Freitag, 5. Juni 2015

8 STILLE / HALTEN


Die Pyramide aus Atlantis als Kraft. Heilstrahl wirkt.
Ich halte still das Feuer um mich und lasse mich abbrennen.  
Transformation, Süden, Feuer, Stäbe, Manipurachakra/Nabelchakra
Schützer: Vater Sonne und die Drachen
Frühling: Umbauphase. Transformationsprozess.
Phönixprozess


Im Feuer ist Drachenzeit! Dies ist die größte Lektion und die größte Heilungschance gleichzeitig. Der Punkt an dem aktiv Wandel passiert und wir bekommen tausend Mal Chancen geschenkt in denen wir dies üben können: Im Feuer stehn und fühlen. Halten (und ich habe extra nicht aushalten gewählt, weil das Wort so negativ konnotiert ist) und Stille. Wenn uns so richtig fette Gefühle durchströmen sind wir mit den tiefsten Punkten und Wunden in uns verbunden. Genau in dem Augenblick, wenn uns der Wirbelsturm durchfährt, sind unsere Tore zum Unbewußten offen. Mit dem Bewußtsein darüber, dass mein Gegenüber gerade eine alte Wunde berührt, die schon ewig da ist, können wir es schaffen nicht auf unser Gegenüber zu reagieren, sondern in uns in die Stille zu gehen und den Wirbelsturm zu beobachten. dann reagieren wir auf das Gefühl und nicht auf den Auslöser. Und genau darum geht es. Das ist es, was unsere Gefühle wollen. Sie wollen, dass wir die alten Wunden ansehen, denn Ansehen IST Heilung. Mehr braucht es nicht, als Ansehen und JA sagen. "Wow, ich seh dich. Ich seh die riesen Gefühle, die da in dir sind, alte Wunde, ich sehe deinen Schmerz, deine Wut, deinen Ekel. Und ich beobachte dich jetzt. Ich bin da und schau mir an, wies dir geht. Du bist mein Gefühl, meine Wunde und ich nehm dich jetzt in den Arm und bin bei dir, bis du mir alles gezeigt hast. " So als würde uns unser Kind eine ganz schlimme Erfahrung erzählen. Wir sind Eltern unserer Wunden innen. Halten wir sie im Arm! Es ist sau schwer genau wenn einen Gefühle durchfluten nicht zu re-agieren nach Außen, sondern in den Beobachter zu gehen - deswegen bekommen wir auch vielfältigste Übungsmöglichkeiten, aber es geht. Und es geht immer besser, wenn man einmal den Dreh raus hat. Und ich spüre in jeder Erfahrung, die ich in Stille in mir durchgefühlt habe, liegt der direkte Wandel. Wir haben Zugang zu uralten Wunden in den Momenten, die sonst total verschüttet vor sich hinbrodeln. Und das sie relevant sind beweist alleine der Ausbruch eines Vulkans. Und das ein Vulkan ausbricht ist ein gutes Zeichen, eine beglückenswerte Chance. Wieviele spüren nichts mehr oder haben alles so tief verdrängt, dass sie nicht mehr dran kommen - also herzlichen Glückwunsch für jedes Gefühl, jeden Vulkan, jede Wunde die sich zeigt! In der Vipassanameditation komme ich diesem ansonsten fast zufälligem (von zugefallen... wie herbeigerufen) oder sagen wir besser unkontrollierbar wirkendem Gefühlsausbruch am nächsten. Wie oft sitze ich in der Mediation und es tobt ein Orkan durch mich. Darin liegt eine Übungsmöglichkeit die eine Heilung katalysiert und beschleunigt. Mögen wir alle das Feuer als Freund begreifen und seine Heilkraft in uns befreien. Drachenaho!

Dieser Schritt ist die Aufforderung sich mitten ins Feuer zu stellen. Dieser Schritt ist der eigentliche Wandel. Die 8, die Unendlichkeit, der Wechsel. Dieser Schritt ist weder laut noch aktiv. Dieser Schritt ist das Halten der eigenen Gefühle, still auf dem Meditationskissen. Es geht kein Weg an irgendeinem Entwicklungsschritt, einer Transformation oder Heilung vorbei, bei dem wir nicht lernen unsere Gefühle in uns zu fühlen. Es geht kein Weg am Stillsitzen vorbei. Ob wir es Meditation nennen oder anders ist so egal. Wir müssen lernen Wut in uns zu spüren, Liebe, Angst, Trauer, Schmerz – alle Gefühle gehören in uns und gehören in uns gefühlt. BEVOR wir irgendwie re-agieren. Jedesmal wenn etwas in uns hochkocht, gehören wir in die Stille.
Doch bisher haben wir uns immer weitergeschickt, sind über unsere Gefühle drüber gegangen oder haben anderen die Schuld gegebene und sie angeschrien, angemeckert, mit ihnen diskutiert und gefordert, dass sie sich ändern sollen, wir sind weggegangen, haben hochgerechtfertigte Argumente gefunden – unser Kopf ist schlau, er findet für jede Variante, für jede Richtung eine Begründung. Ich glaube meinem Kopf kein Wort mehr. Wir können uns Jahrelang mit dem aufzählen von Begründungen, warum der Andere Fehler gemacht hat aufhalten-  der Kern hinter allem ist immer eine Gefühl. Und es wird sich solange weiterinszenieren, bis wir endlich das Gefühl ansehen. Wenn meine innere Stimme wieder an zu diskutieren fängt, halte ich sie an und frage sie „Was willst du eigentlich? Was ist los, warum meckerst du so, warum willst du unbedingt diskutieren und rechthaben?“ Dieser Anteil schaut mich dann mit großen Augen an und dann bricht alle Kontrolle zusammen und meistens weint dieser Anteil dann. Er hat sich zusammen gerissen und wollte weiterfunktionieren, durchhalten. Wenn ich diesen Anteil dann in den arm nehme, spüre ich seine Härte, sein Halten, seine Verspannung. IN meinem Arm wird dieser Anteil weich, mit meiner Liebe kann mir dieser Anteil zeigen, was wirklich los ist. Dann erzählt er mir die Verletzung, den Schmerz, das Ungesehen sein, das Übersehen, das falsch verstanden werden. Hier an dieser Stelle beginnt mein aktives Handeln in mir. Ich will gesehen werden, dann bin ich es, die mich als erste sehen muss. Ich will das die anderen sich Zeit für mich nehmen, dann bin ich es, die sich hinsetzen muss und sich Zeit für mich nimmt. Die Anderen machen mich nach, behandeln mich genauso, wie ich mich behandle. Ich kann noch soviel innerlich und äußerlich diskutieren, zetern, meckern und schimpfen. Ich kann mich prügeln und trennen, bestrafen und weglaufen – die Anderen werden nicht aufhören mich zu imitieren. Wenn ich möchte, dass sich mein Außen verändert, kann ich nur mich INNEN verändern. Ich kann voran gehen, mich lieb haben, mich achten, mir zuhören, mir vergeben, meine Weisheit erkennen, auf meine Weisheit hören!!!! Ich kann mich richtig verstehen. UND all das kann ich nicht wenn ich rumlaufe und zu funktionieren versuche. All das fängt still in mir an und der beste Platz ist ein Meditationskissen oder ein Platz im Bett, in der Badewanne, in der Dusche – im Park. Es geht um eine Zeit am Tag und zwar jeden Tag, die ich mir schenke. Und in dieser Zeit gehe ich nach Innen, gehe ich auf die Suche, was in mir gerade los ist. Ich suche mein Inneres Kind, ich suche den Schmerz auf, ich suche die Wunde auf, ich suche die Körperstellen auf, in denen es gerade eng ist, verspannt oder zeiht und drückt. Ich frage all diese inneren Anteile, „Was ist los?“ Sie reden mit uns. Meine Hand, mein Knie, meine Gebärmutter, mein Penis, meine alte Erinnerung, sogar der wirbelnde Kopf, der innere Nebel, die Ablenkung, das Wegrennen – egal, was uns in den Sinn kommt, wir können fragen, was dieser Teil uns sagen will. Damit brechen wir die alten Muster auf. Wir sind die ersten, die sich dann um uns kümmern. Diese Aufmerksamkeit, die wir uns mit diesem Schritt schenken ist Licht. Das ist Selbst-Liebe. Dieses Licht erleuchtet – dieses Licht bringt Liebe in die Situation, in den Körperteil, in den inneren Anteil und das verändert alles. Mit dieser kleinen Übung, die wir jeden Tag machen, verändern wir unser Leben in großen Schritten.
Das hört sich so leicht an, vielleicht sogar albern dieses kleine Theaterspiel, was man in sich macht – doch in Wirklichkeit ist dieser Schritt der mutigste, der tiefste und schwerste. Wenn die Wut in uns hochkocht, nicht zu agieren, sondern mich still hinsetzen, sie nicht schlucken oder verdrängen, sondern in mir toben zu lassen, sie genau zu fühlen – das erfordert Disziplin, Durchhaltevermögen, Standfestigkeit. Doch das Ergebnis dieses Feuers ist es, was mich zur Drachenreiterin werden ließ: ich finde unter den Gefühlen soviel liebende Wahrheit, soviel Verbindung, soviel Vergebung und Freiheit, wie ich es nie zuvor fühlen konnte. Mich erreicht jedes Mal immer noch und noch die Übelkeit des Widerstandes gegen diesen Schritt. Die Angst, dass mich das Feuer, meine Gefühle töten könnten ist jedes Mal da. Ich sehe die Fatamorgana des Tores vor mir. Ich überwinde den Ego und seine ganzen Argumente, weil ich mich in mir in meiner Wahrheit erleben möchte. Mit Schmerz, mit Leid, mit Wut, mit Hass, mit Neid, mit Eifersucht, mit Konkurrenzkampf, mit Krieg, mit Mord, mit aller Opfer und Täterschaft, die in mir tobt. Wenn ich mich wage, dieses Feuer in mir zu fühlen, dann kann ich den Augenblick erleben, indem es abgebrannt ist und dann kann ich wieder die Frage stellen „Was ist hier drunter, unter dem loderndem Gefühl? Was brauchst du Anteil darunter von mir? Was bringst du mir mit? Was ist deine Erkenntnis, sag sie mir bitte.“ UND ich staune jedes Mal über z.B. den Teil der Erinnerung der sichtbar wird, den ich schon ganz vergessen hatte und der hier einen Zusammenhang findet und damit Frieden und ein zu Hause. Ich lerne durch diesen Schritt die Brücken in mir schlagen zwischen meiner Erinnerung und dem heutigen Leben. Ich lerne mich verstehen, warum so empfindsam bin an dieser oder jenen Stelle, warum ich da gleich die Tür zu schlagen und anderer Orts so lieben kann. In der Stille lerne ich ICH sein. In der Stille lerne ich durchlässig werden. In der Stille bin ich gehalten. In der Stille kann ich den heilgen Strahl Atlantis empfangen. 


In der kristallenen Pyramide dieser alten Zeit waren wir verbunden in einer Energie. Am Boden dieser Pyramide saßen wir in Meditation, vereint in einer Kraft, die sich in der Spitze der Pyramide sammelte. Dunkelheit wurde mit dem gebündelten Lichtstrahl dieser Kraft sofort gewandelt in Licht. Der Fokus dieses Heilstromes transformiert im Angesicht. Die Manifestation der Heilung ist direkt. Zeit und Raum sind aufgehoben. Höchste göttliche Hilfe steht uns mit diesem Heilstrom zur Verfügung. Im Innern dieser Pyramide ist Stille. UND nur ein einziger Augenblick dieser Stille ist nötig um alle Verwirrtheit, um allen Schmerz, um alles Leid aufzuheben und wieder ins rechte Licht zu rücken. Diese Pyramide ist überall und wir können uns dem Lichtstrahl anschließen, ihn in unser Feld holen. Über das Kronenchakra tritt er ein und fließt durch uns hindurch. UND er beleuchtet alles, was er berührt.
Ich ging einst durch diese Halle durch den Mittelgang zum Portal. Ich sah in den Meditierenden Gesichter die ich aus diesem Leben kenne. Sie lächelten mir voller Stolz zu. Ich war gereinigt im Licht dieser Pyramide. Meine Zeit war gekommen das ich die Welten durchschreiten durfte. Ich war auserkoren eine Weltenwanderin zu sein. Ich war so glücklich und stolz. So voller Vorfreude und Neugierde. Ich stand an den Stufen des Portales, unter mir das weite endlose Nichts. Am Portal wartete mein Drache, aus wieder anderen Zeiten war er mein Begleiter. Ich war auserkoren Drachenreiterin zu sein, weil ich den Gang durchs Feuer überlebt hatte. Weil ich mich hingegeben hatte den Flammen die mich neiderbrannten bis auf die Knochen. Der Kristallkörper, meine Struktur blieb mir und das Licht baute mich neu. Nun war ich soweit nach endloser Stille und Meditation. Ich stand am Portal und hier an dieser Stelle wartete meine größte Prüfung: ich wusste ich würde im Sprung alles vergessen was ich wusste und wer ich bin – wer ich eigentlich bin. Eine Hohenpriesterin, eine Königin, eine Auserwählte. Ich würde alles vergessen, wenn ich dort auf der Erde aufschlage. Ich wusste, ich würde in eine Art Ungewissheit springen und es wäre meine Aufgabe, die größte Herausforderung des Daseins alleine zu meistern. Das Wiederfinden des Urvertrauens aus mir selber heraus. Das Wiederfinden der unendlichen bedingungslosen Liebe in mir, in meinem Herz und durch mich hindurch mit allem WasIST. Und ich sprang. Ich sprang im Gewahrsein, dass dies meine größte Prüfung ist. Mein Drache ist allzeit an meiner Seite. Als ich hier eintauchte in diese Inkarnation mit dieser Aufgabe im Gepäck dieses Leben zu meistern mit all seinen Herausforderugnen vergass ich meine Heimat und nach meiner Kindheit konnte ich sogar meinen Drachen nicht mehr sehen. Wir alle sind hier auf diese oder andere Weise hergekommen. Wir vergaßen unsere Heimat, wer wir wirklich sind, welche Kräfte uns inne wohnen, wir vergaßen unsere Königreiche, unsere Priesternschaft, unser heiliges Wissen, unsere Drachen, Einhörner und andere Weggefährten, wir vergaößen unsere eigene Göttlichkeit. Und wir vergaßen warum wir uns aufgemacht haben dieses Leben auf diese Weise zu wollen. Wir vergaßen mit welcher Vorfreude wir uns in dieses Abenteuer hier auf der Erde warfen, wir vergaßen die Neugierde, die Freude über die Herausforderungen. Wir vergaßen, was unsere Lektion war, warum wir uns genau dies hier genauso ausgewählt haben. Warum wir hier reingesprungen sind in dieses Leben. Wir alle sind die hier auf der Erde leben sind Weltenwanderer, Drachenreiter, Königinnen, Forscher, Hohenpriester, geheilte göttliche Kämpfer und Liebende. Tiefste größte Liebesfähigkeit ist jedem von uns inne. UND diese Wahrheiten über uns, die können wir wiederfinden im Feuer, in der Stille dieser Pyramide. Jeder von uns trägt die Fähigkeit von Erleuchtung, bedingungsloser Liebe und Heilung in sich. Mit diesem Schritt können wir sie uns Stück für Stück wiederholen in unser Gewahrsein. Mögen wir den Mut des vorherigen Schrittes nutzen. Mögen die Disziplin, die Ausdruck unsere Selbstliebe ist, uns stützen. Möge die Leichtigkeit und Verbindung mit den anderen Menschen uns locken. Mögen wir Stille einkehren lassen. Mögen wir uns halten, in unendlicher Liebe. AHO. 


Gehalten durch den starken Drachen, getragen an einen einsamen Ort finde ich mich mitten im Feuer wieder. Ich dachte immer es wäre tosend und laut, aber hier ist STILLE. Ich zünde den achten Schritt. Ich zünde die Stille, das Halten der Gefühle in uns. Das auf und ab der Gefühle, ich spüre wie sie kommen, auflodern und abklingen. Hier gegenüber dem Ziel, was ich vor Ewigkeiten zündete, finde ich mich wieder. Hier gehalten in der Heilpyramide von Atlantis finden wir die Kraft alle Gefühle, die unseren Körper hier auf Erden blockieren zu fühlen. Schmerz, Ekel, Widerstand, Mordgelüste, Rache, Neid, Eifersucht – alle diese tabuisierten Gefühle kommen dann nach und nach hoch. Hey all ihr Kräfte dieses Kreises, erinnert uns ab jetzt jedes Mal daran, wenn uns Gefühlsvulkane durchfluten, dass dieser Ort existiert, dieser Ort der Stille, indem ich sicher geborgen bin. Hier in der Pyramide Atlantis, in tiefer Meditation haben wir einen Ort, wo wir friedlich und still jedes Gefühl, jede Energie durch uns hindurchfließen lassen können. Zeigt uns, dass wenn wir die Kanäle öffnen und den Widerstand aufgeben, jede Energie frei durch uns hindurchfließt. 90 Sekunden dauert es dann, bis uns ein Gefühl völlig durchfühlt, geheilt uns durchflutete und wir wirklich frei sind. Auf diese Weise kommen keine neuen Blockaden und die Alten lösen sich nach und nach aus unserem Körper bis wir völlig frei sind. Hochheiliger Schritt, geliebtes Atlantis, erinnere uns jeden Tag an deine Existenz. YYY korrigiert.

Folge dem Ruf der Ruhe im Sturm.

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