Donnerstag, 3. August 2017

Wir sind alle Indianer!

Stephan Bergmann hat Texte in der Edda, dem uralten germanischen Götterdichtungswerk gefunden, die der Beschreibung eines indianischen Sonnentanzes unglaublich ähneln. Wir waren alle mal Indianer - auch wir Germanen. Danke Stephan! Von Herzen Danke: https://www.youtube.com/watch?v=BpPwQcX8uC4 Back to the roots. Genauso habe ich mich gefühlt, als ich letztes Jahr meinen ersten Sonnentanz tanzte - nach Hause kommen! Mögen wir tanzen, fasten, singen und beten. AHO

Wir sind Indigene, denen sie ihre Kultur schon sehr vor sehr langer Zeit genommen wurde, antwortet jemand darauf.  Ja, vor 2000 Jahren hatte man hier andere Religionen, kommentierte dies eine weitere Leserin. Es hat evtl. angefangen in Israel wo das Christentum angefangen hat. Dann sind sie nach Rom gegangen. Die Römer sind nach Europa Deutschland Frankreich usw und die Religion ist mit Ihnen gekommen. Die Römer haben das mitgebracht. So irgendwie kann es gewesen sein. Bei meinen Wurzeln habe ich immer eine Frage. Sind meine Wurzeln die von den Blutsahnen Oma Opa und meine Kultur oder ist es die geistige Herkunft meines Spirits von wo ich lernen soll wie es meine Ahnen gemacht haben. Die Menschheitsahnen im gesamten.
Toller Kommentar! Ich finde das Thema sehr spannend, vorallem wenn wir es von allen Seiten betrachten: Wir sind alles und nichts und unsere Wurzeln sind tief und verzweigt. Und die Trennung begann schon weit weit früher - das Christentum (nicht Jesus - für mich ist das Christentum das Missverständnis, was Menschen die das Patriachat festigen wollten aus Jesu Worten machten, ein Konstrukt aus Manipulation, Machtmissbrauch, Mangel und Schuld - aus dem wir endlich aussteigen dürfen in der heutigen Zeit!  - Jesu Geist ist ist etwas ganz ganz anderes! -  das Christentum oder auch die parallel entwickelten Religionen wie der Islam sind  die Tropfen, die das Fass jetzt zum Überlaufen bringen, damit der Wandeln endlich stattfindet.
Unsere Wurzeln sind unsere familiären Ahnen UND die Kultur in der wir groß wurden UND die Seele (Spirit) hat Erfahrungen gesammelt, zB in vorherigen Leben - in denen wir in allen Kulturen dieser Erde schon gelebt haben. (Buddha sagt, würde man die Knochen der Partner und Kinder, die uns in unseren vorherigen Inkarnationen begleitet haben auf einen Haufen legen, so wäre er so groß wie der Himalaya - das relativiert dann etwas die Idee von "Wir kennen uns aus vorherigem Leben." - "Ja, wie so viele!" Es ist keine Besonderheit, wenn wir auf jemanden treffen und das tiefe Gefühl haben, dass wir uns schon kennen - es ist diese typische Besonderheitsfalle, die dann zuschnappt, wenn wir meinen, dieses Gefühl wäre Beweis dafür, dass in dieser Inkarnation die Beziehung genauso sein müßte, wie in der vorherigen - diese romantische Idee von Seelenpartnern, die sich jedes Leben wiederfinden entspricht nicht dem Fluss und Wandel der Dinge - auch wenn es sooo schön wäre... 
Vielleicht sind unsere Wurzeln auch noch woanders, vielleicht waren wir auch schon ein Baum, ein Tier oder eine Stein??? oder Wasser in einem Fluss - aber vielleicht dürfen wir auch erst als Tiere oder freies Wasser oder ruhender Stein wiederkommen, wenn wir die Meisterschaft als Mensch erlangt haben - ich denke ja, wir sind die niedrigste Inkanationsform und das diese Idee, von wegen der Mensch als Krone der Schöpfung ein riesen großes Missverständnis ist !!!, aber vielleicht ist das alles auch noch ganz anders, wahscheinlich sogar, weil immer alles anders ist als wir Menschen denken....
Und unsere Wurzeln sind auf jeden Fall PLUS der Erfahrung der heiligen heilen Quelle in uns von der wir alle stammen und die wir in uns tragen - die Atome, die unseren heutigen Körper ausmachen gab es schon immer, wird es immer geben und sie sind Speicher von Energie und Erinnerung - jede einzelne Zelle steckt voll davon und wir stecken voll dieser Atome, die sich immer wieder neugewandelt haben, neu zusammen gesetzt haben und werden.
Und noch ein anderer Gedankegang über das Gleiche aber anders: ich fühlte letztens mal wieder die Looserin in mir und dann kamen deutliche BIlder dazu - die BIlder des ewigen Wandels - und dann war mir klar: es gibt keine Looser, weil sich die Situation nach einem Verlust zB auch wieder wandelt, wenn wir weiter gehen - dann wird man plötzlich zum Gewinner, weil wir etwas gelernt haben aus dem Verlust und das anwenden konnten udn genau dadurch zum Gewinner wurden, also war der Verlust nur eine Lernaufgabe und nicht ein Ergebnis und dann wandelt sich wieder alles und man wird dies und das und alles wandelt sich wieder und man wird das nächste - villeicht wird man nochmal zum Verlierer und wieder zum Gewinner und allem was dazwischen liegt - und letztenedlich kommt dabei heraus, dass wir das alles nie waren, sondern die Summe an Erfahrungen sind, die aber so unendlich ist - dann kommt dabei heraus, dass wir alles sind und nichts - vorallem aber nichts festgelegtes - das einzige, was ich immer immer in mir fühle ist Liebe, selbst wenn ich hasse macht sich meine Liebe deutlich bemerkbar, wenngleich als Schmerz, weil ich sie nicht fließen lasse, aber sie ist da... - vielleicht sind wir alle in jedem Atom Liebe plus eingespeicherte Missverständnisse indenen wir einen ZUSTAND versuchen festZUhalten, obwohl er sich schon lange gewandelt hat. Sowas wie Erfahrungen als Losser, als Gewinner, als Opfer, als Täter als.. als... in allen Facetten aber die Erfahrungen sind deshalb so schmerzhaft oder ekelig oder wunderschön, weil wir sie einfrieren und aus dem Fluss des Wandels rausreißen - festsurren als etwas, was sie eigentlich nicht sind- würde man sie im Fluss der Veränderung wahrnehmen... mich macht diese Idee sehr friedlich!  

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