindungssehnsucht und eigener Abwehr. Ein Gefühl sich nicht alleine versorgen zu können lähmt uns. Vertrauensmangel hält uns zurück. Die Energie des Mutterkuchens gibt uns den Mut uns dem Leben zu stellen. Verklebungen mit der Mutter, Hasslieben, werden gelöst. Sie heilt sinnlose Anhaftungen, in denen wir uns noch wie ein Embryo fühlen. Man kann einem Embryo nicht sagen, mach dich mal selbstständig, lass mal einfach los. Es würde ihn umbringen, wo sollte er auch hingehen. Diese Energie ermöglicht das unsere Seelenanteile geboren werden, die noch nicht im Hier und Jetzt angekommen sind. Hier finden wir die Energie, die uns umhüllt und voller Vertrauen in die neue Lebensphase trägt. Hier finden wir die Kraft loszulassen und im rechten Augenblick den ersten Atemzug in der neuen Welt zu genießen. AHO

Donnerstag, 14. Juli 2016

Hupsa, die Reihenfolge der Schritte sind durcheinander geraten....

Ich hab den Phönixprozess vor zwei Jahren für mein Buch geschrieben BEVOR ich die 13 Schritte im Schmetterlingsprozess entwickelt habe - und damit das Energiekreuz in diese Arbeit aufgenommen habe. Letztes Jahr habe ich dann bemerkt, dass die 13 Mittel sich auch in vier Gruppen aufteilen lassen: die 13 istimmer die Mitte, der Phönix. Und dann gibt es jeweils drei Mittel in vier Richtungen.
Die ersten drei Mittel gehören zum Westen, da wo ich meine Energie sammle, im Erdelement und Anlauf nehme:
1. Lotus
2. Opal
3. Americium
dann geh ich in den Norden, in die Höhle und dort, in meiner Matrix - was Gebärmutter heißt, gehören die Nachnährungsmittel des Menschen hin:
4. Mutterkuchen
5. Luft
6. Nabelschnur
Nachgenährt gehe ich ins Feuer, in den Osten und hier kommen erst die Feuermittel:
7. Feuer
8. Mammutbaum
9. Kondor
Gereinigt und geboren, brauche ich noch die Unterstützung um mich in der Welt zurecht zu finden, um zu wachsen, in meine Größe zu kommen, aufzuerstehen. Da sind wir dann im Süden, im Wasserelemet und es folgen:
10. Pferdemilch
11. Titan
12. Cobra

13. Phönix

Ich hab hier mein uraltes Skript als Vorlage genommen und die neuen Überlegungen aus dem Buch vergessen und gerade sind sie mir eingefallen - tja, aus irgendeinem Grunde wollten die Feuermittel sich vordrängeln. Dennoch ist diese Reihenfolge im Ende passender für den 13 Schritte Prozess. Morgen gehts also zurück in die Matrix und die Nachnährung. AHO
 
Das hier ist die alte Aufzeichnung und Reihenfolge des Phönixprozess: 
http://schamanin.ninaschmitz.de/p/heilbilder.html
 
und hier findet ihr mehr Infromationen über die 13 Schritte und in der Energiekreuztabelle weiter unten findet ihr alle Zusammenhänge der verschiedenen Prozesse: 
http://schamanin.ninaschmitz.de/p/13-heilschritte.html

Phönixprozess - 9 - Der Kondor


Transformation von Alt in Neu. Loslassen.



Der Kondor ist einer der größten und mächtigsten Vögel der Erde. Er ist der beste Flieger unter den Vögeln. Da er gerne und mit Leichtigkeit in große Höhen aufsteigt, steht er für Überblick. Mit seiner Spannweite von 3,20 Meter kann er mit uns fliegen wohin wir wollen. Er fliegt in Kreisen, in Heilkreisen. In unerschwingliche Höhen steigt diese Energie mit uns auf. Besonders in dem Moment wenn es an der Zeit ist das alte Leben loszulassen steigt der Kondor hinauf bis auf 7000 Meter und lässt sich in einem gigantischen Sturzflug fallen um auf der Erde zu zerschellen. Er weiß um den Augenblick des rechten Wechsels. Nur wenn das Alte gehen darf, kann das Neue entstehen. Er symbolisiert das Prinzip tiefsten Vertrauens in den Prozess der Hingabe. Im freien Fall, bodenlos, ergibt er sich dem Vertrauen ins Neue. Er entspannt sich und lässt sich fallen. Was auch immer ihn erwartet, es wird gut sein. Ich bin völlig geschützt und kann mich selbst total gehen lassen. Diese Energie hilft das Vertrauen im Prozess halten. Es ist die Hilfe um etwas Altes zurück zu lassen damit etwas Neues entstehen kann. Der Kummer über den Verlust eines geliebten Menschen kann über diese Energie erlöst werden. Die Kontrolle oder das Gefühl in uns gefangen zu sein, werden völlig zerstört.
Als Geier ist er Aasfresser und versorgt auch so seinen Jungen. Er jagt nicht, er tötet nur um zu befreien, Tiere die krank und alt sind. Er gibt die Energie des Gehenden an das Werdende weiter. Er verwertet die transformierende Energie für den Neubeginn. Es ist ein saubermachen bis auf die Knochen. Er ist der Aufräumer. Der Müllmann, der die Ärmel hochkrempelt und dort in die Scheiße packt wo andere lieber wegsehen. Er frist das Tote an uns weg. Altlasten, Flüche, Gier, Sucht, Kontrollzwang werden transformiert. Dieses Feuer steht für die letzte Reinigung nach Missbrauch, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit, Ohnmacht und Demütigung. Unerlöste Schattenanteile in uns und Opfer-Täter-Verbindungen werden gereinigt.
Der Kondor trägt eine Medizin in sich, die jede Situation heilen kann. Egal wie schlimm es aussieht, es wird gut. Wir können uns entspannen und allem ergeben was uns widerfährt. Diese Energie hilft Wertfreiheit in uns zu entdecken. Diese Energie kräftigt das UND - im Gegensatz zum entweder oder. Alles ist gleich. Frau und Mann. Gemeinschaft und Alleine sein. Alles gleichzeitig. Licht und Schatten. Im Feuer verbrennen all unsere Wertungen. Verbrennen Scham und Selbstvorwurf. Der Kondor ist der Götterbote, der die Kräfte des Seins in sich vereint. Er wandelt zwischen den Welten. Der Kondor hilft uns unsere Herzensbotschaft in der Welt zu vertreten. Denn tiefgreifende Veränderungen finden im unsterblichen Teil unseres Herzens statt. Er zeigt uns die Aufrichtung nach Jahrhunderte langem Dienen. Der Kondor nimmt uns die letzte Angst durchs Feuer zu springen und ein Neuer zu werden. Mut ist seine Tatkraft. Es war ein steiniger Weg, der uns am tiefsten Punkt wieder mit uns selber verbindet. Nun werden wir neugeboren in eine neue Welt. Wie bei der Geburt inkarnieren wir auch im Leben immer wieder in neuen Abschnitten unserer Entwicklung. Hier treten wir in die dritte Phase des Phönixprozesses ein. Good Luck. YYY AHO




Mittwoch, 13. Juli 2016

Projektionen sind wie Rat-Schläge.

Wir ärgern uns total darüber wenn einer seine Projektionen auf uns abläd und dennoch, sie treffen niemals die Falschen. Ja, klar, sie reden in erster Linie von dem, der sie erzählt. Sie zeigen den blinden Flecken des Aussprechers, dennoch hat das eigene Feld eingeladen. Wir sind diejenigen die angepisst sind, also ist unser Prozess gemeint. Wenn der Andere nicht soweit ist und lieber in der Projektion bei uns versucht sein Problem zu lösen – wir können uns auf den Kopf stellen und wütend aufstampfen oder stundenlang diskutieren – wenn einer nicht will oder kann, dann ist das so. Es nützt uns auch nichts wenn wir Recht haben, genau sehen was ihm fehlt und alles psychologisches Wissen laut Hallo schreit und das magische Wissen auch – wenn der freie Wille und sein Prozess anders gepolt ist – laufen wir vor die Wand. Und tun im Ende genau dasselbe wie er – wollen das er seinen Prozess macht, damit er aufhört uns seine Probleme anzuhängen – huch, da sind wir in der Schleife gefangen..... wir hätten auch viel zu tun, wenn wir jeden heilen wollen, der etwas auf uns projektiert, damit die Projektion aufhört. Und wir tun damit genau das gleiche, wir wollen die Welt im Außen ändern und nicht bei uns - da projektieren wir auf ihn und dann er wieder auf uns, so geht das weiter und weiter und weiter – und keiner guckt bei sich.
Also, alles auf Stopp, denn schließlich ist es mein Gefühl, wenn ich angepisst bin. Was ist also los in mir? Und da ist der Satz, der sich da am deutlichsten zeigt: ich hab keinen Bock mehr von anderen vor einen Karren gespannt zu werden und deren Probleme auszubalancieren – ich habe das also eingeladen – nein, niemals, schreit alles in mir – doch habe ich wohl. Und ich kenne das aus meiner Kindheit und allen folgenden Beziehungen – Wie oft agieren die Kinder im Familiensystem als Retter der Ehe, als Retter von Mutter, Vaters oder der Geschwister. Wir sind es gewöhnt, dass wir uns anbieten als Helfer oder Müllabladestation. Ich stehe nicht mehr zur Verfügung – hab ich schon sooft gedacht und beschlossen – doch das reicht nicht, schreit mein inneres Kind. Oh, da will jemand in mir gesehen werden: Es war unsere Überlebensdstrategie. Hätten wir das Familiensystem nicht gestützt wäre es auseinander gefallen, über die Helferrolle bekamen wir Anerkennung, was fast soviel wie Liebe ist. Wir wurden gebraucht und damit war die Chance verlassen zu werden geringer. Wau. Eine geniale Überlebensstrategie. Danke, danke, danke, du wundervolles Kind in mir, das hast du so gut gemacht. Ein Wahnsinn, was du alles getragen hast und wie du dich angestrengt hast das Problem der Familie zu sein, damit sie alles auf dich schieben können und sich danach besser fühlen. Wau, ich sehe dich, du Kleine, du feine Seele. Jetzt hab ich dich im Arm und du brauchst mich und niemanden da draußen mehr tragen. Jetzt trage ich dich.
Ganz langsam und mit stetiger Beachtung heilen wir dieses Kind in uns und damit fällt unser Mitfahrtrittbrett für andere weg. Danke an jeden – und natürlich sind es immer die liebsten und nächsten Menschen, die mich ungefragt mit ihren Projektionen daran erinnern, dass ich immernoch zur Verfügung stehe und mein inneres Kind mal wieder nicht genügend beachte, halte und liebe. Heyhey, mögen wir alle unsere inneren Kinder täglich sehen, ihre Bedürfnisse als unsere erkennen, diese versorgen und sie immer wieder und wieder in den Arm nehmen - das brauchen Kinder - und ihnen danken für die wundervollen Ideen mit denen sie uns haben überleben lassen. AHO

Phönixprozess - 8 - Der Mammutbaum


Tiefste Verwurzelung und pure Kraft

Der Mammutbaum ist eines der gewaltigsten Wesen auf dieser Erde. Er wird bis zu 130 Meter hoch und ganze Kolonien verschiedener Tiere leben auf ihm. Er wird bis zu 4000 Jahre alt und er wächst immer in einer Gruppe Bäume, niemals steht ein Mammutbaum alleine. Er ist der mächtigste Baum unter den Bäumen und es wird gesagt, er verbinde den Himmel mit der Erde. Er steht für unerschütterliche Kraft, für tiefe Verwurzelung und in sich ruhende Gelassenheit. Er ist Mitte. Er ist Sein.
Er ist einfach da, unumstößlich.
Er hat Geduld und zeigt die Wahrheit in Wiederholungen bis es auch der Letzte verstanden hat.
Er steht für die Hingabe an etwas Größeres das wir selber nicht fassen können. Der Mammutbaum steht für pure, sehr archaische Kraft. Ist er doch das Zuhause aller Waldelfen und tief verbunden mit den Avataren. Sie kommen aus der alten Welt. Von den Indianern als Ahnenbaum verehrt, gibt er uns das Passwort für die Geheimnisse unserer Familienchronik. Persönliche Miseren und Geheimnisse werden aufgedeckt und gereinigt. Unverarbeitete Familientraumata werden verarbeitet. Er befreit von Ängsten und verwurzelt im eigenen Dasein. Er hat eine Wegweiserfunktion. Den Überblick den die Baumkrone bietet ist eine Offenbarung für die Seele.
Der Mammutbaum braucht das Feuer um Platz für neuen Wachstum zu schaffen, um den Wald aufzuräumen. Er besitzt zwei Rinden und bei Feuer zieht er das Wasser zurück in die innere Rindenschicht und lässt es wie eine Wasserhaut, wie ein Schutzschild an sich hinablaufen. So verbrennt die äußere Hülle und die Innere ist vor dem Feuer geschützt. Die Masken und Tarnungen fallen im Feuer als erstes. Doch der Kern bleibt unversehrt und ist erfreut über die Reinigung seiner Haut. Wie ein Elefant der seine Haut an einem großem Stein schubbert. Der Mammutbaum zeigt uns am besten das der Kern, der eigentliche Baum nicht zerstörbar ist und das Feuer wie ein Peeling alten Dreck und Gestank von uns wäscht. 

 


Der Mammutbaum steht für die Demaskierung auf tiefster Ebene. Wir finden den Mut uns zu Outen. Selbstinszenierungen verglühen im Feuer und zurück bleibt die Urkraft, das Selbst, das Sein. Der Mammutbaum macht authentisch, lässt aufrecht stehen. Kein Wind, kein Feuer, kein Wasser kann ihn aus seiner Verwurzelung lösen. Er hält allen Gefühlsausbrüchen stand und geleitet dich durch den Prozess des Feuers sicher hindurch. Sein unermässlicher Erfahrungsschatz aus 4000 Jahren Leben umhüllt mit tiefstem Vertrauen und verbindet mit dem Kosmos, der Quelle aus der wir schöpfen und neu manifestieren. AHO

Dienstag, 12. Juli 2016

Phönixprozess - 7 - Das Feuer


Nun treten wir im Phönixprozess in die zweite Phase ein. Wir betreten das Feuer. Wir betreten das heilige reinigende Feuer. Was alle Fäulnis von uns brennen möge, damit wir wieder in Wahrheit bis auf die Knochen gereinigt da stehen können für ein neues Leben im Licht.
Es gibt verschiedene Feuer und Wege durch das Feuer. Den Mammutbaum, den Condor oder das Feuer selber. Nun folgen drei Tage Feuerunterstützer. Heute das Feuer:
Feuer ist Leben. 
Zünde dich. Zünde deine Energie. Schütte Öl ins Feuer. Brenne lichterloh. Geh in die Aktion. Verbrenne Altes. Diese Energie ermutigt uns. Wahrheit und unsere Innere Stimme werden gehört und belebt. Wir lassen sofort raus, was wir fühlen und denken. Es brodelt wie Zündstoff in uns. Damit ich Platz für Neues finden kann. In seiner großen, Licht durchflutenden Energie umgibt uns das Feuer ganz und gar. Es verschlingt uns. Es brennt sich durch alle Poren und zerstört was ihm nicht standhält. 


Erbarmungslos und ohne Gnade verbrennt das Feuer alles Überflüssige, Wertlose und lange Überholte. Nichts bleibt übrig außer Schutt und Asche, dem nahrhaftesten Boden auf dem das Neue gedeihen kann. Übrig bleibt eine Klarheit für das Wesentliche. Übrig bleibt das Herz, die Seele, der Kern allen Seins ist unzerstörbar und bleibt plötzlich wie ein Rohdiamant übrig nach dem Feuer.
Ich möchte das mein Feuer im Hier und Jetzt brennt, anstatt in der Fäulnis der Vergangenheit zu verenden. Wahrheit ist immer Liebe. Wahrheit ist immer besser als die Lüge, die Blindheit oder das Nichts. Und die Wahrheit ist jedem Feuer standhaft. Nichts kann sie jemals verbrennen. Mit dieser Gewissheit kann ich in jedes Feuer springe, weil das was übrig bleibt immer immer besser ist als das was vor dem Feuer ist. Und wenn mein Leben voller Wahrheit und Liebe ist, passiert mir im Feuer nichts. Also rufe ich dich Feuergeister, brennt mich. Brennt mich. Brennt mich. AHO