Samstag, 7. Februar 2026

BEYOND THE TRIGGER

When the World shakes

 

Tagesworkshop: 

Traumasensibles Nervensystemwissen für Zeiten der Erschütterung – Theorie & vor allem Praxis

Viele Menschen erleben aktuell eine tiefe innere Erschütterung:
Unruhe, Schlaflosigkeit, Wut, Taubheit oder das Gefühl, innerlich nicht mehr sicher zu sein.
Oft verstehen wir kognitiv, was uns bewegt – doch unser Körper reagiert schneller als unser Denken.

In diesem Tagesworkshop lernst du, dein autonomes Nervensystem aus der Perspektive der Polyvagaltheorie kennenzulernen – verkörpert, praktisch und alltagstauglich.

Du erforschst:

  • dein Bauchgehirn und Warnsystem
  • die biologischen Grundlagen von Übererregung (Kampf/Flucht), Untererregung (Kollaps), Anpassung (Fawn) und ventralem Stress
  • wie Trigger entstehen – und wie du Trigger, auslösenden Reiz und alte Ursache klar voneinander unterscheiden kannst

Du lernst ein traumasensibles Reaktions- und Regulationsprotokoll für:

  • Übererregung
  • Untererregung
  • Erstarrung und Anpassungsreaktionen

Der Schwerpunkt liegt auf Selbstwahrnehmung, Eigenverantwortung und innerer Orientierung – nicht auf Therapie oder Verarbeitungsgeschichten.

Der Körper reagiert. Du hörst hin. Der Raum zwischen Reiz und Handlung weitet sich. Du lernst, wie du dich selbst begleitest – klar, freundlich und wirksam.

Format

Live in Berlin Prenzlauerberg
Samstag, 28.Februar 2026 9–12 Uhr & 13–16 Uhr
Kleingruppe (3–6 Personen)

Online via Zoom
Samstag, 7. März 2026 9–12 Uhr & 13–16 Uhr
Kleingruppe (3–6 Personen)

Beitrag
300 

Teilnahmevoraussetzungen

Dieser Workshop richtet sich an Menschen,

  • wenn du dich selbst erforschen willst
  • die Verantwortung für ihr Nervensystem übernehmen möchten,
  • die neugierig auf die biologischen Grundlagen ihrer Gefühle sind,
  • und die lernen wollen, Trigger nicht auszuleben, nicht abzugeben und nicht zu analysieren, sondern sich selbst verkörpert halten.

Der Workshop ist kein therapeutischer Verarbeitungsraum,
keine Gruppentherapie
und kein Ort für das Erzählen oder Ausagieren persönlicher Trauma-Geschichten.

Akute Traumakrisen, laufende Destabilisierungen oder der Wunsch nach intensiver Begleitung gehören in andere Formate. Dafür gerne PN

Freitag, 30. Januar 2026

Ich bin Nina Lara Schmitz

 

Foto: Bernd Schaller


Die Frage, die mich heute bewegt, geht über individuelles Heilen hinaus:
Wie können die Menschen dieser westlichen Kultur wieder im Einklang mit Mutter Erde leben? Wie wird Leben möglich, jenseits weiterer Traumatisierung – ohne Krieg, ohne Gier, ohne permanente Ablenkung?

Ich erforsche unsere verlorenen indigenen Wurzeln, die Jahreskreisfeste vor der Christianisierung, die Pflanzen dieser Landschaft und das verkörperte Erleben von Männlichkeit und Weiblichkeit jenseits toxischer Patriarchalisierung in allen Gendern. Für mich ist dieser Planet ein lebendiger Organismus – und wir Menschen sind Teil davon, wie die Niere ein Teil meines Körpers. Die Luft, die Meere, die Berge und Bäume sind unsere Brüder und Schwestern, genauso wie die Pflanzen und Tiere. Wir sind so verwoben miteinander. 

Der Weg in eine andere Welt ist kein moralischer.
Er ist ein körperlicher: ein Erwachen aus Taubheit und Überlebensmodus, aus jahrtausendelanger kollektiver Traumatisierung. Was wir brauchen, ist kein Mehr an Wissen, sondern ein Wieder-wach-Werden – parasympathisch, ventral, fühlend. 

Ein Kind der 68er, geprägt von Freiheit, Brüchen, Liebe und tiefen Erfahrungen. Mein Weg war nie gerade – er war schamanisch: durch Hochs und krasse Tiefs, durch Körper, Gefühle und Bewusstsein. Ich bin ihn gegangen, habe ihn gefühlt, durchlitten und integriert. Daraus ist etwas gewachsen: Sanftheit ohne Naivität, Klarheit ohne Härte, Würde ohne Abgrenzung. 

Ich habe mich in den letzten fünfzehn Jahren in dem ausbilden lassen, was mir wirklich geholfen hat – unter anderem an der Samuel-Hahnemann-Schule bei Andreas Krüger, bei Ellen Kalwait-Borck, Chuck und Lency Spezzano, Ilan Stephani und S. N. Goenka.

Heute stehe ich mitten im Leben – als Mutter und Oma, als Heilpraktikerin für ganzheitliche Psychotherapie, Schamanin, Künstlerin und Forschende. Ich arbeite integrativ: mit Trauma- und Aufstellungsarbeit, mit Körperwissen, Nervensystemregulation, Heilpflanzen, Homöopathie und kreativen Prozessen. Mein Leben ist ein Weg der Befreiung - als tägliche Praxis. 

Ich liebe Selbsthilfetools kreieren. Ich prüfe Ideen im eigenen Körper, lebe Wandel bewusst und lasse los, wenn etwas nicht mehr stimmig ist. Aus dieser Haltung heraus entwickle und erforsche ich seit 2014 ein eigenes Transformations-System: die 13 Schritte des Schmetterlingsprozesses, das Medizinrad der Heldinnenreise, die Rose der Maria Magdalena – begleitet von Kursen, Büchern und einem von mir gestalteten Tarot.