Freitag, 19. Februar 2016
Dienstag, 26. Januar 2016
Aktivierung des Heilnetzes über Berlin: 5. Schritt
Der
fünfte Schritt: Die Selbstverantwortung
21. Januar 2016
Selbstverantwortung ist ein großer Schritt, wenn er in aller
Konsequenz gegangen wird. Ein Schritt der unser Leben, das Denken, das Handeln
und Sein tiefgründig verändert. Da bleibt kein Schuldgeben, kein Opfer, kein
Ausweichen der eigenen Täterschaft / dem eigenen immer währenden Tat schaffen
übrig.
Demut fällt mir als erstes ein. Da ist nichts
Kleinmachendes oder Unterwürfiges dran, sondern der Mut steckt darin. Der Mut
sich selber zu stellen. Mut so zu leben, dass wir eine Antwort auf unser Herz
sind – nicht eine Antwort auf Ansprüchen, Forderungen oder Ideen im Außen.
Selbstverantwortung ist meine Antwort auf mich.
Wir sind Schöpfer unseres Lebens. Wir sind Regisseure und
100% selber verantwortlich für alles was uns begegnet. Da gibt es keine
Ausnahme, kein Schicksal, kein Außen was mich Opfer sein lässt. Das kosmische
Gesetzt „Innen wie Außen“ wirklich angewendet bedeutet, dass ich alles mit
meinem Denken im Innern erschaffe. Den Krieg genauso wie andere Gewalttaten,
die mir begegnen, wie den Mann, der mich vergöttert und die Kinder, die mich
lieben. Den schimpfenden Nachbarn, wie die liebevoll haltende Freundin. Wir
reden hier von Spiegelungen. Außen ist ein exaktes Abbild unserer Innenwelt.
Wenn wir nicht wissen, wie es uns gerade wirklich Innen geht, brauchen wir uns
nur einmal langsam im Kreis drehen und beobachten, was uns alles begegnet,
genauso fühlen wir uns gerade. Vielleicht ist da Stille, Wohlwollen, bunte
Blumen und nette Menschen oder da herrscht Krieg in uns, eine Stimme, so viele
Stimmen in uns, ganze Länder und Gruppen in uns, die uns immer wieder Maß
regeln, schlagen, uns von hinten hintertück abstechen, mitten ins Herz, da ist
Verrat und Bombem die niederfallen und Unschuldige töten. Oder beides ist
gleichzeitig da. Häufig ist es besonders die Herzstimme, die sanfte, zur Ruhe
rufende Stimme oder die Stimme, die uns auffordert endlich unsere Komfortzone
und schlechten Kompromisse zu verlassen – die wir unerbittlich zum
Schweigen bringen. Wir treiben uns an, mit Peitschen, um noch länger und mehr
zu leisten. Wir schicken unsere inneren Kinder in den Krieg. Wir kontrollieren
unsere Fülle mit Diäten, anstatt unseren Reichtum genießen. Oder die andere
Seite, wir legen modrige Tücher dichten Nebels aus giftigem bunten Spaß über
unsere Wunden und tun so, als würden wir darunter nicht sterben vor Schmerzen.
Wir lachen laut, ob wohl der Nacken schmerzt und wir schon lange nicht mehr
können. Wenn wir genau hinschauen, wie wir uns innerlich verhalten uns selber
gegenüber, wenn wir den Mut aufbringen unser tägliches inneres Spiel mit uns
selber zu sehen, dann wundert es nicht mehr, was wir im Außen erkennen. Was die
Nachrichten täglich melden. Wir kennen es alle aus unserem Inneren.
Und das ist eine gute Botschaft! Den Krieg in den anderen
Ländern können wir von hier nicht stoppen, nicht mal den Partner, der uns
betrügt oder die Mutter, die uns übersieht. Aber in uns, da können wir diese
Anteile, die Krieg in uns machen, dort wo wir uns selber betrügen und
übersehen, dort können wir in uns etwas ändern. Wenn wir in uns die einzelnen
Anteile erkennen, können wir mit ihnen reden, sie trösten, sie er-hören, sie
halten und lieben mit dem erwachsenen Anteil in uns – in dem wir das tun,
er-wachsen wir sozusagen. Das hört sich so klein an, so unbedeutend, aber das
ist es nicht – das ist echte Friedensarbeit. Das ist tiefe Transformation.
Indem wir in uns Frieden schaffen, können wir Kriege verhindern – wer etwas für
den Weltfrieden wirklich tun möchte, der setzt sich still auf sein Kissen und
liebt sich selber erstmal gesund. Der stoppt den Krieg, den er in seinem Innern
führt. Den Krieg zwischen Herz und Denken.
Lieben ist die Antwort. Ich antworte mir selber mit Liebe.
Ich kann mir auf meinen Fehler mit Liebe antworten.
Ich praktiziere diesen Weg, wie ein inneres Puppenspiel.
Ich übe das täglich, dauernd. Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Raunzt mich in der Straßenbahn jemand an, dann suche ich in mir den Anteil, der
mich gerade innerlich anraunzt. Und ich frage, „hey, was ist wirklich los, was
brauchst du?“ Und der Anteil antwortet, dass er Angst hat oder nicht gesehen
wird. Und dann nehme ich ihn innerlich in den Arm. Ich bin Mutter, Vater,
liebende Versorgerin all meiner Anteile in mir. „Heyhey, ich hab dich so lieb“,
sag ich mir dann. Und ich weiß, dass ich gute Arbeit in mir geleistet habe, wenn
mir plötzlich jemand ein Kompliment macht in derselben Straßenbahn. Nein, nicht
alles ist so leicht entdeckbar und heilbar, wie ein meckernder Anteil in der
Straßenbahn – doch es lohnt sich so sehr diese innere Arbeit. Mit etwas Geduld,
Nachsicht und der Neugierde auf alles was ist, finden wir uns zwischen all
unseren Anteilen in uns bald gut zurecht. Diese Heilarbeit ist eine
produktivere Beschäftigung mit den Phänomenen des Außen, als wenn ich mich über
die Anderen ärgere. „Das ist mir zu anstregend.“ höre ich oft, doch die
Energie, die wir in Wut auf andere investieren oder in die Aufrechterhaltung
des „ich hab aber Recht, der andere hat Schuld“ ist wesentlich größer als diese
innere Forschungsarbeit. Und nein, das heißt nicht, dass der Andere eine Marionette
meines Spieles ist – er hat seinen eigenen Prozess und ja, es gehört auch die
Grenze ins Feld – doch es nützt uns nichts, wenn wir bemerken, dass wir immer
wieder und wieder den gleichen Phänomen begegnen – wenn wir immer wieder
ungerecht behandelt werden, verlassen oder vom Kollegen übervorteilt werden,
vom Chef, der Liebsten oder dem besten Freund übersehen werden – wenn wir schon
hundertmal uns geärgert haben, liebevoll geredet haben oder sogar wütend die
Meinung gesagt haben – den anderen genau erklärt haben, wie wir wollen, dass
sie sich verhalten und dennoch begegnet es uns im Außen immer wieder und wieder
– dann ist der Zeitpunkt da, dass wir die Strategie ändern und innehaltend bei
uns schauen, wofür wir diese Wiederholungen brauchen. Es soll weh tun, damit
wir hinschauen und UNS verändern. Und dieser Schritt ist unsere eigen Erlösung
aus der Schuld, aus Schuld geben, aus Rechthaberei, aus Widerstand und
Verhärtung. Dieser Schritt bedeutet Freiheit, das Wiedererlange der Eigenmacht.
Ich habe es in der Hand und ich besitze die Fähigkeiten meine Realität zu
verändern, indem ich mich ändere.
Ich sitze auf der Mülldeponie Arkenberge. Im Norden Berlins
zünde ich den 5. Schritt. Selbstverantwortung. Welch passender Platz auf den
Überresten unserer hochgeredeten Zivilisation. Ich trage die Verantwortung für
diesen Müllberg. Und da sitze ich nun. Weiß um das Gift, was in die Erde
sickert, um die vielen Folgen meines Daseins. Weiß um die dichten Nebel, mit
denen ich das gerne verdränge. Selbstverantwortung.
Arkenberge, Schritt 5 |
Ich hab gut vorgesorgt mit Schlafsack und dicker Isomatte.
Die Luft ist eiskalt im Schnee, hell und dennoch zart streichelnd.
Mutter Erde nimmt unseren Dreck und verwertet ihn,
irgendwann, wieder in neue Natur. Das ist die Antwort auf uns selbst. Irgendwann
wird sich auch unser Müll in uns selber beantworten. Vielleicht nicht in diesem
Leben, vielleicht doch. Wir sind genauso vergänglich, jeder einzelne und unsere
ganze Spezies. Irgendwann werden wir gehen. Mutter Erde nimmt immer neue
Gestalten an und wird sich verändern, wird antworten. Dieser Schritt ist die
Spiegelung des Freien Willens unserer Spezies. Genau hier entscheidet sich, ob
ich Opfer/Täter bleibe oder Schöpfer bin. Selbstverantwortung ist die größte
Freiheit, die wir uns schenken können. Ist Weg bei dem wir endlich auf eigenen
Beinen stehen. Auf dem ich sehend werde. Dieser Schritt ist Mut und Treue.
Individualität bei gleichzeitiger Verbundenheit.
Dieser Schritt ist die Aufgabe von Manipulation. Die
Aufgabe jeglicher Kritik und Lob. Die Aufgabe von Schuld und Beschuldigung.
Dieser Schritt ist Übernahme der Verantwortung von ALLEM was in mir ist. ALLEM
was mir passiert.
Heyhey, ich rufe dich Heilnetz über Berlin. Ich rufe den
5. Schritt ins Feld. Mögen wir alle die Freiheit und den Frieden finden, die
einhergehen mit diesem Schritt. Mögen wir den Mut finden und
Selbstverantwortung leben. Treue, Liebe und Ehrlichkeit. Mögen wir aufstehn für
uns selber. AHO. Hey all ihr guten Geister, ihr Lichtwesen und Helfer. Steht
uns bei, denn der Schritt ist groß und mutig für uns Menschen.
Die Sonne kommt hervor und der Schnee glitzert in allen
Regenbogenfarben, in den Farben der Freiheit, als würde Elfenstaub unsere Erde
überziehn.
Lavendel räuchern. Gnade, Liebe, Entspannung, Loslassen und
Hingabe steckt darin.
Heute, wo ich dies hier schreibe, steht in der Tagesbotschaft
von Robert Betz: „Erwachen heißt erwachsen werden und aus den Schuhen des
Kindes aussteigen, das wir einmal waren. Es heißt, unsere Eigenverantwortung
für unser ganzes Leben übernehmen. Solange wir dies nicht tun, bleibt diese
Welt ein Kindergarten.“ Schön gesagt, AHO.
Zwischen dem 21. und heute liegt noch eine weitere
Erfahrung mit dem Thema Selbstverantwortung, die ich teilen möchte: Das
DrachenErwachen Seminar von Andreas Krüger und Daniela Donnerherz.
Im Drachen, in meinem Drachen steckt die Kriegerin, die
unerbittlich ihre Jungen beschützt, gleichwohl wie die zutiefst liebende
Mutter, zärtlich, voller Hingabe und die wilde Lust auf Sex. Im Drachen vereint
sich, was in uns wohnt. Die Wildheit mit der Zartheit. Berührbarkeit, Mut mit
Schüchternheit, weinen, schreien, küssen und alles gepaart mit der Anmut von
Größe.
Vergiss nicht mehr, wer du bist, flüsterte mir die große
Drachin. Noch nie habe ich mich so beschützt gefühlt, wie unter ihren Flügeln
als sie all meine bösen Träume wegbrannte mit ihrem tosenden Feuer. Drache ist Schutz, Reinigung und gurrende Liebe. Und ich kann brüllen. Und das ist gut so.
Ich bin Drache, ich bin Königin, ich bin Frau und Geliebte,
Mutter, Kind und Schwester. Ich bin sogar Bruder und Mann. Ich bin Göttin,
Priesterin und Heilerin. Ich bin ich, genauso wie ich bin und alles darf sein
wie es jetzt ist. Genau jetzt. Und jetzt. Und jetzt... und ich bin es wert. Ich
bin es mir wert!
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Foto: Julia Windt |
Nina Schmitz, 26.Januar 2016
Sonntag, 10. Januar 2016
Aktivierung des Heilnetzes über Berlin: 4. Schritt
21.12.2015 Wahrheit, Herzenstreue
Heute ist der 10. Januar und es spricht nicht von ungefähr, dass ich erst heute diesen Post schreibe.... mit dem 4. Schritt begeben wir uns in unsere Schatten. Die Schatten... im Winter, im Norden - ich dachte ich wüßte schon, wie das geht mit den Schatten und das darin die Perlen liegen, Pustekuchen! Wie jedesmal aktiviert solch ein Schritt auch alle persönlichen Themen, die in Resonanz mit dem Thema stehen, noch ungelöst - im Schatten liegen - und mich hat´s umgehaun in den letzten Wochen. Ich war so krass konfrontiert mit meinen Selbstzweifeln und Verleugnungen, schön gespiegelt durch Angriffe im Außen, die identisch waren mit den Stimmen in mir. Ich war schon dabei mal wieder die Koffer zu packen, geduckt, gedemütigt mich der schreienden Stimme hingebend, meinen Schwanz einzuziehen. Wie oft schon habe ich in diesem Leben meine Koffer gepackt oder mich rechthaberisch gestritten bis alles kurz und klein gehaun war. Es stand fest, ich wollte diesmal nicht in den Krieg ziehen und abhaun wollte ich auch nicht und so blieb ich sitzen. Ich hatte den Punkt schon vor langer Zeit überschritten wo ich gedankenlos die alten Muster hätte aufleben lassen können. Die Rauhenächte waren meine Rettung. 12 Tage meditieren, still halten und mich tragen, fühlen und aufmerksam beobachten, hinterfragen und noch tiefer fühlen. Ich hatte die Wahrheit aktiviert und die Herzenstreue und sie wollte ans Licht. Und sie kamen. Die Wahrheit ist Liebe und die Herzenstreue ist, das Aufgeben der Selbstzweifel. So einfach und so schwer. So menschlich. Es ist unsere Pflicht die Spere und Messer der Zweifel, der Schuldzuweisung, des Selbsthasses aus uns herauszuziehen. Sobald wir das beherzigen, sind wir zurück im Paradies - aus dem wir eigentlich nie weg gingen. Im Erkennen dieser Verleugnung liegt alles.
In jedem Angriff dem wir ausgesetzt sind, gerade in den ungerechten und uns beschuldigenden Vorwürfen der Projektionen Anderer, spiegelt sich die Art, wie wir mit uns selber umgehen. Wir verleugnen unsere Stärke, unsere Talente, unsere Wahrheit, unsere Liebe - unser gutes Herz. Wir beschimpfen uns innerlich, drohen uns, drängen uns, beschuldigen uns, glauben uns selber nicht, usw...
Der Weg heraus ist nicht der Krieg im Außen, nicht der Streit, die Argumente, nicht das Überzeugen des Gegners. Der Weg heraus ist das Senken der Waffen in uns gegen uns selber. Die Spiegel hören auf zu existieren, wenn wir sie in uns erlösen. Wir sind es, die zu uns stehen müssen, wenn wir Beistand ersehnen. Das und nur das sind wir unserem Herzen schuldig. Dann ist Treue.
Am 21. Dezember saß ich alleine am Alex. Es regnete, grau und kalt wars. Ich hatte Nackenschmerzen und fühlte mich wie ein Nichts, ein Penner, der wertlos ist. Wunderbar, welch Urteil ich in mir gegen Penner habe, tief verwurzelt, obwohl ich auf den Streifzügen der Obdachlosenhilfe so oft schon das Gegenteil bewiesen bekam, halte ich hartnäckig an den dummen nachgeplapperten Sätzen fest. Wiedereinmal schimpfte ich mit mir. Wie gehe ich da mit mir um und merke es kaum, weil es so schnell in mir passiert, dass ich es genauso schnell verdränge, wie es aufblitzt.
Heyhey, ich rufe die Gnade, die diesem Schritt nicht umsonst gegenüber liegt. Hey Gnade, lass mich mir verzeihen. Hilf mir, mich lieben und achten.
Heyhey, ich rufe die Gnade, die diesem Schritt nicht umsonst gegenüber liegt. Hey Gnade, lass mich mir verzeihen. Hilf mir, mich lieben und achten.
Ich sollte nun nach Froh-nau fahren. Froh war was ganz anderes als meine Gefühle. Warum mache ich das ganze hier, alleine, drei Tage vor Weihnachten, alles stand in Zweifel. Wieso habe ich mich entsachlossen, diese Heilnetz geschichte überhaupt zu machen - Ich entdeckte nichts Schönes um mich, Plastikpalmen im Regen.... Ich fuhr mit der S-Bahn raus. Ich holte mir ein Stück Streusselkuchen mit Johannesbeeren. Dem Namen meiner Tochter, meiner Mutter und allen Großmüttern vorher. Dem Kraut, was Licht in die Dunkelheit bringt. Der Kuchen war so süß und sauer gleichzeitig, dass ich den Sommer in mir aktivierte. Ein erster Hoffnungsschimmer.
Der Stadtrandpunkt für die Aktivierung des 4. Schrittes, Nord-West, lag in einem kleinen Waldstück neben einer Baustelle. Es regnete immer noch. Die Tropfen auf meinem Schirm erinnerten mich an nasse Nächte in meinem geliebten Zelt. Ich holte meine Räucherschale und die Federn raus. Thuja - mögen alle Masken fallen und mit Liebe die Wahrheit ans Licht kommen. Weihnrauch und Rose. Ich betete laut und rief alle Geister, Engel und Helfer herbei. "Bitte helft. Helft mir in meiner Blindheit. Ich weiß, es ist nicht schlimm blind zu sein, wir sind es alle, das ist menschlich. Bitte helft dieser Stadt. Mögen alle Licht und Hoffnung sehen, mögen alle sich selber lieben, ihrem Herzen treu sein."
Die Bäume hingen voller Wassertropfen in denen sich das Licht spiegelt. Die Bäume hingen voller Tränen und in ihnen erhellte sich die Umgebeung durch die Lichtspiegelung. Möge in jeder Träne sich das Licht spiegeln. Mögen wir alle - auch die Traurigsten, die Verlohrensten, die Einsamsten wieder ihr eigenes Licht sehen. Bitte helft und gebt uns Licht. gebt der Stadt Licht, den Menschen, den Tieren, den Alten und Jungen, den Neuankömmlingen und den Uralteingesessenen. Gebt uns Licht und Liebe.
Die Bäume hingen voller Wassertropfen in denen sich das Licht spiegelt. Die Bäume hingen voller Tränen und in ihnen erhellte sich die Umgebeung durch die Lichtspiegelung. Möge in jeder Träne sich das Licht spiegeln. Mögen wir alle - auch die Traurigsten, die Verlohrensten, die Einsamsten wieder ihr eigenes Licht sehen. Bitte helft und gebt uns Licht. gebt der Stadt Licht, den Menschen, den Tieren, den Alten und Jungen, den Neuankömmlingen und den Uralteingesessenen. Gebt uns Licht und Liebe.
Fronau im Regen - Licht im Dunkel |
Ich bitte um Wunder - dafür ist Weihnachten doch da. Das Licht wird geboren am 21. und für die Christen am 24. in den Tagen der längsten Dunkelheit. Ich bitte um ein Wunder für jeden Einzelnen in dieser Sadt.
Im Schoße der göttlichen Mutter, tief im Dunkel der Erde, ist Ruhe. In der Dunkelheit ist Stille. Dort finden wir Schutz und Frieden und Trost und Umhüllung. Hey, Große Mutter, ich danke dir von ganzem Herzen für den liebevollen Ort hier im Dunkeln. Umhülle mich, jeden, diese Stadt mit deiner Urdrachenkraft und wiege uns darin behutsam. Gehalten im Hier und Jetzt gebären wir uns neu. Möge jeder sein Licht entzünden.
Nina in Fronau |
Thuja, Weihrauch und Rose sind die Räucherkräuter |
Mittwoch, 25. November 2015
13 Schritte im Schmetterlingsprozess
Der Schmetterlingsprozess beschreibt beispielhaft einen
Tranformationsprozess. Betrachten wir diese Metamorphose analogisch mit unseren
Erfahrungen aus eigenen Prozessen, können wir bestimmte Gesetztmäßigkeiten
entdecken, aus denen sich Herausforderungen und Hilfestellungen ergeben, die
jedem von uns den eigenen Prozess erleichtern. Während meiner
Metamorphose fand ich mich in Prozessen wieder, z.B. um Uhrzeiten an denen ich
niemanden um Hilfe bitten konnte oder die Scham war so groß, dass ich mich
nicht wagte jemanden davon zu erzählen. Ich spürte die Notwendigkeit
Selbsthilfetools zu finden, mit denen ich dennoch voran gehen konnte. Etwa zur
gleichen Zeit fiel mir der Schmetterlingsprozess von Norrie Huddle in die
Hände. Ihre Arbeit wird in soziologischen Kreisen sehr geschätzt. Ich entdeckte
gleich die Kraft, die mir dieser Prozess schenkte. Nicht auf gesellschaftlicher
Ebene, sondern auf meinem ganz individuellen Weg, bei meiner Transformation –
bei meiner Heilung. Mit diesem Prozess konnte ich meine Erfahrungen aus dem
„Kurs in Wundern“, meinen Ausbildungen und eigenen Therapien, mit denen vom Yoga und der Vipassanameditation zusammen
bringen. Ich begab mich auf eine Forschungsreise: Ich machte ein 60-tägiges Retreat im
Schmetterlingsprozesses. Dabei entdeckte ich 13 Schritte / 13 Richtungen / 13
Energien – die uns tragen und unterstützen auf dem Weg der Metamorphose.
Das Ziel meines Buches, meiner Seminare und der Gruppe auf
Facebook ist die Aktivierung dieser Schritte. Mit ihrer Hilfe gelingt die
Transformation leichter und wie die Millionen geschlüpften Schmetterlinge
beweisen, ist ihr Weg erfolgreich – machen wir ihn nach!
Wir haben eine Gruppe gegründet aus den Menschen, die meinen Jahreskreis besuchen. Sie soll dazu dienen, dass wir uns
gegenseitig unterstützen. Im Cocon wenn sich das alte System Raupe auflöst und
die neuen Zellen ihren Wachstum beginnen, verkennt das Abwehrsystem der Raupe
die neuen Zellen als Feinde und bringt sie um. Doch die Imagozellen tragen
nicht umsonst diesen Namen, denn sie folgen dem Ruf des Neuen. Sie wollen nicht
aufgeben, sondern sie lernen – sie steigen auf und bleiben ihrem Herzen treu – sie wollen fliegen, frei sein und sie werden
neue Wege gehen. Sie werden nicht gegen das alte System kämpfen, sondern mit
ihm – wenn der Angriff des alten Systems kommt, teilen sich die neuen Zellen.
Sie lassen einen Teil sterben im Kampf. Sie schenken diesen Teil dem alten
System als Nahrung zurück. Denn auch sie brauchen das alte System als
Nahrungsquelle – jede Zelle wird gebraucht und umgebaut. Der zweite Teil verbindet sich mit den anderen neuen Zellen. Cluster werden gebildet.
Zellklumpen entstehen. Unser Jahreskreis ist eine solche Gruppenbildung, ein Cluster.
Die Cluster entwickeln noch eine zweite wundervolle Eigenschaft: sie knüpfen Verbindungslinien untereinander,
Kommunikationsgeflechte und sie unterstützen sich dadurch gegenseitig. Das ist
was wir hier tun. Wir erzählen uns unsere Erfolge, inspirieren damit die
Anderen. Und wir machen uns auf unsere blinden Flecke aufmerksam, teilen Ideen
miteinander, wie es noch leichter gehen kann. Wir decken uns den Rücken,
reichen uns die Hände. Diese Metamorphose passiert in uns und
um uns gleichzeitig. Innen wie Außen. Wie die Imagozellen im Cocon bleiben wir
dran, machen weiter, vermehren uns, stärken uns, wachsen immer mehr – jeder so
wie er gemeint ist – und dann kommt der Tag an dem das System kippt – an dem
der kritische Massepunkt erreicht ist und das System weiß, was es ist. Die
Zellklumpen im Cocon begreifen mit einem Mal das sie ein Schmetterling sind und
in Windeseile bauen sich die Zellen um und werden Schmetterling.
Jede Zelle im System braucht sich selber genauso wie die
anderen Zellen. Jeder steht auf seinen eigenen Beinen, muss seinen Weg alleine
gehen und doch verbunden sein, gleichzeitig. Wir sind ein System, was nur
miteinander funktioniert. Und je eher wir das von den Schmetterlingen lernen,
desto schneller wird unsere Metamorphose voran gehen. Es geht um den Ausgleich
zwischen dem eigenen System und der Gemeinschaft. Der einzelnen Zelle und dem
ganzen Körper. Funktioniert ein Teil nicht, kommt das System aus dem
Gleichgewicht.
Die 13 Schritte sind eine Betrachtung einzelner Bereiche in
unserem System. Im Jahreskreis oder Wochenendseminaren lernen wir einen nach
dem anderen genauer kennen um sie dann im Gleichgewicht halten zu lernen. Je
besser wir das Gleichgewicht halten, die schwächeren Stellen gut unterstützen
und energetisch aufbauen, desto stabiler stehen wir in unserer Mitte und desto
schneller geh die Metamorphose voran.
Montag, 23. November 2015
Aktivierung des Heilnetzes über Berlin - 3. Schritt
21.11.2015 DIE DISZIPLIN - was für ein Thema. Wow. Was für eine deutliche, treffende Transformationszeit, die wir gerade im Innern wie im Außen beobachten können, inder ich nun die Disziplin aktiviere..... ok. Was sehe ich?
Krieg bringt noch mehr Krieg. Opfer verlangen Täter und Täter verlangen Opfer und diese Opfer verlagen wieder Taten, die wieder andere zum Opfer machen diesmal im Namen der Opfer, getarntes Täterdasein unter dem Deckmantel des armen Opfers. Jeder Täter fühlt sich als Opfer von seiner Seite und meint er hätte Recht. Und jeder einzelne von uns meint, er hätte den wahren Durchblick und wüßte wer jetzt tatsächlich Opfer ist und wer Täter. Gut und böse. Ist doch ganz logisch und klar. Jeder denkt er würde auf der Opferseite stehn und wäre damit auf der Seite der Guten und im Recht. Und schon werden neue Kriege geplant, kleine, große, länderübergreifend, innerfamiliäre, partnerschaftliche.
Solange wir diese Unendlichkeits-Schleife der Energie füttern, wird sie fortbestehen. Solange wir dem System der Polarität Energie schenken, wird es fortbestehen.
Wenn man eine Illusion mit einer Illusion beantwortet, kann sie niemals heilen.
Solange wir weiter der Energie von Illusion über Schmerz, Angst und Leid Aufmerksamkeit zollen, wird sie sich weiter manifestieren als Wahrheit in unserem Leben.
Die Aktivierung dieses Schrittes begann mit einer schamanischen Reise früh am morgen wenn der Kontakt mit der geistigen Welt am leichtesten ist - mir zumindest... Ich war, wie wir alle geprägt von den Bildern aus Paris, den Bildern aus den Kriegsgebieten, den Flüchtlingen auf See und hier im Flüchtlingsheim. Ich fragte mein Feld, was ich über Disziplin lernen soll und bat meine Spirits um eine Reise, die mir deutlich, bittebitte, sehr deutlich zeigt, worum es hier geht. Plötzlich fand ich mich wieder in einer Stadt im Regen und ich hörte Schüsse, Menschen schreien, Glas klirrte. Ich begriff, ich war in Paris, mitten in der Zeit der Attentate. Ein Mann mit einem Gewehr rannte auf mich zu. Er rannte weg von etwas, von seinem Tatort. Ich stellte mich ihm gegenüber. Ich hatte die Kraft einer Kriegerin und nahm ihm sein Gewehr. Ich schrie ihn an und zwang ihn anzuhalten und hinzuschauen auf all die Menschen, die er tötete. Er wollte nicht hinsehen, wollte fliehen und weiter töten. Ich sah plötzlich, dass von hinten eine riesen Tsunamiewelle mit seinem Schmerz kam. Deswegen wollte er nicht stehen bleiben. Er wollte rennen und töten, damit ihn seine Welle nicht einholte. Ich zwang ihn dazubleiben, ich tackerte ihn fest am Boden und zwang ihn dazubleiben, zu fühlen, was da kam. Wir wurden beide von seiner Welle erwischt. Sie fiel über uns zusammen in einem großem Chaos aus Gefühlen. Es waren furchtbare, grauenhafte Minuten. Wie im Schlamm wurden wir weggerissen und sahen die Bilder, die zu den Gefühlen des Morastes gehörten. Glühende Lava umhüllte uns. Es tat so weh. Wir sahen die Menschen auf der Strasse und in den Cafes, die starben und die Hinterbliebenen, die schrien vor Schmerzen. Verloren und machtlos. Er schloss die Augen, doch ich zwang ihn hinzusehen. Die Welle riss uns hin und her. Wir mußte uns festhalten an einem Baum, damit wir dablieben und die Bilder sehen konnten. "Schau es dir verdammt nochmal an." schrie ich aus aller Kraft. Da brodelte von unten eine neue giftige Suppe herauf. Heiß und unerbittlich kam ein tiefer Schmerz hervor. Er schrie. Ich konnte seine Kinder sehen, die zerrissen von Bomben in seinen Armen starben. Ich konnte sehen wie er zusah als seine Frau vergewaltigt wurde. Sein Schrei, sein Schmerz war so krass und herzzerreißend. Ich befand mich in seiner Hölle. Im gleichen Augenblick kamen die Bilder dieser, seiner Täter - ein Mann, der als kleiner Junge von einem Soldaten vergewaltigt wurde. Der auch schrie vor Schmerzen. Der Tsunamie ergriff uns beide so heftig. Die Bilder wurden immer blutrünstiger, immer brutaler, wie in einem Splatterfilm. Ich sah Tiere die aufgeschlitzt wurden, Kinder, Frauen, Männer, Alte, Junge, gehängt, geköpft, gequält - da war so viel Leid und Schmerz. Dieser Täter und ich, wir hatten uns zusammengekauert, ganz automatisch hielten uns in den Armen, hielten uns gegenseitig fest und weinten beide während all diese Bilder und Gefühle durch uns durch fluteten. Wer hat da was verdient? Ein nicht enden wollendes Grauen, dem wir zusahen.
In dieser Welle von Leid, Hass, Angst, tiefster Verzweifelung gab es keine Richtung der Gefühle, kein Ziel, kein wahr oder falsch - es tat einfach nur unglaublich weh. Jeder in dieser Welle wollte nur den Gefühlen entkommen, indem er mit blutrünstiger Rache davon rannte. So schnell, so krass vorwärtspreschend, dass er diesen Gefühlem entkam. Es war ihm egal, über wen er drüber rannte bei dieser Flucht. Wir, die wir nun am Boden hockten konnten die Opfer der Opfer sehen, kleine Kinder, die überrant wurden, deren Köpfe von dicken Stiefeltritten zermalmt wurden - niemand achtete auf sie, doch sie standen auf, ihre Schmerzen wandelten sich und sie wurden zu riesigen Dämonen, die ihre Wut rausschrien, um sich schlugen und dabei wieder andere Wesen töteten. So überlebten diese Wesen, ich konnte es verstehn und fühlen. Irgendwann wurd ich mir gewahr, dass ich nicht mehr umhergewirbelt wurde, sondern in Mitten eines Wirbelsturmes saß mit dem Täter aus Paris und um uns tobte die Hölle. Ich begann zu atmen, weinen, mitfühlen und atmen. Auch er. Ich streichelte seinen Kopf. Und mit jeder Streicheleinheit legte sich das Chaos um uns herum. Wie Asche, die hinabfällt. Es war als hätten wir den Raum gewechselt, die Ebene. In dem Raum unter uns war immer noch die Hölle mit dem Tsunamie. Wir hätten dort auch wieder hingekonnt. Sobald wir wieder in die Panik vor den Schmerzen-davon-rennenwollen verfallen, hätten wir uns wieder in diese Hölle gebeamt auf diese andere Ebene des Seins. Hätten dort verweilen können in der Starre eines hilflosen Opfers was zusieht oder in der Rage eines wegrennenden Täters, der sich versucht aus der Machtlosigkeit seiner Opfergefühle zu befreien. Wir hätten wieder schnell, schnell rennen können und wären wieder vor unserer Tsunamiewelle gewesen, die uns durch das ganze Leben scheucht. Alles kann immer wieder von vorne Anfangen. Wenn wir uns dort hin begeben. Das ist unsere Wahl.
Um den Raum zu verlassen mußten wir anhalten, fühlen, hinsehen - wir mußten einmal alle ansehen - die Täter, die uns unser Opfer antaten und ihr Opfer und deren Täter, usw. Wir mußten begreifen, dass wir hier in diesem Raum nichts ausrichten können - das es hier immer Opfer und Täter geben würde, Schmerz und Leid und Tod und Rache und Gemeinheit. Und Einsamkeit, abgetrenntes Dasein. Wir ergaben uns diesem Raum völlig, was uns in die Mitte, die Ruhe des Wirbelsturmes brachte. Wir verbanden uns, der Täter und ich, wußten plötzlich wieder - er der Täter und ich das Opfer - das wir gleich waren, aus dem gleichem Holz geschnitzt: Menschen eben. Wir waren Menschen, alle beide. Mit Fehlern und Gefühlen, mit Herz und Hoffnung.
Als ich hinsah, bemerkte ich, dass sich der Täter verwandelt hatte. Ich hielt plötzlich meinen Täter im Arm. Meine Stiefopa, der mich als kleines Mädchen geschlagen und sexuelle misshadelt hatte. Ich wich zurück. Wieder einmal stieg der Ekel in mir hoch, die Wut, die Ohnmacht mit der Frage, was wäre aus meine Leben geworden, wenn es dich nicht gegeben hätte. Ich hasse dich und ich will dich nicht. Ich will dieses Leben nicht. Ich will hier nur weg - und beinah wäre ich losgerannt, wie sooft..... Aber er flüstete "Bleib. Bitte bleib." ich schluckte und indem Moment erreichte mich meine Tsunamiewelle. Ich fühlte die Not meiner Kinder, die versuchte mir hinterher zu rennen bei meiner Flucht. Ich konnte nicht atmen so sehr tat das weh. "Es tut mir so leid." sagte er und legte eine Hand auf meine Schulter. Ich hörte die Tränen in seiner Stimme. Ich wußte, er spürte den gleichen Schmerz wie ich. Ich sah hinter ihm sein ödes Land, was er versengt hatte mit seinen Taten. All die anderen Mädchen, die er sexuelle misshandelt hatte, die Menschen, die er zusammengeschlagen hatte. Ich sah auch seine Täter, die ihm Gewalt angetan hatten und deren Wüsten und deren Täter udn deren Wüsten, usw. Ich wußte plötzlich das es keinen Sinn hatte, weiter zu flüchten und auch nicht hier mit ihm weiter zu verweilen. Ich wußte, auch ich hatte eine solche Wüste in meinem Rücken und ich würde sie nicht los in dem ich sie ignorierte und mich meinem Täter mit Wut und Rache zuwandte. Zu deutlich waren mir noch die Bilder des Attentäters aus Paris vor Augen. Und plötzlich war mir klar, warum ich gerade diese schamanische Reise am Tage des Zündung der Disziplin machte - ich drehte mich um und sah meine Wüste. Mein Schlachtfeld, was ich hinter mir zu lassen versucht hatte. Da waren meine beiden Töchter. Da war meine Familie, Freunde. Da war meine Kunst, verschüttet und versteckt, verschmäht von mir selber. Da war meine Heilkraft, meine Kreativität, mein Spaß, meine Leichtigkeit. Meine Lebensfreude. Irgendwo verschüttet unter all dem Müll lag alles rum, was ich bin und kann und habe. Und ganz weit hinten saß ein Mann, der auf ich wartete. Da waren viele Menschen, die auf mich warten. Da waren Trümmer und Dreck. Altlasten, giftiges Zeug, was meinen Weg versperrte. Ich stand da und mir liefen dicke Tränen die Wangen runter, weil ich soviel Zeit mit weglaufen verbracht hatte. Hier warteten Aufgaben auf mich und ich hatte mich vor ihnen gedrückt, mein Leben lang habe ich mich vor meinen Aufgaben gedrückt unter dem Deckmantel des Opfers. Ob es mir nun passte oder nicht, ob ich Karma für gerecht hielt oder nicht - ich war an dieser Stelle. Warum auch immer ich in diesem Leben, in diesem Land mit diesen Eltern und diesen Menschen um mich, mit diesen Fähigkeiten und Möglichkeiten geboren worden bin. Das hier ist mein realer, wahrer Punkt von heute. Das hier ist Fakt, ist das, was ich habe, was IST. Ich hatte die Hilfe meiner Disziplin verschmäht. Ich hatte ihre Klarsicht verweigert. Jetzt konnte ich das erste Mal das gesamte Feld, mein Feld erblicken. Es war alles da. Ich mußte sauber machen, Dreck wegschaffen (eine Stimme verriet mir, dass es hier keine Müllhalden gibt, sondern ich jeden einzelnen Stein, den ich hier finde und für Dreck hielt, umwandeln muss in einen guten tragfähigen Baustein meines neuen Hauses. Hier kann man nichts wegschmeißen und aus dem Auge aus dem Sinn funktioniert hier nicht - würde ich das versuchen, würde ich sofort wieder in meiner Hölle landen - das wäre meine Entscheidung.) Puuuuuh, ok. Ich atmete aus, stieg von meinem hohen Podest und krempelte mir die Ärmel hoch. Wasser, also die Gefühle fühlen wären mein Reinigungsmittel mit dem ich hier saubermachen könnte, sagte mir eine Stimme weiter. "Du wirst unter dem Schmutz deine Schätze finden und alles was brauchst um dort anzukommen." Ich schaute auf und sah, dass dort in der Ferne nicht nur ein Mann wartete, sondern dass all diese Menschen dort eine Party feierten. "Das ist dein Fest", sagte die Stimme "und nur darum geht es. Geh endlich auf dein Fest, nutze deine Disziplin damit du dort ankommst, das Gebiet dort drüben, wo du hinwillst nennt sich HIER UND JETZT."
Ich fuhr um zehn zum Alex, wie jedesmal wenn ich das Heilnetz aktiviere. Getragen von den Bildern meiner schamanischen Reise. Dort kam ich in meiner Realität an: es war niemand da, der mich begleitete. Es regnete, war kalt und die Richtung auf die schaute, (Nordwest) war diesmal keine schöne Kirche, sondern ein Baugerüst an einer alten DDR Platte. Bei den Seminaren hatte ich es auch schon bemerkt: wenn die Zettel am Boden liegen mit den 13 Schritten, dann bleibt der Platz auf dem "Disziplin" steht frei. Hingegen auf der "Gnade" oder der "Leichtigkeit" tümmeln sich die Menschen. Mir stiegen Tränen in die Augen. Ich konnte plötzlich die Disziplin als Anteil in mir sehen. Ein Anteil, der verachtet wird. Der zugern ignoriert wird, als unbequem, streng angesehen wird. Den wir meiden, dem wir ausweichen. Die Disziplin, also mein Anteil, stand plötzlich vor mir und weinte bitterlich. "Du verkennst mich total. Du begreifst gar nicht, dass ich dir schon sooft das Leben gerettet habe. Das ich dich antreibe, wenn du aufgeben willst. Das ich dir das Gute bringe, gute Nahrung, gute Bewegung, gute Übungen, die dich heiler machen. Ich bringe dir Sport, Kampfgeist, Durchhaltevermöge. Ich bringe dir Wissen und Wahrheit. Und immer wieder kämpfe ich gegen deine inneren Schweinehunde an. Und ich gebe nicht auf. Ich gebe dich nicht auf. Ich bin es, der dich immer wieder aufstehn lässt, der dir deine Visionen zeigt und dir Hoffnung schenkt. Ich bin dein Freund, einer deiner besten Freunde. Wenn du im Sumpf der Bequenlichkeit, der Ablenkung und der Verdrängung unterzugehen drohst, dann zieh ich dich an deinen Haaren heraus. Ich möchte endlich, dass du mich als das anerkennst, was ich wirklich bin." Ich begriff, dass solange wir von unserem Ego geführt sind, tun die Aktionen der Disziplin weh. Begreifen wir, dass sie uns in der Heilung und Selbstverwirklichung unterstützt, dann wehren wir uns nicht gegen sie, sondern lieben ihren Tatendrang. Der Schmerz liegt also nicht in der Disziplin an sich, sondern in unserem Widerstand gegen sie.
Danke, liebe Disziplin, dass es dich gibt. Das du mir sooft hilfst. So treu und unermüdlich. Das du so an mich glaubst und niemals aufgibst.
Und plötzlich ging die Sonne auf, also zogen die Wolken zur Seite. Ich fuhr mit der S-Bahn los Richtung Nordwest, Spandau und weiter zur Havel.
3.Schritt, Nordwesten von Berlin, Bürgerablage |
3.Schritt, Nordwesten von Berlin, Blick auf Havel |
Heyhey, ich ruf euch all ihr Kräfte, die diesen Schritt für Berlin aktiviert. Seid da und helft uns bei diesem Schritt die Disziplin auf unserem Weg als Verbündeten zu sehen.
Seija Kistin a hinta. Sei ku bei wana.
Die Disziplin ist unsere wahre Heilkraft.
Ich rufe euch, ihr großem Geister, löst unsere Widerstände vor der Tranformation. Macht und klar, macht uns sehend. Helft uns, dass wir erkennen, was unser Herz wirklich braucht, damit wir heilen und gebt nicht auf damit es uns jeden Morgen wieder und wieder zu sagen.
Aquahe sahi sinquentahe. Aquahe naku. Eiti ankatu.
Ich öffne das Feld von hier, von Außen hoch über der Stadt bis hin zum Alexanderplatz. Mögen sich alle helfenden Energien in diesem Feld aktivieren und über die Stadt verteilt allen Menschen, Wesen, Bäumen, Tieren auf ihrem Weg an der Seite stehn. Möge die Heilkraft, die inder Disziplin für uns freigegeben wird für jeden sichtbar und spürbar sein.
3.Schritt, Nordwesten von Berlin, Bürgerablage, Nina Schmitz |
Schwäne fliegen hoch. Eicheln keimen. Die Luft ist klar und milde.
Wenn unser handeln angetrieben ist vom Ego, dann ist Mangel, Angst und Zwang der Antrieb. Vielleicht führt dieses Handeln zu einem aufgemotztem Ego, aber nicht zum Erfolg. Es führt zur Überforderung und der Körper fordert ein Zuviel immer zurück auf die ein oder andere Weise. Wahre Disziplin bringt uns niemals in den Burnout oder in Magersucht - sie bringt uns zu uns zurück. Sie bringt uns in Bewegung, in den Fluss, in Gnade. Folgt nach Handeln Kummer, Frust, Schmerz oder körperliche Probleme, dann sind wir auf dem falschen Weg.
Disziplin heißt Loslassen allen Opfers.
Sinaokonow. Sinnaikonow. Sinaho ahino.
Schafgabe, Salz und Eibe sind die Kräuter. Aber bitte nur im freien Räuchern.
Abends bei der Verreibung gab es eine deutliche Aufforderung zur Auferstehung. Damit ist gemeint, dass wir uns in unserer Größe und Kraft zeigen sollen. Aufstehen. Jeder weiß um sein Tapas, um seine Aufgabe, die er an sich selber hat um sein Leben auf den richtigen Weg zu bringen. Es ist jetzt an der Zeit diese Weg ohne Umwege zu gehen. Die Disziplin hilft dabei, steht uns zur Seite. Es ist jetzt Zeit zum Handeln. Zeit zum Ärmel hochkrempeln und anfassen.
AHO.
Wer mehr über den dritten Schritt, die Disziplin, erfahren möchte, kann ds hier nachlesen: http://schamanin.ninaschmitz.de/2015/05/3-kontinuierliche-disziplin.html
Wer mehr über den dritten Schritt, die Disziplin, erfahren möchte, kann ds hier nachlesen: http://schamanin.ninaschmitz.de/2015/05/3-kontinuierliche-disziplin.html
Nina Schmitz, 23. November 2015
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Aktivierung des Heilnetzes über Berlin - 2. Schritt
ZIEL
Was für ein
wundervoller Tag gestern.
Der Tag begann aber
schon vor einer Woche. Bei mir kündigte sich dieser Schritt, das Ziel, richtig
kräftig an. Themen, die noch nicht bearbeitet waren und wegen denen ich mich
nicht traute ein (wie sagt Andreas immer) „ausverschämtes“ Ziel in mir zu
formulieren, kamen ans Licht – sehr spannend, dass das Unterbewusstsein
das Ziel so ernst nimmt und wirklich so tiefe Seelenarbeit forderte. Also nehme ich es auch ernst! Da zeigten
sich ne Reihe alter Begegnungen, in denen ich mich nicht für mich eingesetzte
und verlangten ein Nachlernen und Nachholen von mir. Da zeigten sich
Ungleichgewichte in meinem System, die wie schwere Brocken auf meiner
Schatzkiste saßen. Da konnte sich in mir kein Ziel zeigen. Ich musste erst
diese Rumpelkammer aufräumen bevor ich an die Schatzkiste rankam. Bevor ich
mein Ziel klar vor Augen sah. Sehr
spannende Woche.
Und darum geht es bei diesem Schritt. Wenn wir
unser Ziel klar fokussieren können, dann ist die halbe Miete gezahlt, dann ist
der Weg klar und dann geht’s „nur“ noch ums disziplinierte Vorangehen.
In der Meditation am
Morgen zeigten sich mir drei Pflanzen, die den Tag in der Räucherung
unterstützen wollten: die Kiefer
ganz vorne weg. Ihr Harz reinigt und vertreibt Trauer. Mit Nachdruck bringt sie
wieder Freude und Harmonie ins Feld. Die Beeren der Eberesche. Meine liebste Speise gerade, diese sauren Vitaminbomben.
Auch sie bringt Lebensfreude und Kraft, Abwehr zurück ins System. Leichtigkeit.
Sauer macht lustig ist mit diesem Baum garantiert. Und dann wollten die Misteln, die uns beim letzten Schritt am
Griebnitzsee vor die Füße fielen und die inzwischen getrocknet auf ihren
Einsatz warten, geräuchert werden. Die Verbindung in die Anderswelt, an unser Unbewusstes,
an die Kräfte des Universums wollten den Tag begleiten. Eine sehr spannende
Kombination. Als wir später durch einen Kiefernwald liefen um den Ort am
Stadtrand zu erreichen begriff ich wieder einmal, wie sehr die Energien
miteinander arbeiten und alles sich fügt.
Im Mayakalender fand
ich eine schöne Einstimmung für den Tag des 2. Schrittes:
Roter Rhythmischer Drache
Höchste Antriebskräfte neigen dazu
sich zu polarisieren.
Heute ist ein guter Tag, meine
Antriebskräfte in die Balance und
damit zur Wirkung zu bringen.
~ Das mütterlich Nährende sorgt
für Balance; Neues bekommt Zielrichtung! ~
KIN 201, der Rote Rhythmische Drache,
schafft auf der SECHS organisches Gleichgewicht und
balanciert über IMIX, den Roten Drachen, das Energiefeld der Welle aus. Dieser
mächtige Impuls von IMIX – der Weiblichen Göttlichen Urkraft – “gebärt” alles
Nötige, um die Schöpferkraft im Gleichgewicht zu halten. Wo das weibliche
Prinzip ausgeklammert wird, bekommt jeder Schöpfungsprozeß Schlagseite. IMIX,
der Rote Drache, nährt jedes Schöpferwesen und schafft Ausgleich. Mit Drache
SECHS beginnt der elfte Solare Zyklus, der Auflösungsprozesse unterstützt.
Bei all Deinem Intelligenzpotential erinnere Dich immer auch
an Deine weibliche Seite – an den Drachen in Dir. Sie ist Deine höchste
operative Schubkraft, ohne sie bleibst Du wirkungslos. Viele hoch intelligente
Zeitgenossen verkümmern zur Bedeutungslosigkeit, nur weil sie die Drachenkraft
– das Weibliche in sich – aus ihrem Leben ausklammern. Finde zurück zu Deinem Urvertrauen,
was bedeutet, daß Du alles, was das Leben für Dich bereithält dazu nutzt, auf
Deinem Weg voranzuschreiten.
(Quelle: http://www.maya.at/Kin-Info/Kin-Info-Index.htm)
Wir trafen uns wieder am Alex und suchten mit dem Kompass
die Stelle am Fuße des Fernsehturmes die Richtung Westen zeigt. Dort saßen wir geschützt
unter dem riesigen Drachenflügel des Fernsehturms auf einer Treppe und
räucherten. Wir riefen die wohlwollenden, helfenden Geistwesen herbei, die das
Heilnetz in diese Richtung halten wollen. Jesus, Maria, Engel und Krafttiere
kamen herbei. Eine große grüne Schlange. Krähen fliegen um die
Kirchturmspitzen.
Möge die Stadt die Kraft in der ihr innewohnenden
Integration erfahren. Nicht nur die deutliche Vereinigung beim Mauerfall ist
ein tiefgreifendes Energieereignis für diese Welt, schon immer war Berlin eine
Stadt in der sich Kulturen und kreative Richtungen vereinten. Berlin ist von
jeher eine Stadt in der sich alle zehn Jahre 1/3 der Bevölkerung auswechselt
(wir reden hier von einer Millionen Menschen). Integration und Gutes entstehen
lassen im permanenten Wandel kann man hier in Berlin wirklich gut lernen. Die
einen ziehen weg, die anderen kommen neu. Hier tummeln sich alle Weltreligionen
friedlich beieinander. Und nun ist das Thema wieder sehr aktuell mit der
Ankunft all der Flüchtlinge. Es ist wie die karmische Wiedereingliederung
verlorener Seelen. Kein Schreck vor Mangel sollte unsere Herzen berühren,
sondern eine Freude auf all die Schätze und die Fülle, die diese Menschen uns
bringen. Nicht die materiellen, sondern die Kraft, die Ideen. All diese
Menschen sind Menschen, die den Mut hatten ihre Komfortzone zu verlassen und
die lange gewandert sind um hierher zu kommen. Diese Energie wird uns gut tun,
wird uns alle fluten. Wenn sie wieder bei Kräften sind, werden sie diese
Erfahrungsschätze mit uns teilen.
Es ist karmisch ein gutes Zeichen, dass nun die Menschen,
wiedergeboren oder nicht, zurückkommen in unser Land nachdem hier so viele
gemordet wurden. Über vier Millionen Menschen ließen damals ihr Leben. Mehr als
diese ganze Stadt an Einwohnern hat. Ein Teil wurde in der ersten
Integrationswelle in den 60ern zurückgeführt, nun sind wir soweit, dass wir die
anderen empfangen können. Es ist ein gutes Zeichen und eine große Chance für
uns alle auf dem Weg die Dualität zu verlassen.
Und ich wünsche dieser Stadt, dass sie die Schätze dieser
Integration von Menschen, von Energie positiv erlebt. Das wir den Wachstum im
Herzen spüren. Möge das Sozialnetz sich ausbreiten und tragfähig sein.
Später im Wald kam die Rede auf den Förster und
Baumforscher Peter Wohlleben und sein Buch „Das
geheime Leben der Bäume“ in dem er das Sozialnetz der Bäume erklärt. Dort
werden Alte und Schwache getragen, junge Bäume gestillt und beschützt. Die Bäume
kommunizieren miteinander. Der Wald ist ein soziales Geflecht, was sich
gegenseitig über die Wurzeln hilft. Die Kommunikationsnetze der Pilze nennen
die Wissenschaftler Wood-Wide-Web. Sie machen es wie wir. Wir helfen uns
gegenseitig, tragen die, die gerade nicht selber stehen können und helfen uns
gegenseitig. Das ist richtig und gut, sogar die Bäume zeigen es uns. Machen wir
weiter so. Werden wir noch sozialer, empathischer, liebevoller, umhüllender
miteinander. Helfen wir uns. Wer diese Hilfe einmal bekommen hat, gibt sie mit
offenen Armen weiter sobald er wieder auf eigenen Füßen steht.
Dort am Alex schauten wir auf
die Baustelle rund um die Marienkirche. Neben der Nikolaikirche die älteste
Kirche Berlins, 1270 ist sie das erste mal erwähnt, sagte uns der wundervolle
Mann, der uns Weihrauch und Anhänger eines heiligen Gral in der Kirche
verkaufte.
An der Kirche werden die
Fundamente neu gestützt. Schönes Bild für das Ziel. Stützen wir die Fundamente.
Eine Kirche die Mutter Maria gewidmet ist. Sie ist also die Schutzpatronin des
Tages.
Marienkirche am Alex |
Die roten Blätter der
Ahornbäume erinnern uns an Kanada. Süßer Ahornsirup fiel uns ein. Versüßen wir
uns das Leben. Kurz darauf ruft mich eine kanadische Indianerin an, eine
Schamanin aus unserem Schwarm. Auch später, als wir unter der einer Gruppe
Rubinien am Stadtrand sitzen, die aus Nordamerika hier in Europa eingeführt
wurden, fragten wir uns warum Kanada? Ich hab es noch nicht raus.
Die Kirche ist eher ein
Gemäldemuseum unglaublicher alter, schöner Werke. Dort gibt es viele kraftvolle
positive Bilder. Ganz ungewöhnlich für eine Kirche. Jesus als großer starker
Kämpfer. Ein Revolutionär.
Wir nehmen die S-Bahn, zwei
Busse und lauen noch 2 km durch den Wald um den westlichsten Punkt am Berliner
Stadtrand zu erreichen. Unter einer Gruppe Rubinien und Rosenbüschen mit riesen
Hagebutten dran schlagen wir unser Lager auf. Wir räuchern und rufen und
singen.
THAT THE CIRCLE OF WOMEN MAY LIVE ON. Auf das in uns allen,
in allen Männern wie Frauen, die weibliche Kraft wieder erwacht.
Denn sie ist Vorraussetzung damit wir wirklich unsere
tiefen Ziele wahrnehmen. Nicht die vom Ego gesteuerten, sondern die Ziele, die
uns so sein lassen, wie wir gemeint sind. Denn nur, wenn wir so leben können,
wie wir gemneint sind, kann Glück, Frieden und Freiheit in unser Leben ziehen.
Darum ist dies das oberste Ziel für alle – Mögen wir alle so sein können, wie
wir gemeint sind. Mögen wir alle spüren, was unser Herz wirklich will. Mögen
wir die weibliche Urkraft in uns allen wieder erwecken. Die Drachenkraft, die
in uns allen wohnt. Mögen wir wehrhaft sein, wo wir uns beschützen müssen und
sanft behütend, wo wir uns versorgen müssen. Sanft und stark.
Hier die Anrufung:
Heyhey und ich rufe
den zweiten Schritt in unser Feld. Ich rufe das Ziel. Wir
alle kennen in uns die heilige, heile Stelle, wo wir wissen, wie wir eigentlich
gemeint sind. Wir kennen unser heiles Inneres, hier im Herzen. Heyhey, ich rufe
die Venusblume, Schützerin der Liebe. Begleiterin der Venus und der Erde bei
ihrem Weg um die Sonne, ich rufe dich mit deiner mächtigen Kraft lasse bei
jedem hier sein Ziel deutlich und jeden Tag vor seine Auge treten. Damit alle
folgenden Schritte im Ziel ihre Motivation finden. Hey du klare, wundervolle
nährende Kraft zeig dich uns in voller Klarheit. Hey Ziel, sei gezündet. YYY
korrigiert.
Mögen wir klar
unterscheiden, wenn die Stimme des Egos die Pläne unseres Zieles kreuzt du
boykottiert. Mögen wir geduldig sein, wenn die alten Überlebensmuster uns
wieder in die alte Komfortzone holen wollen. Mögen wir mutig, stetig und tapfer
weiter durch das Dunkel gehen, mit dem steten Glauben daran, dass wir wenn wir
alles anders machen auch endlich das Ergebnis anders ausfällt. Mögen wir in
unserem Ziel die Gewissheit spüren, dass wir ankommen werden, auch wenn wir das
Ziel noch nicht sehen können weil es noch hinter verschiedenen Weggabelungen
verborgen liegt. Mögen wir jedes Mal wenn wir Zweifeln, Verzagen und uns die
Hoffnungslosigkeit einholt uns dieses Schritte gewahr werden, denn in den immer
wieder auflebenden Visionsbildern unseres Zieles lebt die kraft für jede
kleinen Schritt auf unserm Weg. Wenn nicht ich daran glaube, wer sonst soll an
mich glauben. Mit der Bereitschaft des ersten Schrittes und dem Ziel vor Augen
mache ich mich nun auf. AHO
Jeden Morgen will ich
nun aufstehn und mein Ziel vor meinen Augen fokussieren. Für einen kleinen
Moment, einen heiligen Augenblick will ich mir jeden Morgen mein Ziel ansehen.
Es darf wachsen, sich verändern und verschönern. Ich will es ehren und lieben,
mein Ziel. Das Ziel ist meine Nahrung. Ich danke dir Mutter Erde, umhüllende
Kraft des Westens. Ich danke Dir Herbst für deine reiche Ernte. YYY korrigiert.
Hausaufgabe:
Mache Dir ein Visionboard, ein Bild auf dem du malst,
klebst oder in Worten schreibst, was dein Ziel ist. Und hänge dieses Bild in
der Nähe deines Schlafplatzes, am besten sichtbar aus dem Bett auf, damit du es
immer beim schlafen gehen und aufwachen anschauen kannst. Möge es dich jeden
Tag erinnern wofür du diese Jahr gehst! AHO
Und wer mehr über den zweiten Schritt, das Ziel wissen
möchte, kann das hier nachlesen:
Rubinienunterschlupf |
Räucherstätte |
![]() |
Blick aus unserem Unterschlupf |
Dienstag, 13. Oktober 2015
Nachruf für Hilla Becher
Hilla Becher ist gestorben. Sieben Jahre habe ich bei den Bechers studiert. Tiefe Verehrung und großen Dank.
Den Raum, den diese beide Menschen für uns Fotokünstler geöffnet haben ist unermesslich. 1972, als ich vier Jahre alt war (und meine Eltern waren dort!) haben sie auf der Dokumenta in Kassel der Fotokunst mit und durch Klaus Honnef die Tore geöffnet. Ihr klarer Kampfgeist hat mir immer imponiert. Egal wer die Fotografie anzweifelte eine Kunstart zu sein, die Bechers haben sich etabliert (heute fast unvorstellbar, damals eine Revolution!). Ich verneige mich vor dieser Kraft. Und ich bin so dankbar, dass ich Teil davon sein durfte.
Es war ein heiliger Cocon an der Kunstakademie in Düsseldorf, diese Fotoklasse. Eine Brutstätte. Dort durfte ich sein wie ich bin und werden wie mein Herz mich rief. Dort bekam ich den Rückhalt und die Unterstützung, dass ich mich entwickeln konnte. Die Kraft und den Glauben an das eigene Werk, das stoische Durchhalten und weiter machen dieser beiden Lehrer, haben mich zutiefst geprägt. Tausend Dank, liebe Hilla.
Mögest du eine gute Reise haben, grüß Bernd. Aus tiefstem Herzen schick ich dir Liebe mit.
Den Raum, den diese beide Menschen für uns Fotokünstler geöffnet haben ist unermesslich. 1972, als ich vier Jahre alt war (und meine Eltern waren dort!) haben sie auf der Dokumenta in Kassel der Fotokunst mit und durch Klaus Honnef die Tore geöffnet. Ihr klarer Kampfgeist hat mir immer imponiert. Egal wer die Fotografie anzweifelte eine Kunstart zu sein, die Bechers haben sich etabliert (heute fast unvorstellbar, damals eine Revolution!). Ich verneige mich vor dieser Kraft. Und ich bin so dankbar, dass ich Teil davon sein durfte.
Es war ein heiliger Cocon an der Kunstakademie in Düsseldorf, diese Fotoklasse. Eine Brutstätte. Dort durfte ich sein wie ich bin und werden wie mein Herz mich rief. Dort bekam ich den Rückhalt und die Unterstützung, dass ich mich entwickeln konnte. Die Kraft und den Glauben an das eigene Werk, das stoische Durchhalten und weiter machen dieser beiden Lehrer, haben mich zutiefst geprägt. Tausend Dank, liebe Hilla.
Mögest du eine gute Reise haben, grüß Bernd. Aus tiefstem Herzen schick ich dir Liebe mit.
Hilla Becher, 1998, Düsseldorf Foto: Nina Schmitz |
Hilla und Bernd Becher, 1998, Düsseldorf Foto: Nina Schmitz |
Bernd Becher, 1998, Düsseldorf Foto: Nina Schmitz |
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