Sonntag, 10. Januar 2016

Aktivierung des Heilnetzes über Berlin: 4. Schritt

21.12.2015 Wahrheit, Herzenstreue

Heute ist der 10. Januar und es spricht nicht von ungefähr, dass ich erst heute diesen Post schreibe.... mit dem 4. Schritt begeben wir uns in unsere Schatten. Die Schatten... im Winter, im Norden - ich dachte ich wüßte schon, wie das geht mit den Schatten und das darin die Perlen liegen, Pustekuchen! Wie jedesmal aktiviert solch ein Schritt auch alle persönlichen Themen, die in Resonanz mit dem Thema stehen, noch ungelöst - im Schatten liegen - und mich hat´s umgehaun in den letzten Wochen. Ich war so krass konfrontiert mit meinen Selbstzweifeln und Verleugnungen, schön gespiegelt durch Angriffe im Außen, die identisch waren mit den Stimmen in mir. Ich war schon dabei mal wieder die Koffer zu packen, geduckt, gedemütigt mich der schreienden Stimme hingebend, meinen Schwanz einzuziehen. Wie oft schon habe ich in diesem Leben meine Koffer gepackt oder mich rechthaberisch gestritten bis alles kurz und klein gehaun war. Es stand fest, ich wollte diesmal nicht in den Krieg ziehen und abhaun wollte ich auch nicht und so blieb ich sitzen. Ich hatte den Punkt schon vor langer Zeit überschritten wo ich gedankenlos die alten Muster hätte aufleben lassen können. Die Rauhenächte waren meine Rettung. 12 Tage meditieren, still halten und mich tragen, fühlen und aufmerksam beobachten, hinterfragen und noch tiefer fühlen. Ich hatte die Wahrheit aktiviert und die Herzenstreue und sie wollte ans Licht. Und sie kamen. Die Wahrheit ist Liebe und die Herzenstreue ist, das Aufgeben der Selbstzweifel. So einfach und so schwer. So menschlich. Es ist unsere Pflicht die Spere und Messer der Zweifel, der Schuldzuweisung, des Selbsthasses aus uns herauszuziehen. Sobald wir das beherzigen, sind wir zurück im Paradies - aus dem wir eigentlich nie weg gingen. Im Erkennen dieser Verleugnung liegt alles.
In jedem Angriff dem wir ausgesetzt sind, gerade in den ungerechten und uns beschuldigenden Vorwürfen der Projektionen Anderer, spiegelt sich die Art, wie wir mit uns selber umgehen. Wir verleugnen unsere Stärke, unsere Talente, unsere Wahrheit, unsere Liebe - unser gutes Herz. Wir beschimpfen uns innerlich, drohen uns, drängen uns, beschuldigen uns, glauben uns selber nicht, usw...
Der Weg heraus ist nicht der Krieg im Außen, nicht der Streit, die Argumente, nicht das Überzeugen des Gegners. Der Weg heraus ist das Senken der Waffen in uns gegen uns selber. Die Spiegel hören auf zu existieren, wenn wir sie in uns erlösen. Wir sind es, die zu uns stehen müssen, wenn wir Beistand ersehnen. Das und nur das sind wir unserem Herzen schuldig. Dann ist Treue.
Am 21. Dezember saß ich alleine am Alex. Es regnete, grau und kalt wars. Ich hatte Nackenschmerzen und fühlte mich wie ein Nichts, ein Penner, der wertlos ist. Wunderbar, welch Urteil ich in mir gegen Penner habe, tief verwurzelt, obwohl ich auf den Streifzügen der Obdachlosenhilfe so oft schon das Gegenteil bewiesen bekam, halte ich hartnäckig an den dummen nachgeplapperten Sätzen fest. Wiedereinmal schimpfte ich mit mir. Wie gehe ich da mit mir um und merke es kaum, weil es so schnell in mir passiert, dass ich es genauso schnell verdränge, wie es aufblitzt.
Heyhey, ich rufe die Gnade, die diesem Schritt nicht umsonst gegenüber liegt. Hey Gnade, lass mich mir verzeihen. Hilf mir, mich lieben und achten. 
Ich sollte nun nach Froh-nau fahren. Froh war was ganz anderes als meine Gefühle. Warum mache ich das ganze hier, alleine, drei Tage vor Weihnachten, alles stand in Zweifel. Wieso habe ich mich entsachlossen, diese Heilnetz geschichte überhaupt zu machen - Ich entdeckte nichts Schönes um mich, Plastikpalmen im Regen.... Ich fuhr mit der S-Bahn raus. Ich holte mir ein Stück Streusselkuchen mit Johannesbeeren. Dem Namen meiner Tochter, meiner Mutter und allen Großmüttern vorher. Dem Kraut, was Licht in die Dunkelheit bringt. Der Kuchen war so süß und sauer gleichzeitig, dass ich den Sommer in mir aktivierte. Ein erster Hoffnungsschimmer.
Der Stadtrandpunkt für die Aktivierung des 4. Schrittes, Nord-West, lag in einem kleinen Waldstück neben einer Baustelle. Es regnete immer noch. Die Tropfen auf meinem Schirm erinnerten mich an nasse Nächte in meinem geliebten Zelt. Ich holte meine Räucherschale und die Federn raus. Thuja - mögen alle Masken fallen und mit Liebe die Wahrheit ans Licht kommen. Weihnrauch und Rose. Ich betete laut und rief alle Geister, Engel und Helfer herbei. "Bitte helft. Helft mir in meiner Blindheit. Ich weiß, es ist nicht schlimm blind zu sein, wir sind es alle, das ist menschlich. Bitte helft dieser Stadt. Mögen alle Licht und Hoffnung sehen, mögen alle sich selber lieben, ihrem Herzen treu sein." 
Die Bäume hingen voller Wassertropfen in denen sich das Licht spiegelt. Die Bäume hingen voller Tränen und in ihnen erhellte sich die Umgebeung durch die Lichtspiegelung. Möge in jeder Träne sich das Licht spiegeln. Mögen wir alle - auch die Traurigsten, die Verlohrensten, die Einsamsten wieder ihr eigenes Licht sehen. Bitte helft und gebt uns Licht. gebt der Stadt Licht, den Menschen, den Tieren, den Alten und Jungen, den Neuankömmlingen und den Uralteingesessenen. Gebt uns Licht und Liebe.

Fronau im Regen - Licht im Dunkel

Ich bitte um Wunder - dafür ist Weihnachten doch da. Das Licht wird geboren am 21. und für die Christen am 24. in den Tagen der längsten Dunkelheit. Ich bitte um ein Wunder für jeden Einzelnen in dieser Sadt.

Im Schoße der göttlichen Mutter, tief im Dunkel der Erde, ist Ruhe. In der Dunkelheit ist Stille. Dort finden wir Schutz und Frieden und Trost und Umhüllung. Hey, Große Mutter, ich danke dir von ganzem Herzen für den liebevollen Ort hier im Dunkeln. Umhülle mich, jeden, diese Stadt mit deiner Urdrachenkraft und wiege uns darin behutsam. Gehalten im Hier und Jetzt gebären wir uns neu. Möge jeder sein Licht entzünden. 

Nina in Fronau

Thuja, Weihrauch und Rose sind die Räucherkräuter





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