ÜBER MICH

Nina Schmitz. Jahrgang 68. Mutter zweier Töchter. Oma. Studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Meisterschülerin von Bernd Becher. Seit 20 Jahren praktizierende Künstlerin und Filmemacherin, machte das 100Tage Training bei Chuck und Lency Spezzano. Vertraut mit dem Kurs in Wundern. Der Vipassanameditation. Yoga. Ausbildung in Aufstellungen. Matrix-Coach. Gestalttherapie. Traumatherapie. Neugierig mitfühlende Suchende. Auf dem Weg lieben was IST. Entwickelte die 13 Schritte als Stablisierung-Tool und Recourcenfestigung. Engelwolf-Schamanin der Samuel Hahnemann Schule, Berlin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. 


Mein eigener Weg, durch die Hölle eines sexuellen Missbrauchs in frühester Kindheit hat mich gelehrt und befähigt. Heute stehe ich und liebe. Eingebunden mit Familie und Freunden und genieße mein Leben voller Lebensfreude. Voller Dankbarkeit für diesen tiefen Weg, der mich geöffnet hat für eine Liebe, die ich nicht für möglich gehalten habe. Lieben was IST. 

Nach 10 Jahren eigener Therapieerfahrung und diversen spirituellen und therapeutischen  Ausbildungen seit meiner Jungend bin ich nun Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Traumatherapie für Überlebende nach einem sexuellen Missbrauch. Der Schamanismus und die Kunst begleiten meinen Weg, sowie das Schreiben und die Kräuter. 

Ich danke aus tiefstem Herzen meinen geliebten Eltern, meinen Kindern, Geschwistern und Freunden. Mit euch habe ich überlebt. Und ich danke meinen Lehrern und Therapeuten, allen voran Chuck und Lency Spezzano, Andreas Krüger, Ellen Kalwait-Borck, Dirk Stegmeier, Rayk Schörling, Heidi Baatz, Donald Guss, Annette Bertschi und nicht zu vergessen Goenka mit großer Hochachtung und Vywamus, der jeden Tag für Klarheit sorgt. Ich danke der geistigen Welt von Jesus über Maria Magdalena, über all die Engel, Indianer, Kelten bis Buddha und allen göttlichen Energien. Ich danke meinen Krafttieren und Pflanzen, Mutter Erde und Vater Sonne, die mich stützen und den Begegnungen mit dieser Menschheit, mit dieser Menschlichkeit und Freude. Mögen wir alle heile werden, in diesem Leben. AHO 

Nina Schmitz, Mai 2016


Ein Text von mir, über mich, wie ich bin und fühle.  AN DIE LIEBE

Ich weiß nicht, was morgen ist. Ich kann jedes Mal nur sagen, was ich jetzt fühle. Und ich werde so ehrlich sein, wie es mir möglich ist.
Ich werde mich verändern und ich werde immer weiter gehen, ob du mitkommst oder nicht. Ich habe mir Treue geschworen und ich weiß nicht ob ich dir treu sein werde und ich möchte auch keine Treue von Dir, wenn du dafür dein Herz verrätst. Ich möchte dir Achtsamkeit geben und ich möchte dich sehen, wie du bist.
Ich kann dir auch nicht versprechen, dass ich dir nicht Weh tun werde, dafür kenne ich deine alten Wunden nicht gut genug. Ich bin mir auch sicher, dass du mir Weh tun wirst. Ich habe keine Angst davor und ich bin bereit meine alten Wunden, die durch dich angetriggert werden, alleine zu tragen. Wiegend, sie so lange liebend bis sie heil sind.
Ich werde ganz viel Zeit für mich brauchen. Ich werde arbeiten, malen, meditieren, Yoga machen und alleine reisen und meine Kinder und Enkelkinder werden immer vor gehen.
Ich öffne mein Herz für dich, voller Hingabe. Ich werde dich lieben mit jeder Pore, jeden Tag ein bisschen mehr. Bedingungslos Lieben, so wie du bist. Ich werde jede Mauer, jeden Widerstand, den ich in mir spüre, hinterfragen und vielleicht niederreißen und durchbrennen. Vielleicht aber brauche ich ihn für eine Zeit. Ich werd in meiner Höhle sitzen und ich werde frei fliegen. Ich werde wild sein und frech. Ich werde dich ankeifen, schreien und ungerecht sein. Ich werde wütend sein und dich gleichzeitig jeden Augenblick lieben. Ich werde fordern, zetern, manipulieren und wie eine Furie Feuer speien. Ich werde Drache, Wolf und Hase sein. Schaf und Adler. Feige und scheu und wie ein Widder immer wieder vor die Wand rennen.
Ich werde blind sein und dann wieder sehend. Ich werde so klar sehen, dass du Angst bekommst und dir wünschst, dass ich weg sehe, obwohl du gesehen werden möchtest.
Ich werde still sein, mich entziehen, meine Schmerzen selber hinterfragen. Ich werde meine Wunden pflegen, meine Prozesse fühlen, müde sein, träge, traurig und vielleicht jeden Tag weinen.
Ich werde zu laut lachen und ordinäre Witze reißen, ich werde dich an falschen Stellen berühren und im falschen Moment das Falscheste sagen.
Und ich werde dir deine Prozesse lassen, dein Tempo und deinen Weg.
Ich werde immer wieder Abstand nehmen und dich und mich betrachten und ich werde Nähe suchen, um dich zu fühlen. Ich werde Angst haben dich zu verlieren, eifersüchtig sein und dich tausend Mal missverstehn und in meinen Filmen versinken. Und ich werde wieder auftauchen im Hier und Jetzt und kopfschüttelnd liebevoll mir dafür vergeben. Ich werde Angst haben vor deiner Nähe, vor deinen Vorstellungen und Forderungen und sie nicht erfüllen.
Ich werde jeden Tag Sex wollen und wochenlang keinen. Ich werde mich hingeben, wenn du mich willst und schmollen wenn du mich verschmähst. Ich werde nicht ausweichen, mich stellen und jede Verhärtung erweichen in mir. Und ich werde ausweichen und weglaufen und wiederkommen.
Ich werde Opfer und Täter sein und gleichzeitig wissen, dass die Illusion beider Rollen mich nur von dir fern halten will.
Ich werde Mensch sein, Frau und Kind mit allen Fehlern, mit meinem großen Herzen und all meiner Lebensfreude, mit all meinem Mut, mit meiner Kraft, meiner Leichtigkeit, mit Tanzen, Spielen, Singen und wilden Schreien. Ich werde nackt ums Feuer tanzen. Ich werde die alten Lieder singen, die Geister rufen und sie anflehen, dass ich vor allem eines immer wieder tu: dich und mich lieben, so wie wir sind.
Ich werde lieben, so gut und so viel und so schön ich kann. AHO


Nina Schmitz, Februar 2016