Rauhnächte


Die Rauhnächte

Das Sonnenjahr geht von der Wintersonnenwende zur Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch ein Mondjahr beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergibt sich eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhnächte. Diese 12 Rauhnächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“.  In dieser Zeit sind die Tore in die Anderswelt offen. Es gibt Mythologien über diese Zeit und hunderte von Ritualen je nach Region. Letztlich haben alle Überlieferungen eines gemeinsam: Halte inne. Geh nach Innen, finde Zeit für dich. Lass das Alte los und lass sich in der Ruhe deine schöpferische Kraft für das Neue entfalten. Lass diese Zeit eine Zeit der Einkehr und der Stille sein, ganz in der Vorbereitung des neuen Jahres. Schon seit uralten Zeiten wird in diesen Rauhnächten orakelt. Alle Geschehnisse der einzelnen Nächte stehen symbolisch für einen Monat des nächsten Jahres. So geben die Träume zB Aufschluss, was passieren wird. Die erste Nacht steht also für den Januar, die zweite für den Februar, etc

Wann beginnen die Rauhnächte? :
Mit der Wintersonnenwende. Die Wintersonnenwende lag zu Zeiten Julius Cäsars, als der Julianische Kalender eingeführt wurde, auf dem 25. Dezember. Weihnachten, also das Geburtsfest Christi, war im frühen Christentum noch unbekannt. In Mitteleuropa wurde es erst um 813 nach Christus durch Karl den Großen zu einem kirchlichen Fest. Und zwar genau an dem Datum, an dem die Heiden auch vorher schon die Geburt des Lichtes feierten. Mit dem tatsächlichen Geburtstag von Jesu hat das wenig zu tun, als vielmehr damit, dass die alten Feste nicht wegzudenken waren – eine Umdeutung war da wohl effektiver. Integration könnte man das auch nennen. So hat es sich eingebürgert, dass auch die Rauhnächte in der Nacht vom 24. auf den 25. beginnen und am 6. Januar, dem heiligen Dreikönigsfest, enden. Doch astronomisch hat sich das Datum an dem die Wintersonnenwende heute stattfindet geändert und ist inzwischen auf dem 21. Dezember vorgerückt. Die Zwischenzeit beginnt also heute astronomisch in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember und endet am 2. Januar.  Da ich aus der Natur lerne und mich ihr am zuverlässigsten verbunden fühle, gehe ich mit dem Wanderung der Sonne und nicht mit festgeschriebenen Zahlen. Für mich sind es nicht die Zahlen, sondern die Energie der Sonne mit dem Mond, die dieses Mysterium öffnen.
Ich nehme die Zeit bis zum 6. Januar mit in meine innere Arbeit, in dem ich die drei Nächte nutze um mehr über meinen Weg in meine eigene Mitte zu erfahren.


Datum

Monate im
nächsten Jahr
13 Schritte
Ritual / Fragen
21. Dezember
Wintersonnen-wende


Altes loslassen / Neues einladen
21./22. Dezember
1.  Rauhnacht
Januar
Klarheit
Was sind meine Grundlagen, Recourcen, Potentiale?
22./23. Dezember
2. Rauhnacht
Februar
Eigen-verantwortung
Verbindung mit höherem Selbst // innere Meister in mir aktivieren
23./24. Dezember
3. Rauhnacht
März
Bedingungslose Ehrlichkeit
Das Sähen der Wünsche /Ziele für das kommende Jahr
24./25. Dezember
4. Rauhnacht
April
Mut
Herzöffnung durch neues Risiko der Liebe
25./26. Dezember
5. Rauhnacht
Mai
Stille/ Halten
Neue Betrachtung alter Wunden: was habe ich daraus gelernt? Wie bin ich daran gewachsen, erblüht?
26./27. Dezember
6. Rauhnacht
Juni
Wahres
Handeln
Ahnenverbindung // Tag der Familie
27./28. Dezember
7. Rauhnacht
Juli
Gnade
Tag der Selbstliebe / für sich sorgen.
28./29. Dezember
8. Rauhnacht
August
Leichtigkeit
Tag der unschuldigen Kinder – Auflösetag
Alles was schief lief aufschreiben, Wunschversion auf 2.  Zettel. Altes verbrennen
29./30. Dezember
9. Rauhnacht
September
 Verbindung
Tag der Freundschaft. Bereinige und ehre deine Freundschaften
30./31. Dezember
10. Rauhnacht
Oktober
Bereitschaft
Vorbereitung auf das Kommende

31./1.
Januar
11. Rauhnacht
November
Ziel
Abschied nehmen, Loslassen um sich wieder auf das eigentliche Ziel zu fokussieren
1./2.
Januar
12. Rauhnacht
Dezember
Disziplin Kontinuität
Segnung für das Licht. Kreative Schöpfung üben. Nacht der Wunder, die alles erlösen.
3. -6. Januar
13. Aktivierung
der Mitte

Bedingungslose Liebe
Die Tore in die Anderswelt schließen sich langsam, Rückkehr in den Alltag

Vorbereitungen:
Wir schaffen uns einen Raum/Zeit indem/r uns nicht so sehr ablenken: Kein Handy, kein Internet, kein TV, wenig Menschen. Ich liebe diese Herausforderungen (schaffe ich es wirklich mich von meinen Alltagsabhängigkeiten freizumachen?) und bin jedes Mal sehr erstaunt über den Effekt, den diese Experimente auf mich haben. Meditation, Yoga, Malen, Zeichnen, viel in die Natur gehen, achtsam beobachten was mir begegnet im wahren Leben und der Natur. Wir können uns einen Altar bauen für diese Zeit und einen Kraftort für unsere Meditationen einrichten. Ordnung machen ist wichtig, denn Unordnung zieht Unordnung an. Wir können die Wohnung einmal mit Salbei räuchernd reinigen und dann jeden Tag zu Meditation die unten genannte Räuchermischung räuchern.
Ein leeres Buch/Stift neben dem Kopfkissen um die nächtlichen Träume aufzuschreiben. Ich empfehle unbedingt sofort aufschreiben, ohne auch nur sich hinzusetzen, damit möglichst viel der Erinnerung bleibt. Die Träume in den jeweiligen Monaten nachzulesen ist die größte Freude, weil wir sicher sein können, dass sie nicht einem Konstrukt des Wollens entspringen. Und über die Analogie der Träume mit den Geschehnissen des Alltags im nächsten Jahr lernen wir die Sprache unseres Unterbewussten unglaublich tief kennen. Nicht munkeln, testen. Selber erfahren ist die einzige Möglichkeit um aus Glauben Wissen zu machen.
In dieses Rauhnachtsbuch schreiben wir aber auch alles andere, was uns auffällt: die Stimmung, das Wetter, die auffälligen Begegnungen, wichtige Gedanken, Gefühle, Fragen.
Ich male jeden Tag ein Bild, was mich dann als Kalender im nächsten Jahr begleitet. Jeden Morgen denke ich an den kommenden Monat und schicke Wünsche in die zukünftige Zeit.

Kräutermischung für die Raunächte:
Ich hab das ganze Jahr über Kräuter angepflanzt, gesammelt, geerntet, getrocknet. Für die Rauhnächte bereite ich eine Mischung mit verschiedenen Orakelpflanzen vor.

1. gekaufte Lorbeerblätter. Im antiken Griechenland gehörten die Lorbeerblätter zu den Räucherzutaten der geheimnisvollen Orakelmischung der Pythia, der Seherin von Delphi. Ihr weiser Satz, de rüber dem Eingang stand war: Erkenne dich selbst. So ist diese Pflanze die Pflanze der Selbsterkenntnis. Sie schärft die Sinneswahrnehmungen und wird gerne benutzt um die Traumfähigkeit für die Rauhnächte zu erhöhen. Sie löst Wahrträume aus. 2. Gehört natürlich die Mistel hinein. Sie wächst zwischen Himmel und Erde, einem Zwischenort, verbindet die beiden.  So kommt es auch, dass man sich unter einem Mistelzweig küssen soll – weil man sich an einem Zwischenort befindet, egal wie die Gesellschaftlichen Konventionen sind, hier darf man – hier wird das Unmögliche wahr. Eine heilige Orakelpflanze. Sie öffnet unsere Visionen – den Kanal nach oben und den Kanal nach Innen, so dass wir unser Unbewußtes, unsere Inneren Bilder besser verstehen können. Und 3. Gehört natürlich Beifuss in jede Orakelmischung – nur bitte nicht mit Schwangeren anwenden, denn Beifuss löst Geburten aus. Geburten jeder Art. Mit der Kraft dieser Pflanze können wir Kontakt aufnehmen zu unseren Ahnen und der geistigen Welt. Sie hilft Altes loszulassen und Platz für Neues zu schaffen (Geburten eben). Er ist eine Sonnenpflanze, er beruhigt und entspannt die Seele. Auch eine gute Schutzpflanze mit der man seine Räume gut reinigen kann. Beifuss wächst ja wirklich überall. Selbst auf den Tramgleisen, in jedem Park – wir kennen diese Pflanze alle, auch wenn wir es oft nicht wissen. Meine habe ich auf dem Balkon gezogen, sie war der Geburt meiner Enkeltochter aktiv dabei und hat wunderbar geholfen und nun im getrockneten Zustand darf sie die Rauhnächte begleiten.

Hier auch eine Kräuterliste für die Wintersonnenwende: http://schamanin.ninaschmitz.de/2016/12/krautermischung-fur-die.html

All diese Pflanzen kann man auch gut in Kräuterläden kaufen und sich eine eigene Mischung zusammenstellen. Ich empfehle ein altes Teesieb über einem Teelicht auf einer Müslischüssel, die so hoch ist, dass das Teesieb nicht in, sondern über der Flamme hängt und dann Kräuter reinstreuen und genießen. Teure Räucherlampen sind nicht nötig. Oder die andere Variante ist Räucherkohle auf Sand. Ne Müslischale voll Sand (gibt’s auf dem Spielplatz). Räucherkohle gibt es in den Shishaläden oder in Räucher- oder Spiriläden. Hier in Berlin führen die Spiribuchläden auch die Grundausstattung zum Räuchern. Also auch Kohle in verschiedenen Größen. Beides lässt man natürlich nicht alleine im Zimmer und die Kohle, falls noch was übrig ist, danach mit dem Löffel ins Waschbecken und mit Wasser löschen.

Und wer mehr lernen möchte. Marlies Bader hat tolle Bücher geschrieben zum Räuchern mit sehr guten Pflanzenbeschreibungen. Hier in Berlin empfehle ich meinen Kollegen Martin Wagner. Ein unglaublich tiefer Pflanzenkenner. Ich hatte das Glück mit ihm gemeinsam die Schamanenausbildung zu machen und auch das Ambujahr. Ich hab unglaublich viel von ihm gelernt. Seine Räucherungen treffen tief. Seine Behandlungen sind echt der Knaller. Pflanzen haben eine sehr tiefe und nachhaltige Wirkung. Ich möchte sie nicht mehr missen in meinem Alltag.


Orakeln:
Bleigießen, Tarotkarten ziehen, Runen befragen, das I-Ging befragen. Es gibt eine riesen Palette, je nach Kultur-liebhaberei, an Orakelmöglichkeiten.
Hier ist ZB eine Webseite, wo man viele Kartensets gratis ziehen kann:
Ich liebe den Mayakalender:
Oder zB die Karten der Liebe von Chuck Spezzano:
http://www.bg-creative.com/liebesdeck4u/ipad/index.html




Bilder der Rauhnächte 2017/2018

2018 ist das Jahr der Leichtigkeit. Der heilige Gral wird gefunden. Wir haben diesmal im Kreis 13 Göttinnen eingeladen. Eine Begleiterin für jeden Monat und eine, die das ganze Jahr hält. 

In diesem Jahr haben wir im Kreis die Göttinnen gerufen. Wir waren 14 Frauen und Männer, jeder hat den Platz einer Göttin eingenommen und gemeinsam haben unsere Prozesse die Vielfalt des kommenden Jahres gezeigt. Wir haben die Göttinnen gerufen, damit sie uns in 2018 begleiten - eine Göttin für jeden Monat und eine, die das Jahr hält und den Kreis schließt. Sie kommen aus allen Kulturen der Welt und vereinen, was längst eins ist. Mögen sie uns Kraft, Liebe, Tiefe, Feuer, Klarheit, Freude und vor allem Leichtigkeit schenken. Es waren aufregende Rauhnächte - ganz anders, als wenn ich diese alleine begehe - tief und verbunden im Netz mit andere Menschen. Möge dieses Netz uns alle tragen und sich ausweiten, gehalten von der Kraft der Weiblichkeit, die sich in unterschiedlichster Art gezeigt hat. Tief berührt und dankbar. AHO

Januar 2018
Schmetterlingsfrau, Kachina der HopiIndianer


Wir alle fliegen auf den Flügeln der Kochina, der Schmetterlingsfrau. Es geht alles so schnell. Der Urwald, die Sterne bei Nacht. Die Kochina kommt und entfaltet uns unsere die Flügel, puhlt sie aus den Schichten der Last, die wir auf unseren Schultern tragen, hervor. Sie streicht über den Rücken, da wo die Flügel sitzen, damit wir erinnert sind. Die Kochina nimmt uns mit auf ihren Flügeln und entführt uns in ihre Welt. „Ihr müsst hier raus. Raus aus euren Kästen, Städten und Welten. Ihr müsst zurück in die Natur.“ Ruft sie uns zu. Und wir fliegen über einen breiten Fluss, wie der Amazonas, mit Urwald am Ufer. Es ist hell, warm, die Sonne scheint und glitzert auf dem Wasser. Wir fliegen tief und können die Fische sehen, die Pflanzen unter Wasser, das grün und blau. Wir hören die Schreie der Tiere am Ufer. Wir fliegen schnell und ich spüre den warmen Wind der meine Haare rauschen lässt. Wir fliegen weit. Wir besuchen die Papageien, ganz nah in ihren Nestern. Und dann die Affen, hoch oben in den Bäumen, immer wieder Schwärme von Schmetterlingen, bunt und frei, Vögel schreien lieblich, die Natur ist überwältigend. Ich habe Tränen in den Augen vor Glück und über diese Schönheit. „Schaut euch die Erde an, damit ihr wieder wisst, wie schön sie ist. Das ist Mutter Erde. Sie ist ein Geschenk für euch. Sucht das Paradies auf, geht raus.“ Ich bin plötzlich auf einem Wanderweg und schaue über Täler mit glitzernden Seen und Bäumen. Sowas wie der NordSüd-Trail in Amerika. „Geht wandern, schlaft draußen.“ sagt die Schmetterlingsfrau. Es ist plötzlich Nacht und über mir sind Milliarden glitzernder Sterne – wieder habe ich Tränen in den Augen von dieser Schönheit. „Geht in die Natur auf Wanderschaft. Raus aus euren Städten. Schaut euch an wofür ihr hier kämpfen sollt, verbindet euch mit diesen Wundern, mit dieser Schönheit – damit ihr wieder wisst wofür ihr kämpft.“  Acryl und Öl auf Papier, 50 x 40 cm, 21.12.2017

Februar 2018 - Mutter Maria, Königin der Engel. Acryl und Öl auf Papier, 50 x 40 cm, 22.12.2017


"Das Leben ist so zu dir, wie du mit dir bist", sagt Mutter Maria. Aus dem Protokoll der 2. Rausnacht: 
"Ich fall erschöpft ins Bett und wache hellwach nachts um zwei wieder auf – ich weiß nichts, alles ist nett und flach – ich mag mich ablenken – ich geh auf Klo, versuch zu lesen, schnapp mir den Computer, scheiß FB, nen Film – auch blöd, ich wälz mich rechts und links – nichts geht – so ein Scheiß, diese Nacht steht für den Februar, kannst du mal zur Ruhe kommen... ich setzt mich hin und meditiere. „Das Leben ist so zu dir, wie du mit dir bist.“ 
Und plötzlich höre ich mich meinen Klienten erzählen, wie sie Mutter Liebe in sich holen sollen. Es funktioniert – ich gebe ihnen einen Blauprint während der Sitzungen und danach können sie es selber – sich eine gute Mutter/Vater sein – NUR, ich habe das noch nie für mich getan. Ey, wie blöd bin ich denn – fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
Es geht so: links stehen die weiblichen Ahnen und rechts die männlichen Ahnen hinter uns. Als erstes stehen Mutter und Vater und haben ihre Hände auf unseren Schultern. Wenn die Beziehung kompliziert ist, rufe ich die heilen Anteile oder den Urmutter/VaterAnteil der Eltern, der soll Liebe schicken durch meine Hände in den Rücken der Klienten. Die mentale Aufgabe dazu ist, sich zu überlegen: Wo haben dir Mama+Papa gefehlt – während der Schwangerschaft, zur Geburt, in den ersten Jahren, Kindergarten, Schule, als du studiert hast und erwachsen wurdest, bei deinen ersten Beziehungen, im Beruf, bis heute – wo haben sie versagt, waren doof oder nicht da??? Und vor allem, was genau hättest du gebraucht? Was hast du dir gewünscht, wünschst du dir noch – von heilen, guten Eltern. 
Genau das ist es, was dein inneres Kind als Nachnährung braucht und es ist nun unsere Aufgabe uns genau das zu geben. Wir müssen uns bemuttern und bevatern – von beiden Teilen braucht man Unterschiedliches – und das über die Schultern einfließen lassen – das nährt das Kind nach und heilt gleichzeitig die Verbindungslinie der Ahnen hinter uns, festigt uns im Netz. Stabilisiert. Ich tue es in dieser Nacht. Ich find das nicht leicht, mein Geist flattert immer wieder weg und ich hole ihn liebevoll zurück und gehe meine Kindheit wieder und wieder durch, nähre mich nach. Bis um fünf liege ich wach und lasse immer wieder MutterVaterLiebe fließen, fühle gestreichelt werden, beruhigende Worte, gehaltene Liebe – ich schlafe ein und überhöre den Wecker um kurz vor sieben (ich bin verabredet zum gemeinsamen Meditieren...), das passiert mir sonst nie - wache erst um neun auf – so ist das mit der Heiligkeit – sie hat keinen Plan, sondern geht ihren eigenen Weg..."


März 2018, Aphrodite, Göttin der Schönheit. Acryl und Öl auf Papier, 50 x 40 cm, 23.12.2017


Rauhnachtstext:
"Das Geheimnis der Aphrodite
Königin der Schönheit. Göttin der leidenschaftlichen Liebe. Ich rufe dich in den Kreis auf den Schritt 3: die Disziplin für die Selbstliebe. Eigentlich ja nur die Selbstliebe. Disziplin brauchen wir nur um uns aus dem antrainierten Schein des Mangels, der scheinbaren Hässlichkeit und scheinbaren Unzulänglichkeit zu befreien. Wer sagt eigentlich Aphrodite sei jung und dünn? Aphrodite ist so 50, rundlich weiblich, hat Sommersprossen, mittelbraune Haut, dunkle Haare und katzenhafte helle Augen und einen sehr vollen Mund. Und sie hat einen Leib Brot! Und zwei Eulen fliegen mit ihr. Sie bringt die Partnerschaft ins Feld. Sie ruft die Männer her. Sexualität spielt das erste Mal eine Rolle. Oh ja, Sexualität, die mit Selbstliebe gepaart ist. Anders als die Orgasmusbezogene Sexualität, die auf einen Punkt hinaus will. Bei Aphrodite geht es um das Fühlen der sexuellen Energie, hingebungsvoll, sich öffnend – die Energie fühlen wie sie durch den Körper pulsiert. Ohne Bewegung. Wie ein Leib Brot, den man morgens beginnt zu kneten und der dann ruht, Stunden da liegt und wächst, erst Abends fertig gebacken wird und dann ein Hochgenuss der Liebe ist. 
Aphrodites Energie fädelt sich durch unser Netz wie Längsstreifen. Wellen warmer Liebe durchfluten mich von der Scheide ausgehend in den ganzes Körper. Eicheln, die Samen des weisen alten Baumes sind ihre Spielgefährten. Sie fühlt ihre Schönheit. In ihrem Rücken versöhnen sich die Ahnen. Die weiblichen links, die männlichen rechts stehend – ich kenn sie bisher nur in getrennten Linien stehen, doch jetzt rücken sie näher zusammen und berühren sich voller Verbundenheit erneut. Das Ahnenfeld hinter uns schließt sich, das Netz verflechtet sich, es webt sich ein Querfaden ein, der Frieden zwischen Männern und Frauen bringt, die us im Rücken stehen. Ich seh meine Eltern hinter mir knutschend (das hab ich noch nie) absichtslose Liebe – Berührung – Energie fließt im Feld in alle Richtungen – ich spüre heute bei beiden Männer doll im Feld – Aphrodite macht keinen Unterschied – Mann, Frau, Queer, Inter, Trans, Twospirit – auch wen wir lieben – in ihrem System gibt es keine Aufteilung in hetero, homo oder bi – weil alle alles sind – männlich weiblich verschmilzt – genau, Aphrodite ist Queer, ist beiden Geschlechts – jetzt versteh ichs – sie hat einen Penis und große weibliche Brüste - die Göttlichkeit die männliches und weibliches verschmelzen lässt. Die beides fühlen kann. Und ihre Kraft ist es die weibliche Weisheit in uns aufsteigen zu lassen – denn die sitzt in jedem Wesen – sie ist nicht ein Eigentum der Frauen! – Aphrodite lehrt uns die intuitiven Prinzipien. Sie lehrt uns die männlichen Prinzipien mit mehr weiblicher Energie auszugleichen, sie ist die Venus in uns allen. Ich spüre eine sehr heilsame Energie – in der auch ich mich wieder entspannen kann in meiner Weiblichkeit. Absichtslose Liebe. Mein Unterleib entspannt sich gerade so sehr. Ich spüre uns alle heute nicht als Individuen, sondern als eine Energie. Als wären Wasserfäden wie sanfte Verbindungslinien zwischen uns, die uns ein Gefühl vermitteln. Es spielt keine Rolle ob wir blond oder braun, groß oder klein oder wieviel wir wiegen, wir sind alle schön. Genauso wie wir jetzt sind."
Nina Schmitz.









November 2018, Morgaine le Fraye, keltische Göttin und Königin von Avalon, Acryl und Öl auf Papier, 50 x 40 cm, 31.12.2017


Rauhnachtstext: 
"Was fehlt in deinem Leben? Was soll im nächsten Jahr voran kommen? Hast du die Menschen um dich, die dich lieben, so wie du innen gemeint bist? 
Der Begriff Fata (im lateinischen Fee) Morgana kommt von Morgaine Le Faye, Halbschwester von Arthus und die Königin von Avalon, die Insel die im Nebel versank. Avalon ist die glückliche Insel, die Apfelinsel. Eine Fraueninsel und ihrer Herrin vom See werden prophetische Kräfte nachgesagt und sie war eine große Heilerin. Es wird berichtet, dass sie den heiligen Gral fand und ihn seither hütet. Der Apfelzweig ist ihr Symbol, ein Symbol des Friedens. Ein Rabe, eine Schlange und eine rote Kuh sind ihre Begleiter. Es wird auch geschrieben, dass sie in Atlantis lebte bevor es unterging und danach erst nach Avalon ging. 

Ich spüre den Aufbruch heute in mir und gleichzeitig kommen mir gleich die Tränen – es geht um den Nebel, den zu lüften ich gekommen bin. Es geht um die Fata Morgana, das Luftschloss – die Träume, die unerfüllt über mir schweben, denen ich ausweiche, derer Manifestation ich mich nicht fähig fühle, Morgaine wäre das gewesen. Ich trage ihr Mal auf der Stirn. Und ich möchte noch mal betonen, ich habe die ersten Mitforscher, inklusive meines Namens auf gefaltete Zettel gepackt und jeden über jedem Göttinnennamen gependelt, bis alle einen Platz hatten. Klar hat es mich nicht gewundert, dass ich bei Morgaine gelandet bin, gewundert hat mich, dass ich bei dem Begriff Leichtigkeit gelandet bin, Leichtigkeit und Wunder. Oh ja bitte, ich rufe euch in mein Leben. Ich bin eine Reisende, durch und durch. Mit meinem Rucksack, der schon fast zur Unkenntlichkeit verstaubt in der Ecke steht... 
Morgaine ist die Hüterin aller Zaubersprüche. Eine Muttergöttin, die in alten Zeiten sehr verehrt wurde. Sie kann ihre Gestalt wandeln, ist die Göttin des Mondes, der sich im ständigen Wandel von Neu- zu Vollmond und zurück befindet. 
Morgaine sagt, traut euren Kindern zu, dass sie wissen, warum sie hier inkarnierten und das sie ihren Weg gehen müssen und ihn gehen. Vertraut ihnen."
Nina Schmitz.








Bilder der Rauhnächte 2016/2017

2017. Die 10. Das Jahr der Gnade. Wenn der Held auftaucht aus der Unterwelt ist er begnadet mit dem Elexier der Liebe, der Heilung. Doch genau an dieser Stelle geht es darum, den Prüfungen auf dem Weg zurück in das Dorf des Helden standzu halten. Der Weg zurück in die Oberwelt ist gespickt mit Prüfungen. Es geht darum, dass der Held anwenden lernt, was er in der Unterwelt gelernt hat. Die Wiederholung der alten Herausforderungen heißt nicht Rückschritt, sondern ist der Beweis für den Abschluss der Heldenreise. Wir stehen kurz vor dem Ziel und dürfen nunnbeweisen, dass wir anders geworden sind durch die Herausforderungen in der Unterwelt. Möge es gelingen. Das ist 2017.  

1. Rauhnachtsbild - Januar 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Alle Brücken brennen. Es gibt kein zurück mehr. Die Zeit des Hin und Her ist um. Jetzt geht nur noch vorwärts. Du stehst. Merkst du das endlich mal und gehst los. Geh und lass das Alte hinter Dir. Komm aus den Projektionen, BEschuldigungen, PHantasien udn Vorstellungen über andere Menschen raus. Stopp das jedesmal sofort. Und komm zurück zum Atem. Üb das, das ist Aufgabe Nr.1. Sobald du abschweifst, sofort stoppen und atmen. Januar ist Training time! Denn es geht ums Überleben. Die Brücken brennen, es gibt keine Alternative mehr. Nur voran.

2. Rauhnachtsbild - Februar 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Sei genau so, wie du bist. Erlaub dir alles, sei du. Denn DU, dass ist immer Liebe. Gleichzeitig in allem. Kein Hübsch sein, keine nette Rolle, keine Drehbucherfüllungen für Andere. Sei genauso wie du bist. Das ist der einzige Weg, wie du dir ins GEsicht sehen kannst. Und nur Selbstliebe ist das Tor für Frieden, Heilung und Glück. Aho.


3. Rauhnachtsbild - März 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Ich sähe Mut. Mut für die Liebe. Mut für die Stille und das Halten. Mut für das Fühlen. Mögen wir alle alles spüren. Mögen die Zwischenräume unseres DEnkens, die Leere, die Stille immer größer werden, damit die Liebe durchkommt. Mögen wir alle diesen Mut ernten damit wir dieses Paradoxon der Selbstbefreiung knacken können. Mit der Stille kehrt die Bewußtheit zurück und mit ihr die bedingungslose Liebe.

4. Rauhnachtsbild - April
2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

* HINGABE
Zwei Schmetterlinge im Wind hüpfend sich jagen. Zwei Geliebte schmelzen dahin. Erschaudern im Angesicht der Küsse. Sie sind bereit zu sterben bei jedem Kuss. Lösen sich auf. Werden wiedergeboren. Der Kristallschädel ruft Divine. Rechte und Linke Hemisphäre verknüpfen sich erstmalig tief miteinander. Neu ist der Tanz der Wiedergeburt geboren in der Verschmelzung. Getting off the night. 

5. Rauhnachtsbild - Mai 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

All ihr Beschützer, ich ruf euch. Heilt tief in uns allen, was der Freude, Leichtigkeit und Liebe im Weg steht. Seid da, all ihr Ahnen, starken Beschützerengel. Ihr Paten, Krafttiere. 13 Schädel tragen die Weisheit. Gerufen ist der Clan der Priesterinnen. Steht auf und spürt den Segen. Dank an all die Helfer der geistigen Welt. Dank für eure Liebe. Möge es hier ankommen. AHO

6. Rauhnachtsbild - Juni 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Kakaozeremonie. Ich tanze am Feuer im Dschungel unter dem Kakaobaum. Er hatte alles verbrannt. Alles war rein. GEnauso, auf diese gereinigte Art und Weise war ich ihm ebenbürtig. Seine Küsse waren weich zum Abschied. Das ist meine Familie: das Feuer, das Wasser, die Erde und die Luft des Dschungels. So geht wahres Handeln.

7. Rauhnachtsbild - Juli 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Der Vater steht für den Glauben an die Familie und die Liebe. Für die Treue. Die Mutter steht für Kraft des Neuen, dem frischen Wind. Sie haben ein Paradies erschaffen. Mutig, aufrichtig und kreativ. Anders als erwartet. Dankbarkeit für diese AHnen. Ich bin heil. Wir alle sind heil. Das ist Gnade. AHO

8. Rauhnachtsbild - August 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Auflösetage für alle Blockaden. Erlösen wir unsere inneren Kinder von den Lügen ihrer Kindheit. Erlösen wir uns von den Flüchen, die uns erstarrt in Eis gefangen hielten. Sprengen wir die Ketten, die uns klein machten. GEtragen in Liebe. Wir sind heil. Wir sind alle ganz und frei und für immer geliebt. Dies ist das größte Glück, geschrieben in der Welt zwischen Falke und Rabe. AHO

9. Rauhnachtsbild - September 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

BEfreit, Tief atmend, laufe ich im Sonnenlicht der Liebe durch die Stadt. Berlin liegt am Meer. Berlin ist überall. Berlin ist Liebe. Berlin ist Möve udn Gelassenheit in der Abendsonne. We all got it. LOVE

10. Rauhnachtsbild - Oktober 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

*Der Klang deines Seins.
Ich bin die Erde. Ich bin du. Ich bin die Lebenskraft und die Erdkraft. Ich bin eine wichtige Netzstelle. Ich bin Impuls <-> die Erde flutet mich. Gehalten. Genährt mit Lebenskraft. Von hier aus entfaltet sich alles immer wieder neu.
Mögen wir alle unser Heilsein spüren. Deutlich in uns!

11. Rauhnachtsbild - November 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Die Balance der Liebe, die alles hält.
Ein Baum braucht erst Wurzeln, sonst kann er die Nahrung nicht aufnehmen. 
Sonst kann er keine Früchte tragen oder wachsen.
Die Ahnen sind verbunden, egal wie es erscheint. Sie sind es und der Baum steht in unserer Mitte. Der Rabe weiß Bescheid. Gib die Kontrolle auf und erwarte den neuen Wechsel. Alles ändert sich sowieso immer.

12. Rauhnachtsbild - Dezember 2017 - Acryl auf Papier, 84 x 60 cm

Alles ist da. Alles ist gut. AHO





Bilder der Rauhnächte 2015/16

Das Jahr 2016 ist die 9, das Neue. Wir sind da, wir sind heil, wir sind frei und fertig. Alles ist getan. Die Transformation ist fertig. Nun dürfen wir uns zeigen, so wie wir sind. Wir sind unschuldige Kinder, geliebte Erwachsene. Wir sind eins und verbunden. In der Neun sind wir geboren, lüftet sich der Schleier, befreien wir uns vom Cocon. Mögen wir uns alle trauen. Mögen wir uns zeigen, so wie wir immer gemeint sind. Alle Masken und Nebel sind verbrannt. Wir dürfen unsere Flügel ausbreiten und wir dürfen in Leichtigkeit fliegen und glücklich sein, denn so sind wir alle gemeint. AHO
 
Hier die Energien für jeden Monat: 




Freiheit. Ent-täuschen wir uns. Klarheit, feine Schritte  ziehen einen Kreis um mich. Geschützt mit dem Schwert der Anmut. Gelöst. Gesehen. Ich huldige Dir, Josef. Gesegnet sei der Vater, geehrt sein Same, seine Kraft, seine Männlichkeit. Nun ist der Kreis wieder komplett:
Im Westen Mutter Maria, im Norden ihr Sohn Jesus, der Mutter gegenüber, der Vater Josef im Osten und Jesus gegenüber seine Frau, Maria Magdalena im Süden. YYY





Zwischen Demut und Hingabe: Sei gesegnet Zauberfrau, wachse und gehe behutsam voran, folge den Trommeln, dem Lauf des Wassers und dem Duft der Lilien. Getragen auf heiligen Bärenpfoten, auf Moos gebettet, ziehn die Schwäne vorbei. Du bist heil. YYY




Gnade. Getragen in Hoffnung. Durchflutet von Liebe. Wieder und wieder. Glaube daran. Glaube daran. Glaube daran. Glaube daran. Wieder und wieder. Gnade erfüllt. Gnade liebt dich, sieht dich und will dich genauso wie du bist. Mit all deinen Fehlern, mit allem Sein. Mitten im dunkel der Nacht fliegen Jesu Tauben und tragen den Wind der Liebe über den Himmel. Glaube daran, dann ist Gnade. YYY



Hüterin der Feuer. Wärmend, ernährend, schützend dun reinigend. Im Feuer ist Frieden. Das Feuer brennt hinweg, was alt und faul. Doch wenn wir es halten wollen, das Alte und Faule, erfüllt uns dies im Kampf mit dem Feuer mit Schmerzen. Loslassen ist Lehre im Feuer, die Leere und Freiheit bringt. Geh weiter voran, Hüterin, auch wenn sie dich kreuzigen und Steine nach dir werfen. Gehe voran. Vertraue. Es ist ihre Fäulnis, auch wenn du das Feuer bringst, so ist es ihr Schmerz. Heiliger Schmerz, der sie im Ende beschenkt. Nimmst du ihnen die Fäulnis, das Feuer oder den Schmerz, werden sie ihr Geschenk am Ende nicht fühlen. Wenn du in der Liebe bleibst, bringt das Feuer am Ende Wärme und Verbindung zwischen den Menschen. Doch hüte dich. Hüterin, vor der Flucht. Niemals verlasse die Feuer. YYY
 

Vertraue. Hinter jeder Mauer liegt ein Geheimnis der Liebe verborgen. Reisse die Mauern nieder, immer wieder, auch wenn sie unumstößlich wirken. Oft sind sie nur aus dünner Luft, eine Fatamorgana und sie lösen sich auf, wenn du ihnen die Energie der Wahrheit entziehst. Glaube nicht an die Mauern. Glaube fest an die Liebe. Glaube nicht an die Ausgrenzung. Glaube fest an die Liebe. Wenn du beständig treu deinem Herzen bist, wirst du sie jedes Mal hinter der Mauer finden. Lass dich nicht beirren von der Illusion, von Nichts. Liebe stoisch weiter. Glaube fest an die Liebe. YYY


Ich huldige Dir, geliebte Seele in mir. Ruhe in mir. Ich lege mich dir zu Füßen. Bette dich auf Rosen, gesalbt mit Honig. Jede Stelle deines Körpers sei geküsst, verehrt, gehalten. Ich schwöre dir ewige treue, mein Herz. Ich knie nieder vor deiner Schönheit. Jeder Schritt sei geehrt. Heilig gesprochen. Gezündet sei die Königin. Die Göttin in uns allen. Möge sich jeder vor sich selbst verbeugen in Demut vor sich selber. YYY



Ich liebe mich und ich werde so lange mit dem Feuer tanzen, bis ich bedingungslose Liebe bin. Alle 13 Flammen brennen im Kreis der Urweiblichkeit, der Fülle, für das Ganze. Ich tanze auf der Lotusblume. Möge sie erblühen aus alle dem Samen, den ich in die Welt gebe. YYY




Geboren in der Welle des Drachens legst du den Samen Tag für Tag. Und mit deiner Aufmerksamkeit wird die Liebe erblühen. Geführt durch die Kraft des Feuers. Du wirst wieder und wieder fallen, bis du dir vertraust und dich durch nichts mehr umwerfen lässt. Solange wirst du brennen. Millionen Mal, in Millionen Leben, bis du es erkennst. Zeit hat keine Dimension. Dein Erkennen rettet dich von jetzt auf gleich für immer. YYY


Alles ist da. Vollkommen. 13 Anteile integriert in die fünf Richtungen des Seins: die Mitte: Atlantis. Verbunden mit Allem. Auferstehung. Friede Licht Bedingungslose Liebe. Der Westen: Samen sammeln, Bereitschaft, Ziel und Disziplin. Herbst, Kraft sammeln, Scheiben im Tarot, für mich sorgen. Der Norden: Unten, Winter, Wahrheit, Tiefe, Klarheit, Licht, Selbstverantwortung, Schwerter im Tarot, Perlentauchen, Selbstliebe, nimm alle Projektionen zurück. Im Osten: Mut, Feuer, Reinigung, Stille, Ruhe, Wahres Handeln, Durchdringe deinen Widerstand, Stäbe im Tarot, Rot. Im Süden: Spiel, Spaß, Leichtigkeit, Gnade, Verbindung, Vermählung, Tanz, Wasser, Kelche im Tarot, Liebe, heiliger Gral von Avalon.


Erzengel Sandolphan: Zarte, tiefe Freiheit verbunden mit mutiger Tatkraft. Die Eiche des Vertrauens gibt. Weibliche und männliche Anteile verbinden sich. Liebevoller Sanftmut wird dich geleiten. Das Herz im Lichtwirbel geeint. Im rosafarbenden Strahl trägt diese Liebe mich voran. YYY


Möge das Leben beglücken. Frei und gnädig, wie es gemeint ist. Tanzen mit der Drachenkraft. Liebend im Elfenzauber. Beschützt von allen Krafttieren, erstehen wir auf. Rein und glänzend. Heil und geliebt. In voller Größe. Die Nebel schwinden. Endlich sehen wir die alte Heimat wieder. Heiliges Avalon. YYY


Erst wenn du selbst deine Einzigartigkeit verehrst, wirst du merken, wie wir sie schon immer bewunderten. Sei wie du bist. Gehalten im Netz.
Sei geliebt, zutiefst geliebt. Bis sich das Wissen um deine Einzigartigkeit in dir unumstößlich ausgebreitet hat und du die Gleichheit aller Menschen in demütiger Gnade auf Händen trägst. Sei auf Rosen gebettet, umhüllt von Elfenzauber und von Prinzen getragen, bis du selber stehen kannst im Vertrauen, in klarer Sicht und im Verständnis deiner Selbst: im Herzen. So, wie du immer gemeint warst. Wir warten hier auf dich, hier auf deinem Feste, auch wenn du ewig brauchen solltest. Wir warten. YYY






Bilder der Rauhenächte 2014/15

Das Jahr 2015 steht für den Wandel. Die liegende acht ist das Symbol des ewigen Wandels, der Verbindung von Licht und Schatten, dem Wechsel. Ein Jahr in dem viel passieren wird, doch wenn wir, wie bei einer Pirouette die Mitte, das Herz halten, können wir die Drehungen des Lebens genießen. Wir sind Lichtträger. Die Lotusblüte, das Symbol dieses Jahres, hält den Duft der Liebe, wie eine unsagbare Kostbarkeit in sich. So ist es auch unser Weg die Liebe im Kelch unserer Herzen sicher durch diese Zeit zu tragen. Dieses Jahr ist wichtig für uns alle, geführt durch die göttliche Liebe.

Hier die Energien des Jahres für jeden Monat: 



Januar 2015 
Katzengöttin im Spiel der Liebe, verloren in der Angst. Streif den Tiger der Angst von Dir. Nackt wirst du bleiben. Tanze wie ein Kind. Sie sehnt sich nach ihm, den Mann der Wölfe aus den Highlands anderer Orte so fern. So sei es.




Februar 2015
Hey, hey Schamanin, die Feuer brennen. Schütte weiter Öl hinein. Heile und erwache. Tanze die Freiheit wie eine Schwänin. Demut für den Weg, große Demut. Danke für die Gnade. Gib dich hin.


März 2015
Herzenskraft. Weiblichkeit ist Urvertrauen. Feuer und Reinigung. Intuition, sei frei. Steh, Schamanin, steh auf deinen Beinen. Stark und groß, sei da. Die Liebe siegt immer.



 April 2015
Ehrfürchtiger Raum, wo Frieden ist. Ergib dich. Ergib dich völlig. Nackt und erbarmungslos. Hole die Energie nach Hause in dein System. Schließe den Kreislauf. Gib auf. Ganz still. Gib auf.



Mai 2015
Tanze Erdentänzerin, wach auf. Die Eulen fliegen wieder. Sei da. Klar und tief. Weisheit der großen Göttin. Tanze mit den Wölfen. Sie warten auf Dich. Aho.



Juni 2015
Die Anmut und Schönheit deines Tanzes geht tief. Nimmdein Blut und reinige Dich. Töte das Alte. Verlasse es ganz und gar. Nur der freie Fall wird dich befreien. Nur eines trägt dein Herz, dein Urvertrauen. Nichts und niemand sonst. Nur du und dein Herz. Die Liebe siegt.



Juli 2015
Phönixtänzenzerin. Voller Leichtigkeit und Anmut tanzt sie. Heilung passiert alleine durch den Anblick dieses Tanzes. Gebt Euch hin.Gebt Eure Leiden in das Feuer. So wie sie sich hingibt. Mögen die Feuer brennen. Aho. So sei es.



August 2015
Mögen wir alle erwachen im Liebestaumel. Ganz zart. Mögen wir wild über die Feuer springen, nackt die Brüste zeigen, bemalt, wie in den alten Tagen. Ich träume schon davon. Aho.



September 2015
Liebe ist. Sie fragt nicht, ob sie Sinnmacht, Zukunft hat, Plan. Sie kommt, ein Blick, der Geruch, ist da, will den Prozess und liebt. Ich liebe Dich. Ich will Dich. Durch alle Scham, durch alle Nebel, durch alle Hoffnungslosigkeit. Ich will Dich. Es gibt kein zurück. Es gibt nur hindurch.



Oktober 2015
All you lost souls. Stille, mein Geist, stille. Mögen die Lichter in meinem Herzen brennen. Möge ich die Liebe für mich entzünden. Jeden Tag, mehr und mehr.


November 2015
Möge es getragen sein in Kraft, die Stille und Ruhe hat. Durchdringend wie ein Gongschlag, der nachhallt im Abendwind. Möge es getragen sein in Schönheit, die sich ausstreckt im Körper, rekelnd, jede Bewegung genießend, Energie flutende Liebe.



Dezember 2015
Leichtigkeit, in Anmut getanzt. Demütig im Herzen haltend, voller Gnade. Geliebt und angebetet, auf Händen getragen. Gedreht. Im warmen Sommerwind gestreichelt. Zart und lieblich. Das Lachen erklingt mit goldenen Glocken. WIR.