Freitag, 27. Januar 2017

Ich suche einen neuen Weg.


Wie geht es dir mit deinem Erfolg? Wo stehst du mit deinem Beruf, deinem Leben, dem ganzheitlichen Dasein??? Ich bin Forscherin und ich suche einen neuen Weg. Einen Weg der mich erfolgreich sein lässt, in dem, was ICH bin. Ich bin multitalentiert und nicht spezailisiert. Ich möchte meine Talente alle unterbringen. Malen, psychotherapeutische Arbeit, ums Feuer tanzen und die Erfahrungen meines Lebens und die Liebe. Die Liebe, meine große Liebe. Ich möchte berührbar sein und berühren, spüren können, weinen und lachen und zwar jeden Tag, die Räume dafür schaffen und halten, auch mitten in der Arbeit. Ich möchte meine Suche, meine Forschung noch nicht mal begrenzen nur auf den Bereich BERUF. Ich möchte mein Leben nicht mehr aufteilen in Arbeit und Freizeit, sondern Arbeit als frei erleben. Ich möchte ganzheitlich ICH sein können in jeder Minute meines Lebens. Wie geht es dir damit? 
Ich suche einen Weg, der meine Getriebenheit und die Ängste dahinter, heilen lässt. Einen Weg, auf dem mich immer jeden Tag Menschen umgeben, die mich inspirieren. Ich möchte wählen. Einen Weg an Orten, die ich wähle, die mir gut tun. Ich suche einen Weg, wie ich mich als erste gut behandle und gleichzeitig anderen gut tue. Ich suche einen Weg, auf dem ich die Kraft meiner männlichen Seite, den Schöpfer nutze damit die weibliche Seite, die Weisheit zu Worte kommt in mir.  Ich möchte einen Alltag in dem ich genug Zeit habe um in Frieden mit all meinen Bedürfnisse zu sein. Ich möchte den Mangel heilen, den ich früher im Rausch von Konsum, Ablenkung oder Todolisten ertränkt habe. Ich möchte diesen Mangel an der Wurzel im Arm halten und nachnähren. Ich mag meine Wurzeln nicht länger packen und ausreißen. Ich mag sie lieben. Ja, ich möchte mich spüren, ganz und jeden Moment. Denn mein Leben ist kostbar, meine Gefühle so wertvoll. Alles was ich bin, jede Faser ist so kostbar und jede Erfahrung, die ich fühlen kann, ist so kostbar. Ich mag mich nicht mehr vor den Triggern verstecken. Ich möchte die Trigger erleben, denn sie machen mich beweglich. Sie sind mein Abenteuer. Ich habe genug Zeit vergeudet weil ich den alten Weg immer mitgelaufen bin. Bin immer da lang gegangen wo alle langgehen. Ich dachte, so würde ich gesehen und geliebt. Dabei hat das Leben es mir schon hundertmal bewiesen. Jedesmal wurde nur die Rolle geliebt, die ich spielte und ich darunter fühlte mich nach wie vor nicht gesehen. Ich hatte so Angst davor, diese Rolle aufzugeben. Mich wirklich zeigen mit all den Schwächen die ich habe. Völlig untaff, verletzlich. Ich kenne die Stigmas, die Menschen entgegenschlagen, die Traumen erlebt haben, die sich wagen Therapie zu machen und auch noch Therapeutin werden. Die Stigmas, die scheinbar festgemeißelt stehn über Hartz4 Empfänger und Menschen die die Hand heben und sagen, ich kann so nicht mehr. Über Burnout und alle anderen Diagnosen. Über krank sein an sich. Ich mag mich nicht mehr verstecken um dem Stigma auszuweichen. Ich sage jetzt: Ja, so bn ich. Ich schaff das nicht, mein Körper schreit vor Warnsignalen und ich kann es nicht mehr ignorieren. Ich will noch nicht sterben, doch wenn ich weiter mache, tue ich das. Ich will auch nicht mehr meine Warnanlagen in mir bagatellisieren. Ich will endlich die Erste sein, die mich ernst nimmt. Das bin ich wert, denn ich spüre all die guten Dinge in mir, wegen denen ich geboren bin, die ich hier her mitgebracht habe und die ich hier noch leben möchte. Ich spüre ganz deultich tief in mir eine riesen Lebenslust und Aufgaben, die ich so voller Freude erleben möchte – die ich gar nicht erledigen will, weil sie viel Liebe für diese Erde, für die Menschen und alles Sein in sich tragen. Ich hab solange versucht das Außen zu ändern und bin sooft vor die Wand gerannt. Ich will endlich daraus lerne und einen anderen Weg gehen. Ich will darauf hören, was mein Herz sagt – denn es sagt etwas ganz anderes als die Stigmas. Ich weiß, dass mein Herz unglaublich viel Liebe in sich trägt. Soviel Liebe, dass ich gar nicht weiß, wohin damit. Ich halte sie immer zurück und das kann nicht der richtige Weg sein. Ich will mich wagen, mich meinen größten Ängsten zu stellen. Was wenn ich wirklich versage? Ich bin nicht fähig nach den alten Regeln der Gesellschaft angepasst und funktionsfähig zu arbeiten. Ich schaffe diese Leistung nicht. Ich schaffe es nicht auf dem Weg den man so gehen soll. Ich spüre, dass mein System danach ruft morgens lange im Bett zu liegen – ich, die fast 50 Jahre immer um sechs aufgestanden ist, will jetzt die preußische Kultur aufgeben. Selbst die kleine Raupe macht es so – sie geht erst in den Cocon nachdem sie sich genügend versorgt hat. Niemals würde sie ohne Nahrung in die Metamorphose gehen, sie versogt sich als erstes. Wir kommen wir nur auf die dumme Idee, erst die Arbeit dann das Spiel??? Da, genau an der Stelle, hat sich ein gravierender Fehler im System eingeschlichen. Mutter Natur täuscht sich nicht, und in den Analogien ist es deutlich abzulesen. Es heißt erst das Spiel, die Versorgung des Herzens, Körpers und dann die Arbeit. Es nutzt niemandem, wenn wir alle im Burnout, völlig erschöpft zusammen brechen. „Der Schöpfer, das männliche Prinzip, ist erschöpft“, so nannte es meine Freundin Nina T. mit der ich gemeinsam diesen neuen Weg suche. Wie lange wollen wir noch warten, bis wir daraus lernen und endlich alle – ob Männer oder Frauen – das weibliche Prinzip in uns aktivieren. Wir brauchen unsere weiblichen Anteile. Männer wie Frauen. Wir trauen unserer Wahrnehmung nicht mehr über den Weg, den Warnanlagen unseres Körpers. Dabei ist er es, die letzte Instanz, die wir von unserer weiblichen Seite noch höre – das letzte Kommunikationsmittel der Weisheit in uns. Und diese Weisheit, dass ist unser weiblicher Anteil. Und wenn wir endlich aufhören, weiblich und männlich als gegeneinander kämpfen zu erleben, können wir auch alle erkennen, dass wir beides sind, beide, Männer wie Frauen. Und das hat nichts mit verweichlichen oder Männlichkeit zu tun, wie wir es diesen Begriffen aufgestülpt haben. Auch in uns kämpfen diese Anteile, das ist doch Wahnsinn. Wir brauchen unsere Weisheit und wir brauchen den Schöpfer, der kann nicht alleine alles stemmen. Der macht auch viel zu viel, wenn er nicht weise schöpft. Das erschöpft ihn so, diesen Anteil in uns.
Ich spüre das Paradoxon, wie ich es bei jedem Schritt meiner Heilung gespürt habe – der Weg geht nicht über nette Blumenwiesen und das Umstecken von den vorhandenen Regeln. Der Weg geht mitten in die Scheiße, an die Stelle, vor der ich am meisten Angst habe. Der Weg, der mich in wahren wirklichen Erfolg bringt, geht mitten durch den Looser, durch das Versagen, durch das Nichts sein, nicht beachtet sein, mitten durch alle Stigmas hindurch. Da stehe ich schon eine Weile. Habe mich preisgegeben und spüre, was kommt. Nicht umsonst habe ich all die Artikel geschrieben über das, was ich bin. Wie ich bin. Und ich atme, ich atme seit dem. Ganz langsam entspanne ich mich in all die Stigmas und sage, ja, so bin ich. Ich bin so, na und? Nur die Konsequenz, die das Stigma daraus zieht, ist nicht wahr. Ich kann mich sehen, am Ende des Weges. Ich kann die Lebensfreude fühlen in mir, jeden Tag. Ich bin nicht verloren, sondern gewinne gerade. Ich kann die Liebe für all die Menschen fühlen und diese Liebe geht durch mich hindurch und dann trifft sie die Anderen ganz tief. Es wächst ein alles darf sein. Es wächst die Kraft jedes Gefühl, jedem Moment, jeder Begegnung ein JA schenken. Ich bin groß und stark und so lebendig. Ich bin glücklich und ich weiß aus tiefstem Wissen von meiner weiblichen Weisheit, dass mein Weg jetzt eine neue Richtung nimmt und ich neue Lösungen finden. Ich weiß nicht, was nach dem nächsten Schritt kommt, denn es ist ein neuer Weg. Ich gehe mitten durch den Urwald, mitten hinein in einen neuen Weg. Ich bin Forscherin. Ich habe einen neuen Weg. Wir haben einen neuen Weg. Es wird eine Workshopreihe geben, eine Forschungsreihe in der jeder seinen eigenen neuen Weg finden und gehen kann. Aufregendes 2017. Das ist die 1, die Pioniere. Ich bin nicht umsonst Widder! AHO

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