Samstag, 29. November 2014

Krafttierreisen im Dezember 2014

Nächstes Wochenede findet mein erster Workshop statt und ich würde mich freuen wenn ihr kommt und diese Nachricht weiterverbreitet:

Finde Dein Krafttier und gestalte es selber in Ton.

Workshop für Erwachsene: 

Samstag, 6. Dezember ab 18 Uhr  
oder 13. Dezember ab 18 Uhr
Kinderworkshop (ab 8 Jahre): 

Sonntag, 7. Dezember ab 15 Uhr 
oder 14. Dezember ab 15 Uhr

In einer geführten schamanischen Reise kommt dein Krafttier zu Dir.
In Ton gestaltet verbindest du dich mit ihm.

ca. 3-4 Stunden inkl. Material:
50,- Euro pro Person, max. 6 Personen
Berlin-Prenzlauerberg

um telefonische Anmeldung wird gebeten:
0178 5373368

WUNDERSCHÖNES WEIHNACHTSGESCHENK:
Wahlweise kann ich Euer Krafttier oder das eines Freundes/Familie auch als Auftrag tonen.
Als Auftrag dauert das ca. 1 Woche und kostet so ab 100,- Euro je Größe!




Freitag, 28. November 2014

Kinderkurse Krafttier-Reisen

In geführten Meditationen durch alle sieben Chakren lernen Kinder ihre Krafttiere und die Geschenke der Krafttiere für ihr Leben kennen. Selbstgemalte Bilder, Tonskulpturen oder geschriebene Geschichten verbinden die Kinder mit ihren Tieren und damit mit der eigenen Mitte.












Kurse:Nachmittagskurs: Hauptkrafttier im Herzchakra oder über mehrere Termine: alle sieben Chakren/ /Krafttiere. Individuelle Termine (ab 60,-Euro), auch für ganze Familien. Krafttiere als Auftrag (ab 100,- Euro je Größe) oder selber gestaltet.

Dein Krafttier als Skulptur, Bild oder Zeichnung


Schamanische Krafttierreisen - Krafttierzeichnungen - Tonskulpturen - Wandbilder für Kinder und Erwachsene, ganz individuelle Gestaltung und Integration

Nina Schmitz - Künstlerin und Schamanin   Tel 0178 5373368
Als Auftrag oder Kurs für Eigengestaltung. 

Individuelle Termine. Preise ab 100,- Euro je Größe.



Samstag, 9. November 2013

Neue Arbeiten von Nina Schmitz im Plattenpalast, Berlin

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Nina Schmitz, Layers
We´re   one   world.

Nina Schmitz bemalt und besprüht ihre Fotografien aus zwei Serien: die Jugendportraits (2000) und Selbstportraits (1990). Die Handabzüge sind Unikate oder Einzelbilder aus Auflagen. Von der Künstlerin geprintet. Mit Edding und Sprayfarben bekommen die Bilder eine zweite Schicht. Sie benutzt Schablonen, wie die Streetartkünstler schon seit den 70ern. Die zweite Ebene nennt die Künstlerin Storytellerschicht, erinnert in ihrer Ästhetik an Werbeplakate. 

  
Die Serie erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, deren einziger Zeuge ein kleiner Hase ist. Traumatisiert und unverbunden geht sie in die Welt hinaus. Schrille Farben, Sterne, kämpfende Tiger, Botschaften in Neon, tanzen, lachen, lustig sein sichern ihr Überleben. Sind die Verbindungen nach Innen komplett unterbrochen? Das Herz brennt. Jedesmal, bei jeder Berührung. Solange sie denken kann, fühlt sie sich wie ein Alien zwischen den Menschen. Gibt es da draußen noch mehr Aliens? Trust, sagt der Engel. Wir alle sind aus einer Welt. Ich bin Du. Wir sind alle verbunden, eins. Never ever give up. Und Ihr, die ihr uns anschaut, schaut hin. Jedes 3. Mädchen und jeder 5. Junge werden in ihrer Kindheit sexuell misshandelt. Zählt man die dazugehörigen Täter und Täterinnen dazu, ergibt das eine große Menge an betroffenen Menschen. Macht die Augen auf. Du kennst nicht nur einen, Du kennst viele dieser Überlebenden. Face it. We´re one world.

Nina Schmitz studierte in Düsseldorf an der Kunstakademie in der Fotoklasse von Bernd Becher. Sie wurde 1996 seine Meisterschülerin und arbeitet seitdem als freie Künstlerin. Sie lebt mit ihren beiden Töchter in Berlin.


November 2013


Mittwoch, 25. April 2012

Mein Lieblingstier ist der Phönix

und ich liebe Musicals. Ich bin Nina Schmitz, im April 68 geboren, lebe seit 3 Jahren in Berlin mit meinen beiden Töchter. Zwischen Haarkuren, Facebook und vegetarischem Essen (nicht ich bin Vegetarierin, meine Töchter für die ich immer koche), Filmabende, Tanzen oder der Karaokeanlage ist das Leben aufregend in so einer 3-MädelsWG. Und Berlin ein wunderbarer Ort um sich zu entfalten. Groß geworden bin ich auf dem Land in Westfalen zwischen Kühen und 68er Eltern, deren Widerstandskampf gegen das Establishment und ihrer gleichzeitigen Sehnsucht nach Sicherheit, mich geprägt haben. Mein Lieblingsspiel war „Die Rote Zora“: Wir tobten durch den Wald und lebten, wenigstens einen gefühlten Sommer lang ohne Eltern, in unserer selbstgebauten Hütte. Wenn abends die Sonne unterging, rannten wir heim, die Milch in Zinnkannen beim Bauer abholend. Im Winter hielten mich die Musicalplatten vom Gripstheater im Bann, die mir mein Vater von seinen Theaterinszenierungen an der Schule mitbrachte. Ich besaß keine Puppen, dafür Schnitzmesser und meine Mam legte wert darauf meine Haare rasple kurz zu halten. Ich erinnere mich, mit 9, an diese kreischende Dame, die mich aus der Mädchen-Toilette entfernte, als ich zum Beweis meiner Weiblichkeit die Hose runter lassen wollte. Noch bevor mir das gelang, schnappte sie mich am Hemdskragen und zerrte mich raus. Das und ein Notizbuch mit einer Auflistungstabelle über geleistete Haushaltsarbeit (meine Mutter rechts und links mein Vater) waren das Tribut der Emanzipation. Ich habe ihre Lebensfreude sehr genossen. Sie waren voller Liebe füreinander, wenn gleich mir erst heute der Sinn ihrer Strenge klar ist. Gewohnheiten zu durchbrechen ist eine zähe Aufgabe. Ich bin dankbar, dass sie für mich diesen Kampf kämpften, so obliegt es mir wieder weich zu sein und gleichzeitig ihre Erfolge zu genießen. Ich war 7 Jahre verheiratet und bekam nach dem Studium zwei Töchter. Hab sie im Tragetuch mit auf Fototermine geschleppt und sie im Arm gehalten, während ich Eröffnungsreden über meine Kunst hielt. Ich wollte Tänzerin werden und hab dann Kunst studiert. Ich fand mich, viel zu spät begreifend, wie bekannt Bernd und Hilla Becher sind, in ihrer Fotoklasse an der Düsseldorfer Kunstakademie wieder. Plötzlich ging es das erste Mal in meinem Leben darum, gezielt über Jahre an "meinem" Werk zu arbeiten, mich zu entscheiden, mich festzulegen und mich damit in der Öffentlichkeit zu zeigen. Bernd Becher war ein strenger Lehrer, der konsequente Arbeit von uns am eigenen Stil forderte. Sieben Jahre durfte ich an seiner Seite lernen, wurde von ihm als Meisterschülerin 96 entlassen, bevor er selber in Pension ging. Es folgte eine aufregende Zeit zwischen Ausstellungen, Reisen, Vorträgen, Stipendienanträgen und immer wieder neuen Fotos. Von jeher waren es die Menschen und ihre Geschichten, die mich lockten. Ich fotografierte eine Portraitserie nach der andern, bis ich mit einer Reihe Jungendportraits um die Jahrtausendwende einen Durchbruch erzielte. Zumindest für ein paar Jahre wurden meine Bilder überall gezeigt und verkauft. Ich hatte das seltene Glück mich und meine Kinder von Anfang an mit meiner Kunst finanzieren zu könnte, was ein großes Geschenk für die kreative Freiheit ist. Meine Bilder entwickelten sich immer mehr zu Geschichten. Ich liebte die Überlegung eine komplette Story in ein Bild zu verpacken. Wie der Querschnitt aus einem Film. Die inszenierte Fotografie hatte mich vollends in den Bann gezogen. Fotostories folgten auf Bewegungsbilder, bis ich 2002 Finalcut lernte. Für die Ausstellung zum Karl-Hofer Preises in Berlin brachte ich das erste Mal Fotografie und Musik zusammen, begreifend, dass ich Musik und Ton brauchte um Emotionen gezielt hervorzurufen. Mit dem Kauf meiner ersten Filmkamera, ging ich in Düsseldorf in eine kleine, private Drehbuchschule – ich wollte begreifen, wie ich beim Zuschauer die Emotionen auslösen kann, die ich zeigen will. Einsamkeit, Liebeskummer, Wut, Angst in allen Nuancen begleiten uns Menschen und der Weg sein eigenes Glück zu finden und es in sich aufzunehmen, zu halten, ist den meisten von uns nicht klar. Auf der Suche nach einem besseren Weg, machte ich parallel eine Coach-Ausbildung über drei Jahre bei Chuck und Lency Spezzano, ein amerikanischen Psychologenpaar, die eine ganzheitliche, systemische Aufstellungstherapie vermitteln. Während dieser Zeit schrieb ich Drehbücher, fotografierte und filmte, was ich finanziert bekam aus der Kunstszene, immer und gerne im Team mit anderen Künstlern. Ich verfolgte meinen Traum irgendwie den Menschen eine Möglichkeit zu geben ihr Leben zu verändern... zu verbessern, glücklicher zu werden. Auf die Idee mein eigenes zu verändern, kam ich noch nicht. Mein Leben drehte sich, wurde immer schneller. In diesen Jahren machte ich eine große Werbekampagne für die Müllabfuhr in Düsseldorf. Die „Awista Angels“. Ein Kunstprojekt bestehend aus einer Kinowerbung, 12 Doku-Musikclips, einer Printkampage, Ausstellungen und einer Buchpublikation. Ein tolles Projekt, weil ich direkt mit den Müllmännern arbeiten konnte. Mir liegt es an der Basis zu arbeiten. Schon während meines Studiums portraitierte ich drei Jahre lang das Rotlichtmilieu in Deutschland. Dort ist die Kunst am richtigen Ort, dachte ich. Ich wollte nicht nur für eine intellektuelle Elite Kunst schaffen, sondern für alle. Ich werde nie den Augenblick vergessen, als ich den Müllmännern das erste Mal in ihrer Kantine den Rohschnitt des Kinowerbefilmes vorspielte. Sie gaben sich selber Standingovations, johlten und pfiffen vor Begeisterung, wie Kinder. Sie waren so stolz auf sich und ihre Kollegen, die sich getraut hatten sich in blauen Perücken vor eine 30-köpfige Film-Crew zu stellen. Der Applaus galt nicht mir, sondern ihrem MUT. Dieses Lob war mir tausendmal lieber, als all die Zeitungsartikel zugleich. Dieser Moment hat mein Leben verändert. Ein halbes Jahr später verließ ich Düsseldorf, meinen Mann und den Kunstmarkt. Ich folgte meiner großen Tochter, die sich einen Platz an der staatlichen Ballettschule ertanzt hatte. Berlin. Eine große Stadt voller Menschen. Wild, bewegt und vor allem fröhlich. Tacheles reden, wird hier groß geschrieben. Es gibt nichts, hinter dem man sich hier verstecken kann und immer jemanden, der das auch schon gemacht hat und zwar besser als du es je könntest. Aber das macht nichts. Dir wird geholfen und plötzlich fällt all der Druck von einem und man beginnt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf das, was ich wirklich will, was ich bin und was mich beglückt. Und ich will Filme machen. 
Dennoch es geht nicht ums MACHEN im Leben, sondern ums SEIN. Das Wesentliche im Leben ist ganz klein und nicht laut, pink und glitzernd (alle die mich kennen, werden an dieser Stelle lachen, weil ich liebe pink und trage es jeden Tag und in allen Nuancen.)
Ich sitze oft im Garten, genieße die Stille und die Ruhe in mir. Vorstellungen blättern von mir ab, wie Schuppen eines Dinosauriers. Ich dachte immer, mit großem Tamtam, herzzerreißendem Drama, harter Arbeit und großem Willenseinsatz würde man irgendwann da ankommen, wo man sich hingeträumt hat - bis ich begriff, dass ich mich weggeträumte und Ideen Anderer nachjagte. Ich habe mich verbogen und belogen auf dem Weg irgendwelchen Menschen zu gefallen. Hingefallen auf Asche, so dachte ich erst, bemerke ich das erste Mal Gold und Strahlen um mich. Nein, Quatsch... und doch, entschleunigt und frei bewege ich mich im Nichts  - es kommt mir tatsächlich gerade so vor, als würde ich einfach schweben, im Nichts des Alls und gleichzeitig bin das erste Mal in Sicherheit, geliebt und zu Hause. Die Sonne scheint. Mein Hier und Jetzt ist meine einzige Realität. Ich bin da, ein kleiner zarter Phönix (mit pinken Federn) und es macht gar nichts, dass ihn niemand sieht ausser ich. Und auch nicht, dass sich alles zu widersprechen scheint und doch einfach nur gleichzeitig exsistiert. 
Das erste Mal im Leben kann ich es fühlen: ich liebe mich. So wie ich bin, bin ich vollkommen und da. Ich bin einfach hier. Dieser Tag ist vollkommen, dieser Ort und alle die da sind, meine Kinder, meine Freunde, selbst meine Feinde sind richtig. Es ist alles gut. Ich habe einen Platz in diesem Leben und der ist hier in MIR.

Nina

Dienstag, 7. Juni 2011

NO RETURN - ein Kurzfilm von Nina Schmitz

Endlich auch auf YouTube:   

https://www.youtube.com/watch?v=DqcaM9w-huU




Was im Leben bringt dich dazu endlich anzuhalten? Wie groß muß der Schmerz sein, damit man aufwacht? Und wievielen Menschen brichst du das Herz auf diesem Weg, bis Du endlich Dein Leben selbst in die Hand nimmst? Und wo ist der Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt?

Sally ist 32 Jahre, alkoholabhängig und einsam. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter Rosa in einem heruntergekommenen Wohnwagen am Rande der Stadt.
Völlig unverbunden und mit sich beschäftigt entscheidet Sally, dass Rosa besser bei Pflegeeltern groß werden soll. Doch als das Kind, nichtsahnend beim Abschied vor Schmerzen nicht aufhört zu schreien, erwacht Sally endlich in letzter Sekunde aus ihrer depressiven Starre und setzt sich in Bewegung. Sie rennt um das Leben ihrer Tochter und rettet die kleine Rosa und damit ihr eigenes Leben.

Dieser Film ist die Einleitung zu dem Projekt Happy Together in Berlin. Von Herzen, Nina Schmitz

Mit großen Dank an alle, die mir bei der Realisation geholfen haben:

Darsteller:
Sally: Alexandra Saraval
Rosa: Marie Elin Schmitz
Mann: Christian Weitkemper
Frau: Jolanta Anastasia Bokuniewicz

Crew:
Kamera: Hans Hässler
Licht: Plamen Altanow Johanna Stoinski
Ausstattung: Oliver Kostecka
Ton: Markus Bergen Andreas Kuschner
Maske: Sarah Clauss
Schnitt: Sebastian Gollek
Sound: Michael Stapper

Regie: Nina Schmitz
Drehbuch: Nina Schmitz
Produzent: Nina Schmitz / GalaxyON Production

Musik: 1. Song Michael Stapper 2. Song (NoReturn-Song)
Text: Nina Schmitz Melanie Mulenga
Komposition: Nadine Beneke
Vocal: Rachel Göpfert
Mischung: Markus Bergen Michael Stapper

Drehort: Chapiteau Düsseldorf
www.chapiteau-düsseldorf.de
2008 - 2010

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Freitag, 1. April 2011

stürmische zeiten...

sagt meine freundin.  ja! mein teebeutel sagt: glück ist bewußtsein!
in mir tost ein wirbelsturm. chaos, wild durcheinander, alles neu, alles anders.
wenn es weh tut, dann sind das die widerstände gegen die eigene wahrheit. still bleibe ich stehen.
ich spüre meinen widerstand, meinen eigenen boykott, meinen schreck, wenn plötzlich was gutes auf mich zu kommt. oh mein gott, ich bleibe stehen und warte. mitunter dreh ich mich um und geh weg.
ich habe herzklopfen, so laut, sogar fremde bleiben stehn und sehn mich beunruhigt an.
es zieht mich weg, der reißende fluss des lebens rauscht an mir vorbei. ich weiß genau, ich muß hineinspringen, es geht kein weg mehr dran vorbei, aber ich hab herzklopfen wie verrückt!
jeden tag. morgen spring ich, nein, heute. jetzt.
du pappnase, du stehst schon mitten drin, deine füße sind pitsch nass, mekrst du das denn nicht?
du hast dich schon soweit vorgewagt, dass es kein zurück mehr gibt. nie wieder zurück.
ich habe dieses alte ufer verlasse auf dem ich mich jahrelang ausgeruht habe.
good bye, mein lieber, du warst ein treuer freund.
oh, mein gott, es stimmt.