Samstag, 31. Juli 2010

love happens

Als ich gestern meine Schauspieler das erste Mal zusammen vor der Karaokemaschine singen hörte, mußte ich voll heulen... es wird funktionieren, ich hab es fühlen können. Ich hab die gesehn und gewußt, dass alles gut wird.... und wenn diese Angst zu versagen von einem fällt, dass ist sooo wunderschön und deswegen mußt ich heulen.... Mimi sagt, ich wäre ne Heulsuse, lach, bin ich auch. Es gibt so Tage, wie heute, da könnt ich den ganzen Tag weinen und es ist kein Schmerz, sondern weil ich so froh bin oder dankbar oder so. Weil ich es nicht fassen kann, daß ich diese wundervollen Tage wirklich erlebe. Das fing heute morgen damit an, daß Marie mir aus dem Urlaub die Nachricht „Ach, Mamilein“ schrieb... love happens.... es ist dann als ob mein Herz glüht und zerplatzt, weil ich so viel Liebe fühle. Es sind echt diese stillen kleinen Dinge, die mich so berühren. Wenn Mimi genau dann anruft, wenn ich ihr gerade ne Sims schreibe und sie kreischt immer so, wenn sie sich freut... also, sie kreischt wirklich laut. Oder wenn Sascha zum dritten Mal meine Freundschaft auf Facebook bestätigt und immernoch über mich lachen kann und Katrin, die wie immer den richtigen Riecher hat und mit ihrem Feedback echt Wege bahnt... immer wieder den Gedanken im Visier, dass alles, was dir im Aussen passiert nur eine Projektion dessen ist, was Du Dir gerade selber antust und immer mit der Aufforderung im Gepäck, dass, wenn dir was fehlt, dass Du dann aufgerufen bist, es reinzubringen... also unser westliches Denken voll auf den Kopf stellend – aber es funktioniert! Es schon schräg, bei was man sich ertappt, wenn man diese Gedanken stringent bei jeder Situation anwendet und sich selber gaaaanz ehrlich in die Karten schaut! Und am Ende steht dann jedesmal, das alles gut so ist, wie es ist und nicht besser hätte kommen können – so cool, solche Menschen um mich herum zu haben, die voll ihr Ding machen, so fein sind und deren Lebensfreude mich echt hier durch die Tage fliegen lässt. Da kann man doch mal heulen vor Glück, find ich. Passiert ja nicht jeden Tag.

Es sind diese Tage, wo ich mal anhalte, Luft hole von diesen 12 Stunden Arbeitstagen und hinschaue, was gerade passiert in meinem Leben... es ist diesmal anders als sonst. Es passiert und ich steh mitten drin. Und es umflutet mich wie eine wilde Welle. Es ist frei und einfach da... es ist heute, ohne Erwartungen und Plan kommt alles ganz von alleine. Ich hatte noch nie den Mut einfach zu warten – und es kommt wirklich, es kommt zu mir, es ist echt verrückt, es passiert ganz von alleine – und es ist echt so: es ist immer ganz anders als ich erwartet habe und immer besser kann ich meine Erwartungen, also die Gedanken um das, was ich erwarten könnte, sein lassen und erwarte es einfach. Ich ertappe mich dabei morgens loszuarbeiten, klar immer schön mit Plan und ToDo-Listen, aber dennoch mit dem Gedanken, was wohl heute wieder für eine Überraschung passiert, die alles plötzlich ganz anders werden lässt. Keine Ahnung, wie das passiert ist, dass ich das Leben anders angeh... erst war es nur ablenken, um nicht in dem Liebeskummer nach der Trennung zu versinken und dann hab ich gemerkt, dass es genau das ist, was alle immer mit dem Zauberwort "Loslassen" betiteln... Spaß haben, es sich heute gut gehen lassen, Glück richtig zu provozieren. Und auf der anderen Seite seine Ideen oder Vorstellungen nicht so festgefahren behalten wollen, sondern nur einmal denken, loslassen und neugierig erwarten, wie das Beste daraus entstehen kann. Denis hat mich darauf gebracht oder eigentlich seine kleine Tochter, der ich letzens am See Pipi Langstrumpf Geschichten erzählt habe – und eigentlich ist es voll der Spiri-Gedanke, dieser Slogan mit dem Pipi lebt – ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt – da stecken alle Universums-Wunsch-Manifestationsgedanken schon drin und damit sind wir alle schon als Kinder gefüttert worden... also mit dieser Idee. Dank Astrid Lindgren!

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