Freitag, 17. Juni 2011

Ich erzähle über das Projekt Happy Together in Berlin



Hier erzähl ich das erste Mal über mein Projekt Happy Together in Berlin.
Und es war eine meiner größten Mutproben selber vor der Kamera zu sprechen! Oh, Yeah! Wenn Betti Kenney mich nicht so gut gecoach hätte, wär das nie so gut geworden! Danke Betti!!! Es ist ein erstaunliches Phänomen, dass sich jede Idee für ein kreatives Projekt am Ende als der eigene Weg der vorraus-geahnten eigenen Schritte entpuppt... will sagen, ich entwickele ein Projekt darüber, wie man mutiger werden kann und meine größte Lektion an jeder Ecke ist selber mutiger zu werden.... manchmal verzweifel ich ja an meinen eigenen Ideen, aber ich kann nichts machen, ich brenn eben nur für diese eine, gerade aktuelle Idee und dann gibts halt kein drum rum, dann muß ich durch.
Was ich in diesem Projekt das erste Mal erlebe, dass ist die dauernde, von allen Seiten kommende Hilfe. Ich bin noch nie so viel und kräftig unterstützt worden. Coaching, Stipendien, jeden Tag die aufmunternden Worte meiner besten Freunde, allen voran mein Kameramann Ralf Schlotter, der mich unermüdlich antreibt. Zum Glück hab ich es ja auch "Happy" und "Together" genannt und diese beiden starken Worte realisieren sich auch mit jedem Schritt mehr.
Meine Vision eine ganze Gruppe, nein, eine Horde von Menschen dazu zu bringen gemeinsam kreativ Musik, Tanz, Kunst und Film zu machen - etwas zu realisieren aus dem Nichts heraus, sich zu wagen schräg, anders und gleichzeitig normal zu sein - einfach so wie man ist. Sich gegenseitig helfend zu tun, wovon man schon immer geträumt hat - sie geht auf. Diese Vision geht auf. Es ist verrückt. Ich selber habe so lange nicht daran geglaubt, dass meine Idee funktioniert, aber es funktioniert. Jedesmal, wenn wir uns alle gemeinsam wieder vorgewagt haben und stolz lachend das Ergebniss betrachten, dann wird die Magie klar, die einem starken Willen folgt. Und seine eigenen Kreationen: einen Film, ein Bild oder sich selber singend auf einer Bühne zu erleben - dieser Stolz, den man dann fühlt, der verändert dein Leben für immer. Nachher ist nichts mehr so wie vorher, weil Du weißt, dass hast du erreicht. Du hast es Dich gewagt. Auch wenn die Angst und der Wiederstand riesig waren. Man weglaufen wollte - diesmal, mit der Gruppe und deinem Willen, hast du dich anders verhalten als sonst und hast dich getraut und jetzt stehst du da und niemand wird dir jemals im Leben diese Erfahrung nehmen können. Ab jetzt kannst du dir immer und immer wieder diesen Weg ins Gedächtnis rufen, den du hier gewagt hast und kannst es wiederholen. Es ist sooo unglaublich wichtig sich mit Erfolgserlebnissen, mit Mutproben zu belohnen. Selbst wenn es nicht dein Arbeitsfeld ist, aber diese Idee von "so fühlt es sich an ins kalte Wasser zu springen" "wenn ich es da geschafft habe, schaff ich es überall wieder", die ist so nachhaltig, dass Du sie auf jede weitere Situaition übertragen kannst.

Macht mit oder macht es nach, denn es ist das beflügelnste Gefühl, was mir dieses Leben je geschenkt hat. Wenn Du wirklich willst, dann geht es und Du kannst Dir helfen Deinen Willen auszurichten in dem Du um Hilfe bittest und Dich mit anderen zusammen tust! Together ist Happy!



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