Sonntag, 6. November 2016

Eine Neuerung für all meine Kurse: OHNE DROGEN.


Ohne Drogen

Es gibt eine Neuerung in meinen Einzelstunden, Heilkreisen und Seminaren: Ohne Drogen! Und zwar komplett während der ganzen Zeit. Auch während der Pausen. Meine Arbeit fokussiert sich sehr auf das authentische Fühlen. Fühlen bedeutet der Wahrheit ins Gesicht sehen. Unser Körper spiegelt uns genau was gerade dran ist. Und das geht schneller, wenn wir pur sind. Auf meinem Weg – andere gehen andere Wege. Bei mir gibt es diesen Gefühle, die kommen, wenn wir erstmalig Kaffee oder Tabak weglassen, sind willkommen und gewünscht, denn sie zeigen die Wahrheit, wie sie gerade eben gerade ist – in meiner Therapie ist Raum für tiefe Erschöpfung oder für die Nervösität und die Angst, die kommt, wenn Tabak den Kanal wieder freigibt.
Im Klartext heißt keine Drogen: keine Halluzinogene, keine harten oder weichen Drogen, auch keine Psychopharmaka, keinen Alkohol, kein Rauchen von Tabak oder Cannabis und auch keinen Kaffee.

Jeder Weg hat seine Berechtigung, selbst die krasseste Drogenabhängigkeit, aber auch die Idee Kaffee jeden Tag zu brauchen oder das Rauchen zu lieben. Und vor allem auch der Weg mit Psychopharmaka zu heilen. Und ich bin mir sicher, dass es richtig gute, tolle Therapeuten gibt, die für diesen Weg die richtigen Sparringpartner sind. Ich bin es nicht. Ich kann Spiegel für diejenigen sein, die sich in einer puren Art und Weise erleben möchten und die auf diesem Weg Unterstützung möchten.
  
Meine Art der Unterstützung geht den Weg des Fühlens der Wahrheit. Im Ende ist Wahrheit immer Liebe, aber bevor wir das Glauben, dürfen wir uns unseren Illusionen stellen. Bevor wir aufwachen, andere sagen heilen oder die Erleuchtung erfahren (was jeder kann – das ist keine Erfahrung, die nur wenige Auserwählte erleben können) und die Illusion hinter all den Schmerzen, Leiden und Missverständnissen fühlen, geht der Weg erstmal für kurze Zeit mitten in das Getümmel der Schatten. Damit wir uns befähigen alles lieben was ist, brauchen wir Handwerkszeug auf dem Weg, mit denen wir die von uns bisher negativ beurteilten Gefühle, wie Schmerzen, Panik, Ekel, Hass – auch in uns halten zu können. Denn wenn wir uns in unsere eigenen Höllen wagen, stellen wir darin fest, dass dort Schätze liegen und das wir Liebe finden, wenn wir die dunklen Ecken ausleuchten. Ich lehre das Handwerkszeug, doch wie immer: jeder muss seinen Weg alleine gehen, auf seinen Beinen. Wir entscheiden selber, wie lange dieser kurze Moment ist – wir können Jahre, ja das ganze Leben in der Illusion der Hölle verweilen. Sind wir bereit zu Fühlen, ist es ein mutiger Augenblick. 90 Sekunden braucht ein tief gefühltes Gefühl um den Körper zu durchwandern – einen mutigen Augenblick in dem wir unseren Schweinehund durchs Nadelöhr bekommen.

Ich kann nur lehren, was ich selber durchlebt habe und das ist der Weg des Fühlens.

Ich finde den Weg weder leicht, noch schnell. Ich finde ihn effektiv und erlebe Erfolg. Erfolg bedeutet, dass ich schnell und leicht ankomme. Dieses eben beschriebene Paradoxon durchfühlen mit all seinen Ängsten gehört auf diesen Weg. 
Nina Schmitz. Oktober 2016

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